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Umwelt

Vier Jahre Wiener Wäldchen: Mini‑Wälder in 15 Bezirken

Czernohorszky zieht Zwischenbilanz: 15 Wäldchen bieten Lebensraum für Bienen, Vögel und Fledermäuse

7. Juli 2026
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Die Wiener Wäldchen, erstmals 2022 gepflanzt, sind in 15 Bezirken vertreten; Brutvogelmonitoring meldet bis zu 16 Vogelarten. Die Klima‑Tour 2026 macht die Stadtnatur vor Ort erlebbar.

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Klimastadtrat Jürgen Czernohorszky und Bezirksvorsteherin Christine Dubravac‑Widholm zogen im Rahmen der Wiener Klima‑Tour eine Zwischenbilanz der sogenannten Wiener Wäldchen. Beim Besuch eines der Wäldchen im Hugo‑Gottschlich‑Park stellten sie laut Aussendung fest, dass sich die nach spezieller Methode angelegte Fläche in nur vier Jahren zu einem dichten Mini‑Wald entwickelt hat.

Nach Angaben der Stadt Wien sind mittlerweile 15 Wiener Wäldchen in verschiedenen Bezirken angelegt worden. Die städtische Mitteilung beschreibt die Flächen als naturnahe Mini‑Wälder, die Lebensraum für Bienen, Vögel, Fledermäuse und weitere Arten bieten und die Vielfalt der Stadtnatur erlebbar machen.

Besuch im Hugo‑Gottschlich‑Park: Eindrücke aus der Klima‑Tour

Der Lokaltermin im Hugo‑Gottschlich‑Park war Teil der Wiener Klima‑Tour. Klimastadtrat Jürgen Czernohorszky wird in der Aussendung mit den Worten zitiert: „Mit den insgesamt 15 ‚Wiener Wäldchen‘ holen wir ein Stück Wildnis zurück in die Stadt“. Er hebt laut Mitteilung hervor, dass aus jungen Pflanzflächen in nur vier Jahren teils bereits dichte, naturnahe Mini‑Wälder geworden seien, die verschiedenen Arten Lebensraum böten. Die Klima‑Tour werde genutzt, um die Vielfalt und den Wert von Stadtnatur vor Ort sichtbar zu machen.

Bezirksvorsteherin Christine Dubravac‑Widholm äußert sich in der Aussendung mit Blick auf die Brigittenau: „Das Wiener Wäldchen und die Idee dahinter sind als Erfolgsgeschichte fast ein Selbstläufer! Projekte wie dieses - und das sage ich mit Stolz - funktionieren in der Brigittenau.“ Sie verweist in der Mitteilung auf ein wissenschaftlich begleitetes INTERREG‑Projekt in der Jägerstraße und betont, dass es bei der Schaffung von Grünflächen auch um Artenvielfalt gehe.

Einordnung durch Stadt Wien und Bezirksvertretung

Die Aussendung stellt die Initiative als ein städtisches Projekt dar, das im Rahmen der Klima‑Tour präsentiert wird. Dem Text zufolge sind die Wiener Wäldchen Teil eines städtischen Umgangs mit Grünraum und Artenvielfalt; Klimastadtrat Czernohorszky und Bezirksvorsteherin Dubravac‑Widholm fungierten beim Lokaltermin als Sprecher ihrer jeweiligen Ebenen, wobei beide Personen in der Mitteilung zu Wort kommen.

Die Mitteilung nennt außerdem ein wissenschaftlich begleitetes INTERREG‑Projekt in der Jägerstraße als Beispiel für begleitende Forschung und lokale Umsetzung. In der Aussendung wird die Kooperation zwischen städtischer Ebene und Bezirksvertretung angezeigt: Die Stadt Wien informiert über den Gesamtbestand und die Klima‑Tour, die Bezirksvertretung bringt lokale Erfahrungen und Projekte ein.

Die Klima‑Tour selbst wird in der Aussendung als Veranstaltungsformat beschrieben, das mit thematisch unterschiedlichen E‑Lastenrädern durch die Stadt fährt und vor Ort über Projekte wie die Wiener Wäldchen informiert. In der Mitteilung wird die Tour als Plattform genannt, auf der unterschiedliche Aspekte von Klimaschutz und Stadtnatur gezeigt werden.

Brutvogelmonitoring belegt mehr Artenvielfalt

Die Stadt Wien nennt als Nachweis für ökologische Effekte Ergebnisse aus einem Brutvogelmonitoring. Demnach zeigen die Untersuchungen in den sechs analysierten Wäldchen ein größeres Insektenaufkommen, wodurch diese Lebensräume für Nahrungsgäste attraktiv würden. Konkret seien in den untersuchten Bereichen bis zu 16 Vogelarten festgestellt worden, heißt es in der Aussendung.

Die Mitteilung berichtet weiter, dass erste Brutnachweise verzeichnet werden konnten, insbesondere dort, wo größere Bäume in den Wäldchen vorhanden seien. Sichtungen unterschiedlichster Arten würden darüber hinaus vermehrt über die Plattform iNaturalist gemeldet; die Aussendung verweist in diesem Zusammenhang auf die Möglichkeit, Beobachtungen dort zu dokumentieren.

Miyawaki‑Methode, Brutvogelmonitoring und iNaturalist erklärt

Zum besseren Verständnis nennt die Aussendung mehrere Fachbegriffe und Instrumente. Die folgenden kurzen Erläuterungen stützen sich auf die Angaben in der Mitteilung:

  • Miyawaki‑Methode: Dabei werden viele heimische Baum‑ und Straucharten sehr dicht gepflanzt, sodass die Pflanzen um Licht und Platz konkurrieren. Die Aussendung nennt diese Vorgehensweise als Ursache dafür, dass sich in wenigen Jahren robuste, naturnahe Wäldchen entwickeln können.
  • Brutvogelmonitoring: In der Mitteilung wird dieses Monitoring als Quelle für Erkenntnisse zur Artenvielfalt genannt; es habe in den sechs untersuchten Wäldchen ein größeres Insektenaufkommen sowie Beobachtungen von bis zu 16 Vogelarten und erste Brutnachweise dokumentiert.
  • iNaturalist: Die Mitteilung verweist auf die Plattform iNaturalist als Ort, an dem sich Beobachtungen von Arten vermehrt melden lassen. Sichtungen aus den Wäldchen werden laut Aussendung zunehmend dort eingetragen.
  • INTERREG‑Projekt: Im Text wird ein wissenschaftlich begleiteten INTERREG‑Projekt in der Jägerstraße erwähnt; die Bezirksvorsteherin bringt dieses Projekt im Zusammenhang mit der Umsetzung von Grünflächen und Artenvielfalt in der Brigittenau zur Sprache.
  • E‑Lastenräder der Klima‑Tour: Die Aussendung nennt acht E‑Lastenräder, mit denen die Klima‑Tour 2026 durch Wien unterwegs ist, wobei jedes Rad einem spezifischen Thema gewidmet ist.

Zahlen und Planungen zu den 15 Wiener Wäldchen

Aus der Aussendung lassen sich mehrere konkrete Punkte ablesen: Die ersten Wiener Wäldchen seien 2022 entstanden; aktuell nennt die Stadt Wien 15 Standorte in verschiedenen Bezirken. In sechs der Wäldchen sei laut Mitteilung ein Brutvogelmonitoring durchgeführt worden, das ein größeres Insektenaufkommen und Beobachtungen von bis zu 16 Vogelarten dokumentierte.

Weiter führt die Mitteilung an, dass erste Brutnachweise festgestellt wurden, vor allem dort, wo größere Bäume vorhanden sind. Die Stadt kündigt in der Aussendung an, dass ein weiteres Wiener Wäldchen im Herbst gepflanzt werden soll. Darüber hinaus hebt die Mitteilung hervor, dass Sichtungen aus den Wäldchen vermehrt über iNaturalist gemeldet werden.

Wiener Klima‑Tour 2026: Artenvielfalt im Fokus

Die Klima‑Tour 2026 fährt laut Mitteilung mit acht E‑Lastenrädern durch Wien; jedes Rad widmet sich einem speziellen Thema, darunter Ernährung, Kreislaufwirtschaft, Wasser, Grünraum und Artenvielfalt. Die Aussendung beschreibt die Tour als Format mit interaktiven Angeboten, Mitmachmöglichkeiten und Raum für persönliche Gespräche mit Expert*innen.

Im ersten Halbjahr war die Klima‑Tour laut Mitteilung beim 48er‑Gipfeltreffen und beim Wiener Wasserfest präsent und habe auf diese Weise etwa 3.500 Schülerinnen und Schüler erreicht, heißt es in der Aussendung.

FAQ zu den Wiener Wäldchen

Was sind die Wiener Wäldchen?

Die Aussendung beschreibt die Wiener Wäldchen als nach einer speziellen Methode angelegte Grünflächen, die sich in wenigen Jahren zu dichten, naturnahen Mini‑Wäldern entwickeln. In der Mitteilung werden sie als Flächen dargestellt, die Lebensraum für Bienen, Vögel, Fledermäuse und weitere Arten bieten.

Wie viele Wiener Wäldchen gibt es und seit wann?

Die Mitteilung nennt 15 Wäldchen in Wien und weist darauf hin, dass die ersten dieser Flächen 2022 entstanden sind. Außerdem kündigt die Stadt an, dass ein weiteres Wäldchen im Herbst gepflanzt werden soll.

Welche Methode wird beim Pflanzen angewendet?

In der Aussendung wird die Miyawaki‑Methode genannt: Viele heimische Baum‑ und Straucharten werden sehr dicht gepflanzt, sodass sie um Licht und Platz konkurrieren. Laut Mitteilung führe diese Dichte in wenigen Jahren zu robusten, naturnahen Wäldern.

Welche Hinweise gibt es zur Artenvielfalt?

Die Stadt verweist auf Ergebnisse eines Brutvogelmonitorings in sechs Wäldchen: Demnach gebe es dort ein größeres Insektenaufkommen und Beobachtungen von bis zu 16 Vogelarten; zudem seien erste Brutnachweise dokumentiert worden, vor allem in Wäldchen mit größeren Bäumen.

Wie kann ich Beobachtungen melden?

Die Aussendung nennt die Plattform iNaturalist als Ort, an dem Sichtungen unterschiedlichster Arten eingemeldet werden können. Die Mitteilung weist auf vermehrte Meldungen aus den Wäldchen über diese Plattform hin.

Wie ist die Klima‑Tour 2026 organisiert?

Laut Mitteilung tourt die Klima‑Tour 2026 mit acht E‑Lastenrädern durch Wien; jedes Rad widmet sich einem thematischen Schwerpunkt wie Ernährung, Kreislaufwirtschaft, Wasser, Grünraum oder Artenvielfalt. Die Aussendung beschreibt die Tour als Angebot mit interaktiven Stationen und direktem Austausch mit Expert*innen.

Quellen und Kontakt

Quellen laut Aussendung: Informationen zu den Wiener Wäldchen sind verfügbar unter , Details zur Klima‑Tour unter . Pressebilder werden nach Angaben der Stadt in Kürze unter https://presse.wien.gv.at/bilder abrufbar sein. Beobachtungen können unter anderem über https://www.inaturalist.org/ gemeldet werden.

Kontakt laut Mitteilung: Michaela Zlamal, Mediensprecherin StR Jürgen Czernohorszky; Telefon: +43 1 4000 81446; E‑Mail: michaela.zlamal[at]wien.gv.at

Schlagworte

#Wiener Wäldchen#Miyawaki#Artenvielfalt#Klima‑Tour#Czernohorszky#Klima#Wald#Tiere

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