Hohe Temperaturen können Kreislauf und Konzentration beeinträchtigen.
Der Samariterbund weist auf Risiken wie Flüssigkeitsverlust, Kreislaufprobleme und Konzentrationsschwächen bei langen Autofahrten im Sommer hin und gibt konkrete Tipps.
Sommerliche Hitze und dichter Reiseverkehr sind für viele Urlauber:innen eine herausfordernde Kombination. Vor allem bei langen Fahrten und Staus steigt laut Arbeiter-Samariter-Bund Österreichs die Belastung für den Körper – und damit auch das Risiko von Konzentrationsfehlern am Steuer.
In einer Aussendung nennt der Samariterbund konkrete Hinweise für die Fahrt in den Sommerurlaub und zitiert dazu seinen Bundeschefarzt: „Lange Autofahrten bei hohen Temperaturen stellen den menschlichen Organismus vor besondere Herausforderungen. Flüssigkeitsverlust, Kreislaufprobleme, Müdigkeit und Konzentrationsschwächen können schnell zu gefährlichen Situationen im Straßenverkehr führen. Wer gut vorbereitet in den Urlaub startet, schützt nicht nur seine Gesundheit, sondern auch die seiner Familie“, erklärt Samariterbund-Bundeschefarzt Prof. Dr. Michael Gruska.
Die Meldung des Samariterbunds macht deutlich, dass insbesondere lange Fahrten und stockender Verkehr ernste Belastungsfaktoren darstellen können. Hohe Außentemperaturen verstärken demnach körperliche Belastungen wie Flüssigkeitsverlust und Müdigkeit, die sich unmittelbar auf die Konzentration hinter dem Steuer auswirken können. Die Aussendung benennt diese Effekte als Gründe für die Nennung konkreter Präventionsmaßnahmen.
Im Fokus stehen laut Mitteilung sowohl organisatorische Vorbereitungen als auch einfache Verhaltensregeln während der Fahrt. Die Empfehlungen sollen dazu dienen, typische Belastungsfaktoren während der Reise zu reduzieren und so das Risiko von Konzentrationsstörungen oder kreislaufbedingten Problemen zu verringern.
Die Hinweise stammen vom Arbeiter-Samariter-Bund Österreichs (Samariterbund), der in der Aussendung zu Gesundheitsthemen für Reisende Stellung nimmt. Als Bundeschefarzt wird in der Mitteilung Prof. Dr. Michael Gruska zitiert; seine Stellungnahme liefert den medizinischen Kontext für die empfohlenen Maßnahmen.
Die Funktion einer solchen Stellungnahme besteht laut Aussendung darin, praktische Hinweise aus medizinischer Perspektive zusammenzufassen. Die Empfehlungen verbinden demnach fachliche Einschätzung mit konkreten Verhaltenshinweisen, etwa zur Planung der Abfahrtszeiten oder zur Auswahl geeigneter Snacks und Getränke.
In der Aussendung fasst der Samariterbund mehrere konkret benannte Empfehlungen zusammen, die insbesondere bei Stau oder stockendem Verkehr gelten sollen. Die Hinweise richten sich an Fahrerinnen und Fahrer längerer Strecken sowie an Begleitpersonen, die Verantwortung für Kinder oder Tiere tragen.
Flüssigkeitsverlust beschreibt den Verlust von Körperwasser, der bei Wärme durch Schwitzen verstärkt auftreten kann. Weniger Flüssigkeit im Körper kann zu Durstgefühl, verminderter Leistungsfähigkeit und einem erhöhten Gefühl von Erschöpfung führen. In der Aussendung nennt der Samariterbund daher das regelmäßige Trinken alkoholfreier Getränke als eine konkrete Maßnahme.
Unter Kreislaufproblemen versteht man Störungen der Blutzirkulation, die sich etwa in Schwindel, Übelkeit oder Schwäche äußern können. Hohe Temperaturen und Flüssigkeitsmangel können solche Beschwerden begünstigen, weil Körperfunktionen zur Temperaturregulation stärker beansprucht werden.
Müdigkeit ist ein Zustand verminderter Wachsamkeit und Leistungsfähigkeit, der bei langen Fahrten und hoher Hitze häufiger vorkommen kann. Müdigkeit beeinflusst die Reaktionszeit und kann die Fähigkeit zu sicherem Fahren einschränken, weshalb der Samariterbund in der Aussendung empfiehlt, nur ausgeschlafen ans Steuer zu gehen.
Konzentrationsschwächen bezeichnen eine verringerte Fähigkeit, über längere Zeit aufmerksam zu bleiben und wichtige Informationen wahrzunehmen. Der Samariterbund nennt Konzentrationsschwächen ausdrücklich als ein Risiko bei langen Autofahrten in heißer Umgebung und führt dies als Begründung für die genannten Pausen- und Planungsmaßnahmen an.
In der Aussendung wird darauf hingewiesen, dass bestimmte Arzneimittel die Belastung durch Hitze verstärken oder die Empfindlichkeit gegenüber Sonneneinstrahlung erhöhen können. Deshalb empfiehlt der Samariterbund, vor einer Sommerreise ärztlichen Rat einzuholen, wenn regelmäßig Medikamente eingenommen werden.
Die Empfehlungen des Samariterbunds umfassen sowohl organisatorische als auch verhaltensbezogene Maßnahmen. Planen Sie laut Aussendung die Reiseroute unter Einbeziehung aktueller Wetterprognosen und überlegen Sie, ob sich Abfahrtzeiten so verlegen lassen, dass die heißesten Stunden vermieden werden. Die Mitteilung betont wiederholt die Bedeutung regelmäßiger Pausen und einer ausreichenden Flüssigkeitszufuhr während der Fahrt.
Weiterhin legt die Organisation Wert auf leicht verdauliche Snacks und eine angemessene Kleidungsauswahl. In der Aussendung werden Obst wie Äpfel sowie wasser- und mineralstoffreiches Obst als Beispiele für geeignete Snacks genannt. Auf schwere Mahlzeiten und Alkohol vor sowie während der Fahrt sollte verzichtet werden, so die Mitteilung.
Konkrete Schritte, die aus den Hinweisen ableitbar sind, umfassen das Prüfen von Wetter- und Verkehrslagen, das Anpassen von Abfahrtszeiten und das Einplanen zusätzlicher Pausen. Die Aussendung nennt das Mitnehmen ausreichender alkoholfreier Getränke und geeigneter Snacks als einfache Maßnahmen zur Reduktion von Hitzerisiken während der Fahrt.
Für Menschen mit regelmäßiger Medikamenteneinnahme empfiehlt der Samariterbund vor der Abreise eine medizinische Beratung. Ein zentrales und klar benanntes Warnsignal der Mitteilung ist zudem der ausdrückliche Appell, Kinder und Tiere niemals im Fahrzeug zurückzulassen, auch nicht für kurze Zeit, da bereits nach kurzer Zeit lebensgefährliche Temperaturen entstehen können.
Der Samariterbund verweist darauf, dass hohe Temperaturen zusammen mit langem Sitzen und stockendem Verkehr die körperliche Belastung erhöhen können. In der Aussendung werden Flüssigkeitsverlust, Kreislaufprobleme, Müdigkeit und Konzentrationsschwächen als relevante Folgen genannt, die zu gefährlichen Situationen im Straßenverkehr führen können.
Ja. In der Mitteilung empfiehlt der Samariterbund, Fahrten möglichst in die frühen Morgenstunden oder in die Nacht zu verlegen, wenn die Temperaturen noch niedriger sind. Diese Empfehlung zielt darauf ab, die Zeit im Auto während der heißesten Stunden zu reduzieren und so die Belastung für den Körper zu verringern.
Der Samariterbund rät, vor einer Sommerreise ärztlichen Rat einzuholen. Nach Angaben in der Aussendung können manche Arzneimittel die Belastung durch Hitze verstärken oder die Empfindlichkeit gegenüber Sonneneinstrahlung erhöhen, weshalb eine vorherige Abklärung empfohlen wird.
Die Organisation appelliert in der Meldung eindringlich, Kinder und Tiere niemals – auch nicht für wenige Minuten – im Auto zurückzulassen. Begründet wird dies mit der Möglichkeit, dass bereits nach kurzer Zeit lebensgefährliche Temperaturen entstehen können.
In der Aussendung werden ausreichend alkoholfreie Getränke und wasser- sowie mineralstoffreiches Obst wie Äpfel als Beispiele genannt. Zudem empfiehlt die Organisation, auf schwere Mahlzeiten sowie Alkohol vor und während der Fahrt zu verzichten.
Der Samariterbund nennt als Empfehlung, nur ausgeschlafen und fit zu fahren. Damit wird in der Meldung auf die Bedeutung von ausreichendem Schlaf und allgemeiner Fahrtüchtigkeit hingewiesen, bevor eine längere Strecke begonnen wird.
Quelle: Arbeiter-Samariter-Bund Österreichs (Samariterbund), Aussendung zu Gesundheitstipps für die Fahrt in den Sommerurlaub.
Kontakt: Franziska Springer, Presse und Öffentlichkeitsarbeit, Arbeiter-Samariter-Bund Österreichs, Hollergasse 2-6, 1150 Wien. Mobil: +43 664 88 94 88 35. E-Mail: franziska.springer [at] samariterbund.net. Weitere Informationen: