Am 16. Januar 2026 veröffentlichte die Agrarmarkt Austria Marketing GmbH (AMA) eine Pressemitteilung, die das Potenzial hat, den österreichischen Lebensmitteleinzelhandel nachhaltig zu verändern. Im Zentrum steht das AMA-Gütesiegel, das in den beliebten Backboxen der Diskonter Hofer und Lidl zunehme
Am 16. Januar 2026 veröffentlichte die Agrarmarkt Austria Marketing GmbH (AMA) eine Pressemitteilung, die das Potenzial hat, den österreichischen Lebensmitteleinzelhandel nachhaltig zu verändern. Im Zentrum steht das AMA-Gütesiegel, das in den beliebten Backboxen der Diskonter Hofer und Lidl zunehmend sichtbar wird. Diese Entwicklung ist besonders relevant, da Konsumentinnen und Konsumenten ihre Kaufentscheidungen in diesen Verkaufsformaten oft spontan und unter Zeitdruck treffen. Eine klare Orientierungshilfe ist daher unerlässlich.
Das rot-weiß-rote AMA-Gütesiegel signalisiert auf den ersten Blick, dass Brot und Gebäck aus österreichischer Produktion stammen und entlang der gesamten Wertschöpfungskette unabhängig kontrolliert wurden. Dies beginnt beim Getreidefeld und endet in der Backbox. Die Bedeutung dieses Siegels kann nicht hoch genug eingeschätzt werden, da es den Konsumenten eine verlässliche Orientierungshilfe bietet.
Backboxen sind ein integraler Bestandteil des österreichischen Lebensmitteleinzelhandels. Diese Verkaufsformate bieten eine Vielzahl von Backwaren an, die oft ohne klare Herkunfts- und Qualitätskennzeichnung präsentiert werden. Hier setzt das AMA-Gütesiegel an, indem es eine transparente und verlässliche Kennzeichnung sicherstellt.
Ein aktueller Lokalaugenschein der AMA-Marketing in Wiener Diskontfilialen zeigt, dass vor allem Hofer und Lidl verstärkt auf Gebäck mit dem AMA-Gütesiegel setzen. In einer ausgewählten Hofer-Filiale sind 37 Produkte in der Backbox zu finden, von denen 30 einen Österreich-Bezug aufweisen. 40 Prozent dieser Backwaren tragen das AMA-Gütesiegel. Bei Lidl sind es 46 Produkte, von denen 15 das Siegel tragen, was beeindruckende 78 Prozent der österreichischen Ware ausmacht. Besonders bemerkenswert ist, dass 100 Prozent der Bio-Backwaren in dieser Lidl-Backbox mit dem AMA-Biosiegel gekennzeichnet sind.
Die Einführung von Gütesiegeln im Lebensmittelbereich hat eine lange Tradition. Bereits in den 1970er Jahren begann man in Österreich, erste Schritte zur Qualitätssicherung im Lebensmittelbereich zu unternehmen. Mit der Gründung der AMA im Jahr 1993 wurde ein wichtiger Meilenstein erreicht, der die unabhängige Kontrolle und Zertifizierung von Lebensmitteln in den Fokus rückte.
In Deutschland und der Schweiz gibt es ähnliche Initiativen zur Qualitätssicherung. In Deutschland ist das QS-Prüfzeichen weit verbreitet, während in der Schweiz das Bio Suisse Knospe-Siegel bekannt ist. Beide Länder legen ebenfalls großen Wert auf die Transparenz der Wertschöpfungskette, ähnlich wie das AMA-Gütesiegel in Österreich.
Für die Konsumenten bedeutet die verstärkte Präsenz des AMA-Gütesiegels eine erhöhte Sicherheit bei der Kaufentscheidung. Ein bekanntes und unabhängig geprüftes Zeichen schafft Vertrauen, insbesondere bei loser Ware. Dies ist besonders wichtig, da viele Konsumenten bei spontanen Einkäufen auf eine schnelle und verlässliche Orientierung angewiesen sind.
Die AMA-Marketing betont, dass 78 Lizenznehmer im Bereich Mühlen und Getreidehandel, 15 Lizenznehmer im Bereich Bäckerei und Lebensmitteleinzelhandel sowie rund 7.000 landwirtschaftliche Betriebe die gesamte Wertschöpfungskette vom Acker bis zur Backbox absichern. Diese Zahlen verdeutlichen die Breite und Tiefe des Systems, das hinter dem AMA-Gütesiegel steht.
Lorenz Mayr, Aufsichtsratsvorsitzender der AMA-Marketing, betont: „Backboxen sind heute keine Blackboxen mehr, sondern ein mit rot-weiß-roter Qualität gefüllter Genuss.“ Diese Aussage unterstreicht die zentrale Rolle des AMA-Gütesiegels bei der Stärkung des Vertrauens der Konsumenten in die gesamte Wertschöpfungskette.
Die AMA-Marketing hofft, dass weitere Betriebe dem Beispiel von Hofer und Lidl folgen und das AMA-Gütesiegel auf ihren Backwaren sichtbar machen. Dies wäre ein starkes Signal für geprüfte Qualität aus Österreich – in jedem Preissegment. Die zunehmende Präsenz des Gütesiegels könnte langfristig dazu führen, dass die Backbox vom anonymen Aufbackbereich zu einem Ort klarer Qualitätskennzeichnung wird.
Christina Mutenthaler-Sipek, Geschäftsführerin der AMA-Marketing, appelliert an den Handel, die Sichtbarkeit des AMA-Gütesiegels weiter zu erhöhen. „Diskonter erreichen täglich eine sehr breite Bevölkerungsschicht. Dass Hofer und Lidl das AMA-Gütesiegel in ihren Backboxen sichtbar machen, ist ein starkes Signal für geprüfte Qualität aus Österreich – in jedem Preissegment“, sagt sie.
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Das AMA-Gütesiegel setzt neue Maßstäbe in der Qualitätssicherung von Backwaren in Österreich. Durch die klare Kennzeichnung in den Backboxen von Hofer und Lidl wird das Vertrauen der Konsumenten gestärkt. Die AMA-Marketing hofft, dass weitere Unternehmen diesem Beispiel folgen werden, um die Sichtbarkeit geprüfter Qualität weiter zu erhöhen. Wie sehen Sie die Zukunft der Qualitätskennzeichnung im Lebensmitteleinzelhandel? Teilen Sie uns Ihre Meinung mit!