In einer dramatischen Vollversammlung des Österreichischen Städtebundes am 22. Mai 2025 wurden weitreichende Entscheidungen getroffen, die die Zukunft der österreichischen Städte nachhaltig beeinflussen könnten. Unter der Leitung von Matthias Stadler, dem Bürgermeister von St. Pölten, erlebten die D
In einer dramatischen Vollversammlung des Österreichischen Städtebundes am 22. Mai 2025 wurden weitreichende Entscheidungen getroffen, die die Zukunft der österreichischen Städte nachhaltig beeinflussen könnten. Unter der Leitung von Matthias Stadler, dem Bürgermeister von St. Pölten, erlebten die Delegierten einen Tag voller spannender Entwicklungen.
Die wohl bedeutendste Entscheidung des Tages war die Neuwahl der Geschäftsleitung des Städtebundes. Der Linzer Bürgermeister Dietmar Prammer wurde zum neuen stellvertretenden Präsidenten ernannt. Ein Zeichen für den Aufbruch? Die Zukunft wird es zeigen! Aber das war noch nicht alles: Die Stadtgemeinde Poysdorf wurde als neues Mitglied aufgenommen, und Andrea Kaufmann, die ehemalige Bürgermeisterin von Dornbirn, erhielt das Ehrenzeichen des Städtebundes für ihre Verdienste.
In einer leidenschaftlichen Rede erinnerte Städtebund-Generalsekretär Thomas Weninger an die Wurzeln der Demokratie und die Rolle der Städte als deren Wiege. Er unterstrich die Bedeutung der Europäischen Union als Raum der Freiheit und Sicherheit und lobte die Bemühungen zur Regulierung des digitalen Raumes, insbesondere durch den Digital Service Act.
Mit Spannung erwartet: Der 75. Österreichische Städtetag wird 2026 in Leoben stattfinden. Bürgermeister Kurt Wallner nahm die Städtebund-Fahne entgegen, während der scheidende Gastgeber Thomas Steiner für sein Engagement in Eisenstadt gelobt wurde.
Die einstimmig beschlossene Resolution umfasst brisante Forderungen an Bund und Länder. Die Themen reichen von kommunalen Finanzen über Bildung bis hin zu Digitalisierung. Besonders brisant: Die Städte fordern eine Reform der Grundsteuer und eine gerechte Verteilung der Finanzmittel.
Zum Abschluss des ereignisreichen Tages wurden Fachforen zu den Themen „Energiewende aktiv gestalten“ und „Innovative Finanzierungsvarianten für kommunale Projekte“ abgehalten. Für alle, die nicht live dabei sein konnten, stehen ein Video und ein Livestream der Veranstaltung unter www.staedtetag.at zur Verfügung.
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