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Pflege- und Inklusionspolitik: Ragger bei ELISAN Valencia

FPÖ-Behindertensprecher fordert Blick auf erfolgreiche Modelle – Venice Declaration als Arbeitsauftrag

19. Juni 2026
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Christian Ragger berichtete aus Valencia (15.–17.6.2026) über Inklusion, grenzüberschreitende Projekte und forderte finanzielle Anerkennung für Menschen mit Behinderungen.

NAbg. Mag. Christian Ragger, Behinderten- und Pflegesprecher der FPÖ und Generalsekretär von ELISAN, nahm von 15. bis 17. Juni 2026 an der Generalversammlung des europäischen Sozial-Netzwerks ELISAN in Valencia teil. Nach Darstellung der Aussendung konzentrierte sich die Versammlung auf neue Strategien für Inklusion, Pflege, Selbstbestimmung und grenzüberschreitende Zusammenarbeit.

Ragger betonte laut Aussendung wiederholt den Wert des internationalen Austauschs und forderte in diesem Zusammenhang, dass Österreich bewährte Projekte aus anderen Regionen offen prüfe und gegebenenfalls übernehme. Der Untertitel der Aussendung nennt die „Venice Declaration“ ausdrücklich als Arbeitsauftrag für echte Teilhabe.

Ragger bei ELISAN in Valencia

Die Generalversammlung des europäischen Sozial-Netzwerks ELISAN fand vom 15. bis 17. Juni 2026 in Valencia statt. Ragger trat dort in seiner Doppelrolle als FPÖ-Behinderten- und Pflegesprecher sowie als Generalsekretär von ELISAN auf und nahm nach eigener Darstellung an der internationalen Diskussion über politische Innovationen zur Stärkung von Menschen mit Behinderungen teil.

Nach Angaben der Aussendung standen in Valencia insbesondere Strategien zu Inklusion, Pflege, Selbstbestimmung und grenzüberschreitender Zusammenarbeit im Mittelpunkt. Ragger hob dabei den Wert des Erfahrungsaustauschs innerhalb eines europäischen Netzwerks hervor und verwies laut Aussendung auf die Notwendigkeit, erfolgreiche Ansätze sichtbar zu machen und umzusetzen.

Wie ELISAN und regionale Vertreter in Valencia zusammenkamen

Laut Aussendung waren in Valencia mehrere politische Entscheidungsträgerinnen und Entscheidungsträger aus Regionen und Städten Europas vertreten. Namentlich genannt werden in der Aussendung Vertreterinnen und Vertreter aus der Comunidad de Madrid, der Region Veneto, der Lombardei, Kärnten sowie Kommunalpolitiker aus Belluno, ergänzt durch Repräsentanten von ELISAN und des IVASS Valencia.

Die Präsenz dieser Personen, so die Aussendung, illustriere die politische Bedeutung des Austauschs innerhalb des Netzwerks. Ragger verwies auf die Entwicklung von ELISAN in den vergangenen rund 15 Jahren von einem kleinen europäischen Netzwerk zu einer grenzüberschreitenden Plattform für soziale Themen.

ELISAN, Teilnehmende und Rollen

In der Aussendung werden Einzelpersonen mit ihren Funktionen genannt: Ana Dávila-Ponce de León Municio als zuständige Regierungsvertreterin der Comunidad de Madrid für Familie, Jugend und Soziales; Paola Roma als Regionalrätin der Region Veneto; Emanuele Monti als Regionalrat der Lombardei und Vorsitzender der Sozialkommission; Beate Prettner als Landesrätin für Chancengleichheit in Kärnten; Paolo Gamba als Vizebürgermeister von Belluno; sowie María José Rico Llorca als Präsidentin von ELISAN und Generaldirektorin des IVASS Valencia.

Darüber hinaus wird in der Aussendung Martina Rattinger als Vertreterin des Landes Kärnten in Brüssel genannt. Die Aufzählung der Rollen in der Meldung unterstreicht nach Darstellung der Aussendung, dass sowohl regionale als auch institutionelle Akteure in die Diskussion eingebunden waren.

Beispiel: grenzüberschreitendes Projekt Kärnten–Slowenien

Als konkretes Beispiel führte Ragger in Valencia ein frühes grenzüberschreitendes Projekt zwischen Kärnten und Slowenien an. Nach Darstellung in der Aussendung wurden dort Wohnmöglichkeiten für Menschen mit Behinderungen geschaffen: jeweils sechs Apartments in Slowenien und in Kärnten.

Ragger bezeichnete dieses Vorhaben laut Aussendung als Pionierprojekt und betonte, dass es gezeigt habe, Inklusion dürfe nicht an Grenzen haltmachen. Er verwies darauf, dass Menschen mit Behinderungen Chancen, Teilhabe und Strukturen benötigten, »die ihr Leben konkret verbessern«.

Finanzielle Anerkennung für Menschen mit Behinderungen

Ein zentrales Thema in Raggers Beitrag war nach Angaben der Aussendung die Frage echter finanzieller Anerkennung für Menschen mit Behinderungen. Ragger forderte demnach, dass Menschen mit Behinderungen nicht länger mit Taschengeld abgespeist werden sollten, sondern ein »echtes Einkommen« erhalten müssten.

Er verwies laut Aussendung auf Berechnungen für Österreich, die gezeigt hätten, dass ein solches Modell sozial gerecht und volkswirtschaftlich bedeutsam sein könne. In seiner Argumentation führte Ragger an, dass Menschen mit Behinderungen, wenn sie arbeiten, Beiträge, Steuern und Abgaben zahlten und somit Teil des wirtschaftlichen Lebens seien.

Welche Bedeutung die Venice Declaration als Arbeitsauftrag hat

Die Aussendung nennt die Venice Declaration ausdrücklich als Arbeitsauftrag für echte Teilhabe. Konkrete Inhalte der Declaration werden in der Aussendung nicht wiedergegeben; die Nennung dient laut Text als Hinweis auf einen Leitgedanken für die weitere Arbeit und den Austausch innerhalb von ELISAN.

Ragger verband die Erwähnung der Declaration mit der Forderung, erfolgreiche Modelle aus verschiedenen europäischen Regionen zu prüfen und die viel zitierten Beispiele gemeindenahe Betreuung, inklusive Wohnformen, Unterstützungsangebote im Gesundheitsbereich und digitale Hilfen als mögliche Handlungsfelder zu sehen.

Begriffe erklärt: ELISAN, Inklusion, Selbstbestimmung, gemeindenah und digitale Hilfen

ELISAN

ELISAN wird in der Aussendung als ein europäisches Sozial-Netzwerk beschrieben, das vor rund 15 Jahren begonnen habe und sich seither zu einer grenzüberschreitenden Plattform entwickelt habe. Demnach dient das Netzwerk dem Austausch von Ideen und Projekten im Sozialbereich und bringt regionale Entscheidungsträgerinnen und -träger zusammen.

Inklusion

In der Meldung steht Inklusion für Maßnahmen und Projekte, die Menschen mit Behinderungen die Teilhabe am gesellschaftlichen Leben ermöglichen sollen. Als Beispiele nennt die Aussendung inklusive Wohnformen und gemeindenah organisierte Betreuungsangebote.

Selbstbestimmung

Selbstbestimmung wird in der Aussendung als ein zentrales Strategieelement beschrieben: Maßnahmen sollen demnach darauf abzielen, Menschen mit Behinderungen mehr Eigenständigkeit und Entscheidungsspielräume zu geben. In der Diskussion in Valencia wurde Selbstbestimmung zusammen mit Inklusion und Pflege als wichtiger Schwerpunkt genannt.

Gemeindenah

Der Begriff »gemeindenah« wird im Zusammenhang mit Betreuung genannt und beschreibt nach Darstellung der Aussendung Betreuungsangebote, die dezentral in Regionen und Gemeinden verfügbar sind. Solche Angebote werden in der Aussendung als mögliche Form genannt, wie Betreuung und Unterstützung organisiert werden können.

Digitale Hilfen

Digitale Hilfen werden in der Aussendung als ein Bereich benannt, in dem Projekte Lösungsmöglichkeiten für Menschen mit Behinderungen bieten können. Die Meldung führt digitale Unterstützung als einen Bestandteil von Inklusions- und Betreuungsangeboten auf.

Was Ragger als politischen Auftrag nennt

Ragger forderte nach Angaben der Aussendung eine Politik, die »hinschaut, vergleicht, lernt und das Beste nach Österreich bringt«. Er nannte erfolgreiche Projekte aus verschiedenen europäischen Regionen als Beispiele, wie konkrete Lösungen aussehen könnten, insbesondere in den Bereichen gemeindenahen Betreuung, inklusive Wohnformen, Unterstützungsangebote im Gesundheitsbereich und digitale Hilfen.

In seiner Rede übte Ragger zudem Kritik an der aktuellen Bundesregierung und sprach laut Aussendung von Untätigkeit, Sparkurs und fehlendem Reformwillen. Er forderte konkrete Verbesserungen für Menschen mit Behinderungen, ihre Familien, Angehörige und Pflegekräfte und nannte das Ziel, Barrieren baulich, sozial, digital und politisch abzubauen.

FAQ zur Teilnahme und Forderungen von Ragger

Wer nahm an der Generalversammlung in Valencia teil?

Nach Angaben der Aussendung waren politische Entscheidungsträgerinnen und Entscheidungsträger aus europäischen Regionen und Städten vertreten, darunter Vertreterinnen und Vertreter aus Madrid, Veneto, Lombardei, Kärnten und Belluno sowie Repräsentanten von ELISAN und des IVASS Valencia. Die Aussendung nennt die einzelnen Personen und ihre Funktionen, um die Bandbreite der Beteiligten zu dokumentieren. Diese Zusammensetzung wird in der Meldung als Beleg für die politische Relevanz des Treffens dargestellt.

Wann fand die Versammlung statt?

Laut Aussendung fand die Generalversammlung des Netzwerks ELISAN vom 15. bis 17. Juni 2026 in Valencia statt. Diese Datumsangabe dient in der Meldung zur zeitlichen Einordnung der Veranstaltung. Ragger trat dort in seiner Funktion als Generalsekretär von ELISAN und als FPÖ-Behinderten- und Pflegesprecher auf.

Welche Themen standen im Mittelpunkt?

Die Aussendung nennt neue Strategien für Inklusion, Pflege, Selbstbestimmung und grenzüberschreitende Zusammenarbeit als zentrale Themen der Versammlung. Ragger hob insbesondere den Erfahrungsaustausch und die Frage hervor, welche bewährten Projekte aus anderen Regionen für Österreich relevant sein könnten. Die Venice Declaration wird dabei als Arbeitsauftrag für echte Teilhabe genannt.

Welches konkrete Projekt nannte Ragger als Beispiel?

Ragger erwähnte ein grenzüberschreitendes Projekt zwischen Kärnten und Slowenien, bei dem laut Aussendung jeweils sechs Apartments in Slowenien und in Kärnten für Menschen mit Behinderungen geschaffen wurden. Er bezeichnete das Vorhaben als Pionierprojekt und verwies darauf, dass es gezeigt habe, Inklusion dürfe nicht an Grenzen haltmachen. Die Aussendung stellt dieses Projekt als Beispiele für grenzüberschreitende Zusammenarbeit dar.

Was fordert Ragger in finanzieller Hinsicht?

Nach Angaben der Aussendung verlangt Ragger eine »echte finanzielle Anerkennung« für Menschen mit Behinderungen und kritisierte, dass sie derzeit oft nur »Taschengeld« erhielten. Er verwies in seiner Rede auf Berechnungen für Österreich, die laut Aussendung gezeigt hätten, dass ein anderes Modell sozial gerecht und volkswirtschaftlich sinnvoll sein könne. In seiner Darstellung betonte Ragger, dass arbeitende Menschen mit Behinderungen Beiträge, Steuern und Abgaben zahlten und damit Teil des wirtschaftlichen Lebens seien.

Welche Kritik äußerte Ragger an der österreichischen Regierung?

In der Aussendung übt Ragger Kritik an der aktuellen Bundesregierung; er sprach von Untätigkeit, Sparkurs und fehlendem Reformwillen. Er forderte konkrete Verbesserungen und nannte das Ziel, Barrieren baulich, sozial, digital und politisch abzubauen. Zudem sagte er, dass bei Pflege die Versorgung in den Regionen gestärkt und jene entlastet werden müssten, die tagtäglich Verantwortung übernehmen.

Quellen und Kontakt

Quelle: Freiheitlicher Parlamentsklub – FPÖ (Aussendung vom 19. Juni 2026).

Kontakt: Freiheitlicher Parlamentsklub, Telefon: 01/40110-7012, E-Mail: presse-klub [at] fpk.at

Schlagworte

#Pflege- und Inklusionspolitik#ELISAN#Christian Ragger#Behinderung#Gesundheitspolitik#FPÖ#Ragger#Gesellschaft

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