Politik

Peacewalk 2026: Internationale Friedenswanderung in Wien

Vier Tage Begegnung, Dialog und gemeinsames Gehen in der Bundeshauptstadt (6.–9. August 2026)

27. Juli 2026

Der Peacewalk 2026 macht vom 6. bis 9. August in Wien Station: Ankunft bei der Hiroshima-Gedenkkundgebung, Filmabend, Begegnungsaktion auf der Mariahilfer Straße und Weiterwanderung.

Die internationale Friedenswanderung „Peacewalk 2026" macht von 6. bis 9. August 2026 Station in Wien. Seit dem 25. Juni ist die Wanderung bereits von der Schweiz her durch Österreich unterwegs; am 20. Juli ist über Passau eine zweite Route ins Land gekommen. Laut Aussendung sind über 150 Menschen bislang ein Stück des Weges mitgegangen.

Vier Tage lang wird die Bundeshauptstadt zur Station für die beschriebenen Angebote der „mobilen Friedensschule": Mit der Ankunft im Rahmen der Hiroshima-Gedenkdemonstration, einem Filmabend mit anschließender Podiumsdiskussion, einer öffentlichen Begegnungsaktion auf der Mariahilfer Straße und dem gemeinsamen Weitermarsch setzt die Aktion dort ihr Programm fort. Koordiniert wird die österreichische Etappe vom Wiener Verein Civil Action Network.

Peacewalk 2026 in Wien im Überblick

Der Peacewalk 2026 ist als mehrmonatige, grenzüberschreitende Wanderaktion angelegt, die laut Aussendung entlang des Jerusalemwegs verläuft. Die Station in Wien umfasst nach Angaben der Veranstalter vier Tage mit öffentlich angekündigten Programmpunkten und Treffpunkten in der Stadt.

In der Mitteilung werden als programmatische Elemente die Ankunft bei der Hiroshima-Gedenkdemonstration am Karlsplatz, eine Filmvorführung mit Podiumsdiskussion, eine Begegnungsaktion im öffentlichen Raum sowie ein gemeinsamer Marsch genannt. Die Veranstalter beschreiben die Aktion selbst als Teil einer rund 15-monatigen Aktion von April 2026 bis Frühsommer 2027 mit dem Ziel Jerusalem/Al-Quds.

Wie die Station in Wien eingeordnet wird

Die Veranstalter ordnen die Wiener Etappe als Teil einer europaweiten Initiative ein, die im Frühjahr in mehreren Ländern begonnen hat. In der Aussendung wird die Gesamtaktion als eine rund 15-monatige Wanderung von verschiedenen Startpunkten bis nach Jerusalem/Al-Quds beschrieben.

Als Akteure werden neben dem koordinierenden Civil Action Network mehrere zivilgesellschaftliche Organisationen genannt, die laut Mitteilung die österreichische Etappe tragen. Die Aussendung nennt zudem eine dokumentierte Teilnehmerzahl von bislang über 150 Personen für die bisherigen Streckenabschnitte.

Programm in Wien: 6. bis 9. August 2026

Das detaillierte Programm für die Tage in Wien ist in der Aussendung wie folgt angegeben:

  • Mittwoch, 6. August, 8:00–19:00 Uhr – Wanderung von Untertullnerbach nach Wien mit Ankunft der Wandernden im Rahmen der Hiroshima-Gedenkdemonstration am Karlsplatz.
  • Donnerstag, 7. August, 18:00 Uhr – Filmvorführung „There Is Another Way" (Regie: Stephen Apkon, 2025) mit anschließender Podiumsdiskussion im Photocluster, Zieglergasse 34, 1070 Wien. Am Podium: Najwa Duzdar und Ruti Katz (beide Standing Together Vienna). Moderation: Jonas Gröner (CAN). Die Plätze sind begrenzt; Anmeldungen sind laut Mitteilung erforderlich.
  • Freitag, 8. August, 14:00–17:00 Uhr – Öffentliche Begegnungsaktion auf der Mariahilfer Straße nahe dem Platz der Menschenrechte. Im Format „zwei Stühle, eine Frage" kommen Passanten miteinander ins Gespräch.
  • Samstag, 9. August, 8:30 – Treffpunkt am Stephansplatz, Tagesetappe bis Fischamend auf dem Weiterweg zum Neusiedler See.

Die Angaben zu Uhrzeit, Treffpunkten und Formaten stammen direkt aus der Aussendung der Veranstalter. Für die Filmvorführung wird auf begrenzte Plätze hingewiesen und auf die Notwendigkeit einer vorherigen Anmeldung.

Zum Hintergrund: Ziel, Dauer und beteiligte Organisationen

Nach den übermittelten Informationen startete der Peacewalk 2026 im Frühjahr an verschiedenen Orten in Europa, „von Spanien über die Niederlande bis Polen". Als Ziel der Gesamtaktion wird Jerusalem/Al-Quds genannt. Die Aktion ist laut Mitteilung auf eine Dauer von rund 15 Monaten angelegt und erstreckt sich demnach von April 2026 bis Frühsommer 2027.

Die österreichische Etappe wird nach Angaben der Veranstalter von einem Bündnis getragen. Genannt werden WILPF Austria, Standing Together Vienna, Combatants for Peace, Pax Christi Österreich, Internationaler Versöhnungsbund und Jerusalemweg. Koordiniert wird die Etappe vom Wiener Verein Civil Action Network.

Hiroshima-Gedenkdemonstration, Mobile Friedensschule, Jerusalemweg und Begegnungsaktion erklärt

Hiroshima-Gedenkdemonstration: In der Aussendung dient die Gedenkdemonstration am Karlsplatz als Ankunftsrahmen für die Wandernden. Eine solche Gedenkveranstaltung ist hier als zeitlicher und symbolischer Bezugspunkt für Ankunft und öffentliche Präsenz genannt.

Mobile Friedensschule: Die Veranstalter beschreiben die Station in Wien als „mobile Friedensschule". In diesem Wort verbindet sich nach Mitteilung die Idee von Begegnung, Dialog und Bildungsangeboten, die während der Tage in Wien stattfinden sollen.

Jerusalemweg: Laut Mitteilung verläuft der Peacewalk „entlang des Jerusalemwegs". Der Jerusalemweg wird in der Aussendung als die übergeordnete Route genannt, der die Wanderung räumlich und symbolisch folgt.

Begegnungsaktion „zwei Stühle, eine Frage": Für die Aktion auf der Mariahilfer Straße nennt die Mitteilung das Format „zwei Stühle, eine Frage", in dem Passanten direkt miteinander ins Gespräch kommen sollen. Die Beschreibung in der Aussendung betont dabei den öffentlichen und dialogischen Charakter des Formats.

Begriffe und beteiligte Institutionen näher erläutert

Civil Action Network: Der Wiener Verein Civil Action Network wird in der Aussendung als Koordinator der österreichischen Etappe genannt. Die Organisation ist nach den Angaben in der Mitteilung für die Planung und Koordination der Wiener Station verantwortlich.

WILPF Austria: In der Liste der Träger wird WILPF Austria genannt. Die Abkürzung WILPF steht allgemein für die Women’s International League for Peace and Freedom; in der Aussendung wird WILPF Austria als eine der beteiligten Organisationen aufgeführt.

Standing Together Vienna, Combatants for Peace, Pax Christi Österreich, Internationaler Versöhnungsbund, Jerusalemweg: Diese Organisationen werden in der Aussendung als Träger der österreichischen Etappe genannt. Der Text nennt sie ohne weitere organisatorische Details; ihre Nennung beschreibt die Breite des Bündnisses, das die Wiener Station laut Mitteilung unterstützt.

Was bei Anmeldung und Teilnahme in Wien wichtig ist

Die Mitteilung weist darauf hin, dass für die Filmvorführung im Photocluster die Plätze begrenzt sind und eine vorherige Anmeldung erforderlich ist. Für die öffentlichen Formate wie die Begegnungsaktion auf der Mariahilfer Straße und die Wanderabschnitte werden in der Aussendung offene Formate genannt.

Konkrete Treffpunkte und Zeitangaben sind in der Aussendung aufgeführt (Untertullnerbach, Karlsplatz, Photocluster, Mariahilfer Straße, Stephansplatz). Weitere Informationen verweisen die Veranstalter in der Mitteilung an ihre Informationsangebote und Kontakte.

FAQ zum Peacewalk 2026 in Wien

Was ist der Peacewalk 2026?

Der Peacewalk 2026 wird in der Aussendung als internationale Friedenswanderung beschrieben, die entlang des Jerusalemwegs verläuft. Die Aktion startete demnach im Frühjahr an verschiedenen Orten in Europa und ist nach Angaben der Veranstalter auf rund 15 Monate angelegt.

Wer koordiniert die österreichische Etappe?

Die Mitteilung nennt den Wiener Verein Civil Action Network als Koordinator der österreichischen Etappe. Weiterhin wird ein Bündnis von Organisationen aufgeführt, das die Etappe trägt, darunter WILPF Austria, Standing Together Vienna, Combatants for Peace, Pax Christi Österreich, Internationaler Versöhnungsbund und Jerusalemweg.

Welche Programmpunkte sind in Wien geplant?

Die Station in Wien umfasst nach Angaben der Veranstalter die Ankunft im Rahmen der Hiroshima-Gedenkdemonstration, eine Filmvorführung mit anschließender Podiumsdiskussion, eine öffentliche Begegnungsaktion auf der Mariahilfer Straße im Format „zwei Stühle, eine Frage" sowie eine gemeinsame Tagesetappe vom Stephansplatz nach Fischamend.

Wie viele Personen haben bisher teilgenommen?

In der Aussendung heißt es, dass bislang über 150 Menschen ein Stück des Weges mitgegangen sind. Diese Zahl bezieht sich auf die von den Veranstaltern dokumentierte Teilnahme während der bisherigen Routenverläufe durch Europa und Österreich.

Ist die Teilnahme offen für Interessierte?

Der Untertitel der Mitteilung beschreibt die Tage in Wien als „offen für alle, die am Weg nach Jerusalem/Al-Quds teilhaben wollen." Für einzelne Programmpunkte, etwa die Filmvorführung, wird jedoch auf beschränkte Plätze und die Notwendigkeit einer Anmeldung hingewiesen.

Wo finde ich weitere Informationen und Kontakt?

Die Veranstalter verweisen in der Aussendung auf eine Informationsseite und geben Kontaktdaten an. Ansprechpartner in Wien ist Jonas Gröner vom Civil Action Network; weitergehende Informationen sind laut Mitteilung über die in der Kontaktangabe genannten Quellen verfügbar.

Quellen und Kontakt

Quelle der Informationen: Aussendung von Civil Action Network - Zivilgesellschaft für Frieden.

Kontakt laut Mitteilung:
Civil Action Network - Zivilgesellschaft für Frieden
Jonas Gröner
Telefon: 068181467297
E-Mail: jonas.groener [at] civilaction.net
https://civilaction.net/peacewalk26

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