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Wissenschaft

Patentamt und TU Austria vertiefen Innovationskooperation

Erfolgreiche Zusammenarbeit wird 2026 ausgebaut

15. April 2026
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Die Kooperation zwischen dem Österreichischen Patentamt und TU Austria zeigt nach einem Jahr positive Bilanz. Services für Studierende boomen.

Das Österreichische Patentamt und TU Austria ziehen nach einem Jahr intensivierter Zusammenarbeit eine positive Bilanz. Die im Mai 2025 durch ein Memorandum of Understanding formalisierte Kooperation soll 2026 weiter vertieft werden.

Starke Nachfrage bei studentischen Services

Besonders erfolgreich entwickelte sich das Service "IP Buddy" des Österreichischen Patentamts, das Studierenden kostenlose Beratung zu geistigem Eigentum bietet. Die Nachfrage stieg 2025 um 66 Prozent gegenüber dem Vorjahr - ein Rekordwert seit Bestehen des Angebots.

"Diese Partnerschaft mit dem Österreichischen Patentamt verkürzt den Weg von der Idee zum Schutzrecht und stärkt das Bewusstsein für geistiges Eigentum früh. Das ist mehr als ein Signal für Innovation – es ist konkreter Mehrwert für unsere Studierenden, unsere Forschenden und vor allem die österreichische Wirtschaft", kommentiert Jens Schneider, Präsident der TU Austria und Rektor der TU Wien.

TU Austria mit beeindruckenden Patentzahlen

Die unter dem Dach von TU Austria vereinten Universitäten - TU Wien, TU Graz und Montanuniversität Leoben - stehen für 46 Patentanmeldungen im Jahr 2025. Seit 2000 kommen die drei Universitäten auf insgesamt 2.679 Anmeldungen. Seit Herbst 2025 verstärken auch die BOKU Wien, die Technisch-Naturwissenschaftliche Fakultät der JKU Linz und die Fakultät für Technische Wissenschaften der Universität Innsbruck als assoziierte Mitglieder die Allianz.

Erfolgreiche Pilotprojekte

Im ersten Kooperationsjahr führte das Patentamt mehrere Pilotprojekte durch. Ein Highlight war die Technologiefeldrecherche gemeinsam mit der TU Wien und dem Europäischen Patentamt (EPA), die untersucht, wie Patentrecherchen neue Forschungspfade aufzeigen können. Dieses Projekt wird 2026 weitergeführt.

Stefan Harasek, Präsident des Österreichischen Patentamts, betont: "Wer schon im Studium mit dem Thema Patentschutz in Kontakt kommt, hat einen entscheidenden Vorsprung. Deshalb ist die Zusammenarbeit mit TU Austria für uns mehr als eine Kooperation – sie ist eine Investition in die Innovatorinnen und Innovatoren von morgen."

Ausblick auf 2026

Für das kommende Jahr sind weitere Vertiefungen geplant. Expertinnen und Experten des Österreichischen Patentamts werden noch regelmäßiger in Workshops und Vorlesungen auftreten, um das Thema geistiges Eigentum stärker im Studienalltag zu verankern. Auch die Pilotprojekte für neue Services werden fortgesetzt.

Schlagworte

#Patentamt#TU Austria#Innovation#Technische Universitäten#Geistiges Eigentum#Patente#Hochschulwesen#Universität

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