Parkinson in Österreich: 25.000 Betroffene kämpfen mit OFF-Phasen
Stellen Sie sich vor, Sie sind mitten in einem wichtigen Gespräch, fahren gerade Auto oder trainieren im Fitnessstudio – und plötzlich versagen Ihre Medikamente den Dienst. Ihre Hände beginnen zu zittern, die Bewegungen werden steif und langsam, der Körper gehorcht nicht mehr. Genau das erleben viele Parkinson-Patient:innen in Österreich während sogenannter OFF-Phasen.
Stellen Sie sich vor, Sie sind mitten in einem wichtigen Gespräch, fahren gerade Auto oder trainieren im Fitnessstudio – und plötzlich versagen Ihre Medikamente den Dienst. Ihre Hände beginnen zu zittern, die Bewegungen werden steif und langsam, der Körper gehorcht nicht mehr. Genau das erleben viele Parkinson-Patient:innen in Österreich während sogenannter OFF-Phasen. Anlässlich eines Pressegesprächs informieren Expert:innen über die Lebensrealität von Betroffenen, aktuelle Entwicklungen in der Behandlung und Herausforderungen in der Versorgung.
25.000 Österreicher:innen leben mit der Diagnose Parkinson
In Österreich sind derzeit rund 25.000 Menschen von der Parkinson-Krankheit betroffen, jährlich kommen etwa 2.000 bis 3.000 Neuerkrankungen hinzu. Diese Zahlen verdeutlichen, dass Parkinson kein Einzelfall ist, sondern zahlreiche Menschen im Alltag betrifft.
Was sind OFF-Phasen?
OFF-Phasen sind Zeiträume, in denen die Wirkung der Medikamente plötzlich nachlässt und Beschwerden zurückkehren. Für Patient:innen kann das bedeuten, dass alltägliche Aktivitäten abrupt unterbrochen werden müssen – beim Arbeiten, im Straßenverkehr oder auch im Sport.
Belastungen im Alltag
Für Patient:innen können OFF-Phasen erhebliche Einschränkungen im Alltag bedeuten. Geplante Tätigkeiten oder Termine können plötzlich nicht mehr fortgesetzt werden. Auch Angehörige sind betroffen, wenn Unternehmungen kurzfristig abgesagt werden müssen.
Aktuelles Pressegespräch zum Welt-Parkinson-Tag
Zum Welt-Parkinson-Tag informieren renommierte Expert:innen in einem hybriden Pressegespräch über die Situation von Betroffenen, neue Therapieansätze und bestehende Herausforderungen in der Versorgung.
Sie erfahren unter anderem:
- wie häufig OFF-Phasen auftreten und welche Auswirkungen sie auf den Alltag von Patient:innen haben
- warum Betroffene oft rasch verfügbare Hilfe bei plötzlich auftretenden Symptomen benötigen
- welche neuen Therapieansätze helfen können, OFF-Phasen schneller zu überbrücken
- wo es derzeit Versorgungslücken in Österreich gibt
- warum Expert:innen einen verbesserten Zugang zu modernen Bedarfstherapien fordern
Es informieren Sie (in alphabetischer Reihenfolge):
- Univ.-Prof. Dr. Werner POEWE
Emeritierter Leiter der neurologischen Abteilung der MedUni Innsbruck, Moderation - Assoz. Prof. Priv.-Doz. Dr. Petra SCHWINGENSCHUH, PhD
Vizepräsidentin der Österreichischen Parkinson Gesellschaft und Leiterin der Ambulanz für Bewegungsstörungen an der Medizinischen Universität Graz - DGKP Sigrid ZIMMERMANN
Parkinson Nurse an der Universitätsklinik für Neurologie Innsbruck
HYBRIDE PRESSEKONFERENZ
Datum: Mittwoch, 25.03.2026
Uhrzeit: 09:30 Uhr
Ort: 7VORNE, Breite Gasse 11, 1070 Wien
Veranstalter: Merz Pharma Austria GmbH, in Kooperation mit der Österreichischen Parkinson Gesellschaft und dem Studienzentrum für Bewegungsstörungen und Parkinson-Forschung der Universitätsklinik für Neurologie Innsbruck
Streaming Link: https://register.gotowebinar.com/register/4272472841706514268
Anmeldung live und online-Teilnahme unter: presse [at] finefacts.at