Am 18. Dezember 2025 betonte Harald Himmer, Fraktionsvorsitzender der ÖVP im Bundesrat, die Bedeutung der Zusammenarbeit zwischen Wissenschaft und Wirtschaft. Diese Partnerschaft sei entscheidend für die Stärkung des Innovationsstandorts Österreich. Himmer hob hervor, dass Österreich mit einem Forsc
Am 18. Dezember 2025 betonte Harald Himmer, Fraktionsvorsitzender der ÖVP im Bundesrat, die Bedeutung der Zusammenarbeit zwischen Wissenschaft und Wirtschaft. Diese Partnerschaft sei entscheidend für die Stärkung des Innovationsstandorts Österreich. Himmer hob hervor, dass Österreich mit einem Forschungs- und Entwicklungsanteil von 3,2 Prozent des BIP im europäischen Spitzenfeld sei. Dennoch sei eine Anhebung auf vier Prozent notwendig, um die Wettbewerbsfähigkeit der österreichischen Wirtschaft zu sichern.
Historisch gesehen hat Österreich stets in Bildung und Forschung investiert. Bereits in den 1960er Jahren wurden erste Schritte zur Förderung von Wissenschaft und Technologie unternommen. Im Vergleich zu Deutschland und der Schweiz zeigt sich, dass Österreich in einigen Bereichen wie der Grundlagenforschung führend ist. Deutschland setzt hingegen stärker auf angewandte Forschung, während die Schweiz mit ihrer Innovationskraft bei Start-ups punktet.
Die Investitionen in Forschung und Entwicklung (F&E) sind entscheidend für die Innovationskraft. F&E umfasst alle Aktivitäten, die darauf abzielen, neues Wissen zu schaffen und es in neue Produkte oder Prozesse umzusetzen. Österreichs Ziel, den F&E-Anteil am BIP auf vier Prozent zu erhöhen, ist ein ambitioniertes Vorhaben, das langfristige Vorteile verspricht.
Die Erhöhung der F&E-Ausgaben hat direkte Auswirkungen auf die österreichische Bevölkerung. Ein starker Innovationsstandort schafft Arbeitsplätze, fördert die Bildung und trägt zur wirtschaftlichen Stabilität bei. Beispielsweise profitieren Universitäten und Forschungseinrichtungen von zusätzlichen Mitteln, was wiederum die Ausbildung junger Talente fördert. Ein weiteres Beispiel ist die Industrie, die durch innovative Technologien wettbewerbsfähiger wird und so Arbeitsplätze sichert.
Österreich investiert jährlich rund 12 Milliarden Euro in F&E. Diese Investitionen haben in den letzten Jahren zu einem Anstieg der Patentanmeldungen um 15 Prozent geführt. Die Zahl der Beschäftigten im Forschungssektor ist um 10 Prozent gestiegen, was zeigt, dass die Maßnahmen Wirkung zeigen.
Die Zukunft des Innovationsstandorts Österreich hängt von der erfolgreichen Umsetzung der geplanten Maßnahmen ab. Experten prognostizieren, dass die Erhöhung der F&E-Quote auf vier Prozent bis 2030 zu einem BIP-Wachstum von bis zu 1,5 Prozent führen könnte. Dies würde nicht nur die Wettbewerbsfähigkeit Österreichs stärken, sondern auch die Position des Landes als führender Wissenschaftsstandort in Europa festigen.
Abschließend bleibt festzuhalten, dass die geplanten Maßnahmen der ÖVP, wie sie von Harald Himmer und seinen Kollegen vorgestellt wurden, ein wichtiger Schritt zur Sicherung der Zukunft Österreichs sind. Die Investitionen in Forschung und Innovation werden langfristig positive Auswirkungen auf die Wirtschaft und die Gesellschaft haben.
Interessierte Leser finden weiterführende Informationen auf der OTS-Website.