Wien ist die größte europäische Metropole mit CO2-freier Zustellung auf der letzten Meile
Die Österreichische Post stellt die Zustellung in Wien vollständig auf E-Fahrzeuge und Muskelkraft um – Startschuss am Heldenplatz mit Arnold Schwarzenegger.
Die Österreichische Post AG hat die Zustellung in Wien vollständig auf elektrisch betriebene Fahrzeuge und die Muskelkraft ihrer Zusteller*innen umgestellt. Laut Aussendung der Post erfolgt die Zustellung in der Bundeshauptstadt damit auf der sogenannten letzten Meile vollständig CO2-frei.
Am Heldenplatz markierte ein offizieller Starttermin diesen Schritt: Bei der Veranstaltung waren Arnold Schwarzenegger, Initiator des Austrian World Summit, Wirtschaftsminister Wolfgang Hattmannsdorfer, der Wiener Klimastadtrat Jürgen Czernohorszky sowie Post-Generaldirektor Walter Oblin anwesend.
Nach Angaben der Österreichischen Post sind in Wien nun täglich mehr als 1.300 Zusteller*innen zu Fuß, mit E-Bikes, E-Mopeds oder E-Transportern im Einsatz. Rund 1.000 Zustellfahrzeuge legen in Wien pro Jahr nach Angaben der Post rund acht Millionen Kilometer rein elektrisch zurück.
Die Post nennt als Investition für diese Umstellung insgesamt 32 Millionen Euro. Die Maßnahme umfasst demnach sowohl Ladeinfrastruktur als auch neue E-Fahrzeuge.
Arnold Schwarzenegger, Initiator des Austrian World Summit, wird in der Aussendung mit den Worten zitiert: „Ich freue mich sehr, dass die Österreichische Post AG in diesem Jahr unseren AUSTRIAN WORLD SUMMIT unterstützt und in Österreich eine zentrale Rolle im Bereich Nachhaltigkeit einnimmt. Besonders der konsequente Ausbau einer elektrisch angetriebenen Logistik zeigt, wie ernst die Post den Weg in eine emissionsarme Zukunft nimmt. E Mobilität ist weltweit ein entscheidender Zukunftspfad, und jede Investition in diesem Bereich ist sinnvoll. Die Schwarzenegger Climate Initiative wird auch in den kommenden Jahren konkrete Lösungen für einen gesunden Planeten unterstützen. Ich wünsche der Österreichischen Post AG für ihr Vorhaben alles Gute und danke herzlich für diese wichtige Initiative.“
Wirtschaftsminister Wolfgang Hattmannsdorfer wird in der Aussendung mit folgenden Worten wiedergegeben: „Österreichs Energieunabhängigkeit wächst dort, wo Betriebe auf heimischen Strom setzen und Importabhängigkeiten reduzieren. Die Österreichische Post hat 32 Millionen Euro investiert, die größte E-Flotte Österreichs aufgebaut und Wien zur größten CO₂-freien Zustellmetropole Europas gemacht, die ausschließlich mit österreichischem Ökostrom betrieben wird. Das ist wirtschaftliche Vernunft, die den Standort stärkt.“
Jürgen Czernohorszky, Klimastadtrat der Stadt Wien, wird wie folgt zitiert: „Dass die Österreichische Post AG ihre Flotte post-fossil macht, ist ein bedeutender Beitrag zur Klimaneutralität und damit zum Erhalt der Lebensqualität in Wien. Es ist genau diese Zusammenarbeit zwischen Stadt und Unternehmen, mit der in Wien der CO2-Ausstoß seit 2005 um mehr als ein Drittel gesunken ist, und die es auch künftig braucht, um Wien in eine klimafreundliche und energieunabhängige Zukunft zu führen.“
Walter Oblin, Generaldirektor der Österreichischen Post AG, heißt es in der Mitteilung: „Mit der vollständigen Transformation unserer Zustellung in Wien setzen wir einen Meilenstein für elektrisch angetriebene Logistik in Europa. Wir haben über 32 Millionen Euro in den Ausbau unserer E-Flotte und Infrastruktur investiert. Heute sind in Wien rund 1.000 Fahrzeuge im Einsatz und sparen jährlich rund 2.300 Tonnen CO₂ ein – ein klarer Beweis dafür, dass Klimaschutz und wirtschaftlich effiziente Zustellung im großen Maßstab zusammenpassen.“
Letzte Meile: Als "letzte Meile" wird in Logistik und Zustellung die finalen Strecke bezeichnet, die ein Paket, ein Brief oder eine Sendung vom lokalen Verteilzentrum bis zur Haustür oder Auslieferungsstelle zurücklegt. In der Aussendung bezieht sich die Post auf die CO2‑Freiheit genau dieser Phase der Zustellung in Wien.
E‑Flotte: Der Begriff E‑Flotte beschreibt hier die Gesamtheit der elektrisch betriebenen Zustellfahrzeuge eines Unternehmens. Laut Post umfasst die E‑Flotte in Wien rund 1.000 Fahrzeuge; landesweit nennt die Post mehr als 6.000 E‑Fahrzeuge.
Megawattpeak (MWp): MWp ist eine gebräuchliche Einheit zur Nennleistung von Photovoltaikanlagen unter Standardbedingungen. Die Österreichische Post gibt an, an drei Standorten Photovoltaikanlagen mit insgesamt 5,9 MWp zu betreiben.
Ökostrom: In der Aussendung heißt es, dass zugekaufter Strom nur aus österreichischen erneuerbaren Energiequellen stammt. Ökostrom ist ein allgemeiner Begriff für Elektrizität, die aus erneuerbaren Quellen erzeugt wird; die Post weist in ihrer Mitteilung auf die Nutzung solchen Stroms hin.
Nach Darstellung der Post sind in Wien verschiedene Fahrzeugtypen im Einsatz: E‑Bikes, E‑Mopeds und E‑Transporter sowie Zusteller*innen zu Fuß. Die Maßnahme umfasst neben neuen Fahrzeugen auch Ladeinfrastruktur, für die insgesamt 32 Millionen Euro genannt werden. Zudem betreibt die Post an drei Standorten Photovoltaikanlagen, die einen Teil des benötigten Stroms liefern sollen; laut Mitteilung wird zusätzlicher Strom ausschließlich aus österreichischen erneuerbaren Energiequellen zugekauft.
Die Post nennt darüber hinaus eine Zielsetzung: Bis 2030 soll die gesamte Zustellung in Österreich auf der letzten Meile rein mit E‑Fahrzeugen oder zu Fuß erfolgen. Für einzelne Landeshauptstädte und Regionen – namentlich Wien, Graz, Salzburg und Innsbruck – gibt die Post an, die Zustellung bereits vollständig mit E‑Fahrzeugen durchzuführen.
1) Was bedeutet „vollständig CO2‑frei auf der letzten Meile“ laut Post?
Nach Angaben der Österreichischen Post sind in Wien alle Zustellfahrzeuge für die letzte Meile elektrisch betrieben oder es erfolgt Zustellung zu Fuß. Die Post schreibt, dass die Zustellung in Wien damit vollständig CO2‑frei erfolgt und dass zugekaufter Strom nur aus österreichischen erneuerbaren Energiequellen stammt.
2) Welche Investitionen nennt die Post für Wien?
Die Aussendung nennt eine Gesamtinvestition von 32 Millionen Euro in Ladeinfrastruktur und E‑Fahrzeuge für die Umstellung in Wien. Diese Summe wird wiederholt in den Zitaten und im Faktenblock der Mitteilung genannt.
3) Welche Mengen an Fahrzeugen und CO2‑Einsparungen werden ausgewiesen?
Die Post gibt an, dass rund 1.000 Zustellfahrzeuge in Wien jährlich etwa acht Millionen Kilometer rein elektrisch zurücklegen. Die Mitteilung nennt eine jährliche Einsparung von rund 2.300 Tonnen CO2 in der Bundeshauptstadt.
4) Produziert die Post eigenen Strom?
Laut Mitteilung betreibt die Post an drei Standorten in Wien und Hagenbrunn Photovoltaikanlagen mit insgesamt 5,9 MWp, von denen ein erheblicher Teil des für die Ladeprozesse erforderlichen Stroms stammen soll. Zusätzlich wird nach Angaben der Post nur österreichischer Strom aus erneuerbaren Energiequellen zugekauft.
5) Gilt die Umstellung nur für Wien?
Die Aussendung beschreibt Wien als die größte europäische Metropole, in der die Post‑Zustellung auf der letzten Meile vollständig CO2‑frei erfolgt. Gleichzeitig nennt die Post, dass in immer mehr Landeshauptstädten und Regionen – etwa Wien, Graz, Salzburg und Innsbruck – die Zustellung bereits vollständig mit E‑Fahrzeugen erfolgt und dass das nächste Ziel die elektrische Zustellung in ganz Österreich bis 2030 ist.
6) Wer hat den offiziellen Startschuss angekündigt?
Die Veranstaltung am Heldenplatz fand laut Mitteilung mit Arnold Schwarzenegger (als Initiator des Austrian World Summit), Wirtschaftsminister Wolfgang Hattmannsdorfer, Klimastadtrat Jürgen Czernohorszky und Post‑Generaldirektor Walter Oblin statt; alle genannten Personen werden in der Aussendung mit Wortbeiträgen zitiert.
Quelle: Österreichische Post AG (Stand: Juni 2026)
Kontakt: Österreichische Post AG, Presse‑Team - Immer da, wenn du uns brauchst. Telefon: +43 57767 – 32010. E‑Mail: presse[at]post.at. Weitere Informationen: post.at/presse