Die österreichische Verpackungsbranche steht vor einer neuen Chance: Das Bundesministerium für Wirtschaft, Energie und Tourismus (BMWET) hat offiziell die Ausschreibung für den Staatspreis Smart Packaging 2026 gestartet.
Die österreichische Verpackungsbranche steht vor einer neuen Chance: Das Bundesministerium für Wirtschaft, Energie und Tourismus (BMWET) hat offiziell die Ausschreibung für den Staatspreis Smart Packaging 2026 gestartet. Bis 29. Mai 2026 können Hersteller, Verwender und Gestalter von Verpackungen und verpackungsverwandten Erzeugnissen ihre Arbeiten einreichen. Minister Wolfgang Hattmannsdorfer betont die Bedeutung der Branche für den Wirtschaftsstandort Österreich.
Die Verpackungswirtschaft befindet sich in einem tiefgreifenden Transformationsprozess, der durch technologische Entwicklungen, steigende ökologische Anforderungen und veränderte Marktbedingungen geprägt ist.
Der Staatspreis Smart Packaging wird 2026 in drei Hauptkategorien verliehen:
Ergänzt werden diese durch zwei Sonderpreise:
Die Jury bewertet eingereichte Projekte im Rahmen der vier Exzellenzfelder: ökologische Relevanz, technische Funktionalität, Gestaltung und Convenience. Ein international besetztes Expertengremium entscheidet in einem zweistufigen Verfahren über Nominierungen und Staatspreise.
Der Staatspreis Smart Packaging ist der älteste Staatspreis des Wirtschaftsministeriums. Er wird 2026 zum insgesamt 62. Mal verliehen. Seit 2001 wird der Wettbewerb in Kooperation mit dem für Land- und Forstwirtschaft, Klima- und Umweltschutz, Regionen und Wasserwirtschaft zuständigen Ministerium durchgeführt. Als Partner in der Organisation fungiert das Österreichische Institut für Verpackungswesen (ÖIV). Einreichungen sind über http://www.verpackungsinstitut.at/staatspreis.html möglich.
Teilnahmeberechtigt sind Hersteller, Verwender und Gestalter von Packmitteln, Packhilfsmitteln (Verschlüsse, Etiketten etc.), Packstoffen, Verpackungen als Verkaufshilfen, Displays, Verpackungssystemen sowie verpackungsverwandten Erzeugnissen. Zugelassen werden auch Einreichungen, die im weiteren Sinn unter den Begriff Verpackung fallen, sofern sie aus Materialien gefertigt sind, die üblicherweise für Verpackungen verwendet werden, und von einem österreichischen Unternehmen der Verpackungsbranche erzeugt wurden.