Bürgerinformationsveranstaltung stellt 2032-Projekte mit 13 Windrädern, PV-Park und Speicher vor
Burgenland Energie kündigt 13 Windräder, einen PV-Park mit Batteriespeicher und Bürgerbeteiligung an – Inbetriebnahme ab 2032 geplant.
Bei einer Bürgerinformationsveranstaltung in Rechnitz/Schachendorf hat die Burgenland Energie AG am Freitag ein gemeinsames Projekt für Windkraft, Photovoltaik und Batteriespeicher vorgestellt. In der Aussendung nannte Stephan Sharma, CEO der Burgenland Energie, die hohe Abhängigkeit von ausländischen Energielieferungen als Ausgangslage und verwies auf die jüngste Energiekrise sowie einen Black‑Out im Südburgenland als Anlass für das Vorhaben.
Geplant sind laut Mitteilung 13 Windräder sowie ein Photovoltaikpark mit Batteriespeicher an der Grenze zu Ungarn. Die Erzeugungskapazität der erneuerbaren Energie-Anlagen beträgt jeweils rund 80 Megawatt. Die Inbetriebnahme der Projekte ist ab 2032 vorgesehen, da der notwendige Netzausbau im Mittel- und Südburgenland derzeit noch zur Erhöhung der Versorgungssicherheit im Gange ist.
Die Burgenland Energie AG beschreibt das Vorhaben als Kombination aus Windenergie, Photovoltaik und stationären Batteriespeichern. Konkret sieht die Aussendung 13 Windräder sowie einen Photovoltaikpark mit angeschlossener Batteriespeicherlösung vor. Jeweils rund 80 Megawatt Erzeugungskapazität werden für die erneuerbaren Anlagen genannt; die projektierten Anlagen stehen an der Grenze zu Ungarn.
Als zeitlichen Eckpunkt nennt die Gesellschaft den Beginn der Inbetriebnahme ab 2032. Als Grund für den geplanten Zeitrahmen wird in der Aussendung der laufende Netzausbau im Mittel- und Südburgenland genannt: Dieser Ausbau werde zur Erhöhung der Versorgungssicherheit noch durchgeführt, heißt es in der Mitteilung.
Die Projektaussendung beschreibt mehrere Beteiligungsmöglichkeiten: Bürgerinnen und Bürger, die Gemeinde und Unternehmen in Rechnitz und Schachendorf können sich demnach direkt an den erneuerbaren Energieprojekten beteiligen. Für Privatpersonen wird in der Mitteilung die Option genannt, Strom „direkt über die Energiegemeinschaft ‚Fanclub Burgenland Energieunabhängig‘“ um 10 Cent pro Kilowattstunde langfristig ohne Indexierung zu beziehen und sich wirtschaftlich mit einer Fixverzinsung zu beteiligen.
Die Gemeinde soll laut Aussendung über 20 Jahre hinweg jährliche Einnahmen aus den Anlagen in der Höhe von rund 4 Millionen Euro erhalten; dies beruhe auf dem aktuellen burgenländischen Landesgesetz. Außerdem wird in der Mitteilung ausgeführt, dass Unternehmen die Möglichkeit haben, Strom langfristig zu stabilen Preisen direkt aus den Wind-, PV- und Speicher-Anlagen zu beziehen.
In der Pressemitteilung wird betont, dass die geplanten Anlagen in Kombination mit der Landwirtschaft errichtet werden sollen — als „Agri‑Wind‑ und PV‑Park“. Zwischen den Reihen der PV‑Paneele und unter den Windrädern werde die Fläche weiterhin mit landwirtschaftlichen Geräten wie bisher bewirtschaftet, heißt es in der Aussendung.
Die Formulierung beschreibt, dass die Flächen weiterhin landwirtschaftlich genutzt werden können. Konkrete Flächengrößen, Pachtmodelle oder Details zu Anbauarten nennt die Mitteilung nicht; sie verweist allgemein auf die Kombination von Energieerzeugung und landwirtschaftlicher Bewirtschaftung.
Stephan Sharma, CEO der Burgenland Energie, wird in der Aussendung mit der Einschätzung zitiert, die Energieversorgung sei „nach wie vor durch eine hohe Abhängigkeit von ausländischen Energielieferungen bestimmt“ und die anhaltende Energiekrise mache diese Abhängigkeit deutlich. Er spricht in der Mitteilung davon, mit heimischen Energieressourcen aus Wind und Sonne Rechnitz und Schachendorf „energieunabhängiger zu machen“.
Die Bürgermeister von Rechnitz und Schachendorf werden in der Aussendung ebenfalls zitiert: Martin Kramelhofer (Bürgermeister von Rechnitz) verweist auf die jüngsten Stromausfälle im südlichen Burgenland und nennt die saisonale Wirkungsweise der Technologien — Windanlagen im Herbst und Winter, PV‑Anlagen im Frühjahr und Sommer — sowie die unterstützende Rolle von Speichern. Robert Marlovits (Bürgermeister von Schachendorf) spricht in der Mitteilung von einer „nachhaltigen Energiezukunft“ und nennt die Einbeziehung von Kindern und Jugendlichen als wichtiges Anliegen.
Photovoltaik: Photovoltaik (PV) bezeichnet in der Regel die direkte Umwandlung von Sonnenlicht in elektrische Energie mittels Solarzellen. In der Aussendung wird ein Photovoltaikpark als ein zentraler Teil des Projekts genannt, dessen Erzeugungskapazität mit rund 80 Megawatt angegeben ist.
Batteriespeicher: Batteriespeicher sind stationäre Energiespeicher, die Strom zwischenzeitlich aufnehmen und später wieder zur Verfügung stellen können. Die Mitteilung nennt einen solchen Speicher in Verbindung mit dem PV‑Park als Bestandteil der Projektplanung.
Energiegemeinschaft: In der Aussendung wird die Energiegemeinschaft „Fanclub Burgenland Energieunabhängig“ genannt. Energiegemeinschaften sind Zusammenschlüsse, über die Mitglieder Strom gemeinschaftlich nutzen und unter bestimmten Bedingungen selbst erzeugten Strom beziehen können; die Mitteilung nennt für diese Gemeinschaft einen Tarif von 10 Cent/kWh ohne Indexierung.
Netzausbau: Der Netzausbau bezieht sich auf Arbeiten zur Erweiterung und Verstärkung der elektrischen Verteil- und Übertragungsnetze. Die Mitteilung stellt den laufenden Netzausbau im Mittel‑ und Südburgenland als den Grund dafür dar, dass die Inbetriebnahme der Anlagen erst ab 2032 geplant ist.
Agri‑Wind / Agri‑PV: Die Bezeichnung ‚Agri‑Wind‑ und PV‑Park‘ in der Aussendung beschreibt eine Kombination von landwirtschaftlicher Nutzung mit Energieerzeugung. Die Mitteilung sagt ausdrücklich, dass die Flächen zwischen PV‑Paneel‑Reihen und unter Windrädern weiterhin mit landwirtschaftlichen Geräten bewirtschaftet werden sollen.
Die Aufzählung fasst die in der Aussendung genannten konkreten Punkte zusammen. Zu weiteren Details wie Bauzeiten, Finanzierungspartnern oder Genehmigungsständen macht die Mitteilung keine zusätzlichen Angaben.
Die Aussendung nennt die Inbetriebnahme der Projekte ab 2032. Als Begründung wird angegeben, dass der notwendige Netzausbau im Mittel‑ und Südburgenland noch im Gange sei und zur Erhöhung der Versorgungssicherheit durchgeführt werde.
Für die erneuerbaren Energie‑Anlagen nennt die Mitteilung jeweils rund 80 Megawatt Erzeugungskapazität. Die Angabe bezieht sich jeweils auf die in der Aussendung erwähnten Anlagenkonfigurationen (Wind- und PV‑Anlagen).
Die Pressemitteilung spricht von 13 geplanten Windrädern. Diese Zahl ist Teil der bei der Bürgerinformationsveranstaltung vorgestellten Projektplanung.
Laut Mitteilung erhalten Bürgerinnen und Bürger die Möglichkeit, Strom über die Energiegemeinschaft „Fanclub Burgenland Energieunabhängig“ langfristig ohne Indexierung zu 10 Cent pro Kilowattstunde zu nutzen. Die Aussendung nennt zudem die Möglichkeit einer wirtschaftlichen Beteiligung mit Fixverzinsung.
Die Mitteilung gibt an, dass die Gemeinde über einen Zeitraum von 20 Jahren jährlich Einnahmen in der Höhe von rund 4 Millionen Euro erwarten kann; diese Angabe beruht auf dem aktuellen burgenländischen Landesgesetz, so die Aussendung.
In der Aussendung wird erklärt, dass die Flächen zwischen PV‑Paneel‑Reihen und unter den Windrädern weiterhin mit landwirtschaftlichen Geräten bewirtschaftet werden sollen. Das Projekt wird in der Mitteilung als Agri‑Wind‑ und PV‑Park beschrieben.
Diese Zusammenstellung basiert auf der Pressemitteilung der Burgenland Energie AG zur Bürgerinformationsveranstaltung in Rechnitz/Schachendorf. Weiterführende Informationen und Media‑Anfragen werden in der Mitteilung über folgenden Kontakt genannt:
Mag. Jürgen Schwarz, Unternehmenssprecher Burgenland Energie AG
Telefon: +43 (0)664/88210275
E‑Mail: juergen.schwarz [at] burgenlandenergie.at
Website: https://www.burgenlandenergie.at
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