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Niederösterreich würdigt junge Musiktalente bei prima la musica

Landeshauptfrau Mikl-Leitner übergibt erste Urkunden an Nachwuchsmusiker

27. Februar 2026
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Über 900 Kinder und Jugendliche zeigen ihr Können beim Landeswettbewerb prima la musica 2026 in St. Pölten.

In St. Pölten steht derzeit die Musik im Mittelpunkt: Seit dem 24. Februar läuft der Landeswettbewerb "prima la musica 2026", bei dem über 900 Kinder und Jugendliche aus ganz Niederösterreich ihr musikalisches Können unter Beweis stellen. Am Mittwochnachmittag überreichte Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner im Festspielhaus bereits die ersten Urkunden in den Kategorien Blechbläser und Gesang Solo für die jüngsten Teilnehmer im Alter von sechs bis neun Jahren.

Mehr als nur ein Wettbewerb

"prima la musica ist mehr als ein Wettbewerb", betonte die Landeshauptfrau bei der Urkundenverleihung. "Es ist eine große Bühne für junge Talente und ein starkes Zeichen für den Stellenwert von Musik in Niederösterreich." Besonders beeindruckt zeigte sich Mikl-Leitner vom Engagement der jungen Musikerinnen und Musiker: "Man spürt den Mut, die Begeisterung und den Eifer, mit dem die Kinder dabei sind."

Dabei gehe es nicht nur darum, sich mit anderen zu messen, erklärte die Landeshauptfrau. Vielmehr biete der Wettbewerb den Nachwuchstalenten die Möglichkeit, "erstmals auf einer so großen Bühne zu stehen und erste Bühnenerfahrung zu sammeln". Diese Erfahrungen seien prägend für die weitere musikalische Entwicklung der Kinder und Jugendlichen.

Niederösterreichs Musikschulen als Erfolgsmodell

Ein besonderes Augenmerk legte Mikl-Leitner auf die wichtige Rolle der niederösterreichischen Musik- und Kunstschulen. Mit über 100 Einrichtungen und 63.000 Musikschülerinnen und Musikschülern verfügt das Bundesland über ein dichtes Netz an musikalischer Bildung. "Ich bin stolz auf unsere Musikschulen", sagte die Landeshauptfrau, "und gerade der Besuch bei prima la musica zeigt mir immer aufs Neue: Jeder Cent und jeder Euro, den wir in die Musikschulen investieren, ist gut investiert."

Diese Investitionen zahlen sich nicht nur in Form von musikalischen Erfolgen aus, sondern tragen auch zur kulturellen Vielfalt und Bildung in ganz Niederösterreich bei. Die Musikschulen fungieren als wichtige Säulen der kulturellen Infrastruktur und ermöglichen es Kindern und Jugendlichen aus allen Gesellschaftsschichten, eine fundierte musikalische Ausbildung zu erhalten.

Dank an alle Beteiligten

Bei der Urkundenverleihung nutzte die Landeshauptfrau die Gelegenheit, sich bei allen Beteiligten zu bedanken, die zum Erfolg des Wettbewerbs und der musikalischen Bildung in Niederösterreich beitragen. Besonders würdigte sie die mehr als 2.000 Musikschullehrerinnen und -lehrer sowie das Musikschulmanagement: "Ohne sie gäbe es auch keine Musikschulen."

Auch die Eltern erhielten Anerkennung für ihr Engagement: "Danke allen Eltern für die Zeit, die sie investieren, um die Kinder in die Musikschule zu bringen, und fürs Gut-Zureden, wenn sie einmal nicht so gerne üben wollen." Diese Unterstützung sei essentiell für den Erfolg der jungen Musikerinnen und Musiker.

Ein weiterer Dank galt der Kultur.Region.Niederösterreich unter der Leitung von Geschäftsführer Martin Lammerhuber und seinem Team. Diese seien "die Lokomotive dafür, dass wir in allen Vierteln Niederösterreichs Kultur spüren und erleben können".

Motivation für die jungen Talente

Den größten Dank richtete Mikl-Leitner jedoch an die Hauptakteure selbst: "Besonders danke ich unseren Kindern und Jugendlichen, dass sie neben Schule und Freunden auch noch die Musikschule besuchen und fleißig üben." Sie ermutigte die jungen Talente, die Musik als lebenslangen Begleiter zu sehen: "Musik soll auch weiterhin euer ständiger Begleiter im Leben sein, der euch viel Kraft gibt."

Diese Worte unterstreichen die Bedeutung, die der Musik als Bildungs- und Persönlichkeitsentwicklungsinstrument beigemessen wird. Musik fördert nicht nur kreative Fähigkeiten, sondern trägt auch zur sozialen und emotionalen Entwicklung von Kindern und Jugendlichen bei.

Organisatorische Exzellenz

Neben der Landeshauptfrau begrüßte auch Tamara Ofenauer-Haas, Geschäftsführerin des MKM Musik & Kunst Schulen Management Niederösterreich, die zahlreich erschienenen Gäste zur Urkundenverleihung. Anwesend waren neben den stolzen Eltern und Großeltern auch Lehrkräfte, Freunde der jungen Talente sowie Gemeindevertreterinnen und -vertreter.

Ofenauer-Haas dankte besonders den Betreuungspersonen: "Danke, dass Sie unsere jungen Musikerinnen und Musiker vorbereiten, betreuen und vor allem auch für Ihre Fahrdienste gerade in der Vorbereitungszeit auf diesen Wettbewerb." Diese logistische Unterstützung sei unverzichtbar für den reibungslosen Ablauf des Wettbewerbs.

Wettbewerb läuft noch bis 3. März

Der Landeswettbewerb prima la musica 2026 wird noch bis Dienstag, 3. März, an verschiedenen Spielstätten in St. Pölten ausgetragen. Die mehr als 900 teilnehmenden Kinder und Jugendlichen treten in verschiedenen Kategorien und Altersgruppen an, von den jüngsten Teilnehmern ab sechs Jahren bis hin zu älteren Jugendlichen.

Der Wettbewerb gliedert sich in verschiedene Instrumentenkategorien, darunter Blechbläser, Holzbläser, Streicher, Tasteninstrumente, Zupfinstrumente, Schlagwerk und Gesang. Sowohl Solo- als auch Ensemble-Auftritte sind möglich, wodurch sowohl individuelle Talente als auch die Fähigkeit zur musikalischen Zusammenarbeit gefördert werden.

Bedeutung für die Kulturlandschaft

Prima la musica gilt als einer der wichtigsten Jugendmusikwettbewerbe in Österreich und trägt wesentlich zur Förderung des musikalischen Nachwuchses bei. Die erfolgreichen Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Landeswettbewerbe qualifizieren sich für den Bundeswettbewerb, wo sie sich mit den besten Nachwuchstalenten aus ganz Österreich messen können.

Für Niederösterreich stellt der Wettbewerb eine wichtige Plattform dar, um die hohe Qualität der musikalischen Ausbildung im Bundesland unter Beweis zu stellen. Gleichzeitig motiviert er Kinder und Jugendliche, ihre musikalischen Fähigkeiten weiterzuentwickeln und sich künstlerische Ziele zu setzen.

Die Veranstaltung unterstreicht auch die Bedeutung der kulturellen Bildung als integralen Bestandteil der Persönlichkeitsentwicklung junger Menschen. Musik fördert nicht nur technische Fertigkeiten, sondern auch Disziplin, Ausdauer, Kreativität und soziale Kompetenzen.

Weitere Informationen zum Wettbewerb und den aktuellen Ergebnissen finden sich auf der Website www.musikderjugend.at/prima-la-musica/landeswettbewerbe/niederoesterreich. Dort können sich Interessierte auch über zukünftige Wettbewerbe und Teilnahmemöglichkeiten informieren.

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Schlagworte

#Niederösterreich#Musik#Nachwuchs#Kultur#Bildung#Mikl-Leitner#Kunst & Kultur

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