Die diplomatischen Beziehungen zwischen Niederösterreich und Japan erreichen eine neue Qualität: Nach dem erfolgreichen Auftritt bei der EXPO in Osaka plant das Bundesland eine Intensivierung der bilateralen Zusammenarbeit.
Die diplomatischen Beziehungen zwischen Niederösterreich und Japan erreichen eine neue Qualität: Nach dem erfolgreichen Auftritt bei der EXPO in Osaka plant das Bundesland eine Intensivierung der bilateralen Zusammenarbeit. Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner traf sich kürzlich mit dem japanischen Botschafter Kiminori Iwama in dessen Residenz, um die strategische Partnerschaft zu vertiefen.
Die Teilnahme an der EXPO in Osaka bot Niederösterreich die Gelegenheit, sich als Wirtschaftsstandort und kulturell reiche Region zu präsentieren. Die Investition in den Österreich-Pavillon zahlte sich durch konkrete Kooperationsvereinbarungen aus, die während der Delegationsreise abgeschlossen wurden.
Ein zentrales Ergebnis der Delegationsreise ist ein Arbeitsübereinkommen mit der Präfektur Yamanashi. Die Kooperation zwischen Niederösterreich und Yamanashi konzentriert sich auf Digitalisierung, Künstliche Intelligenz und Wasserstoff.
Niederösterreichische Unternehmen, darunter Hydrosollid, haben Kooperationsverträge mit japanischen Partnern abgeschlossen.
Landeshauptfrau Mikl-Leitner betont die Bedeutung des kulturellen Austausches: "Kultur öffnet Türen und Herzen". Derzeit wird eine Wanderausstellung vorbereitet, die ab 2028 die niederösterreichische Kaiserhaussammlung in mehreren japanischen Städten präsentieren wird. Ebenfalls für 2028 ist eine Japan-Ausstellung auf der Schallaburg geplant. Sie soll Aspekte der japanischen Kultur vom traditionellen Handwerk bis zur zeitgenössischen Kunst in den Fokus rücken.