Eine Finanzoperation: Das Land Niederösterreich greift in seine Reserven und löst Rücklagen in der Höhe von 380 Millionen Euro auf.
Das Land Niederösterreich löst Rücklagen in der Höhe von 380 Millionen Euro auf. Die Maßnahme soll dem kommenden Doppelbudget entsprechen und den Vorgaben des Stabilitätspakts zwischen Bund und Ländern Rechnung tragen.
320 Millionen Euro fließen aus dem sogenannten „Generationenfonds“ ins Budget. Zusätzlich werden 60 Millionen Euro Rücklagen des Krankenhausfinanzierers NÖKAS aufgelöst.
Bei der Flüchtlingshilfe gibt es Kürzungen von 40 Millionen Euro. Landesarchiv und Landesbibliothek erhalten 15 Prozent weniger Budget.
Jede dritte freie Stelle im Landesdienst wird nicht nachbesetzt.
3.200 Kindergartenpädagoginnen und -pädagogen werden pragmatisiert. Die Maßnahme bringt kurzfristig rund 200 Millionen Euro fürs Doppelbudget. Geld soll als „Rücklage" für spätere Pensionszahlungen verwendet werden.