Die Weihnachtszeit 2025 steht in Österreich ganz im Zeichen der Nachhaltigkeit. Eine aktuelle Umfrage von willhaben, veröffentlicht am 16. Dezember 2025, zeigt, dass der Nachhaltigkeitsgedanke rund um das Fest der Liebe bei über 70 Prozent der Befragten in den vergangenen Jahren an Bedeutung gewonne
Die Weihnachtszeit 2025 steht in Österreich ganz im Zeichen der Nachhaltigkeit. Eine aktuelle Umfrage von willhaben, veröffentlicht am 16. Dezember 2025, zeigt, dass der Nachhaltigkeitsgedanke rund um das Fest der Liebe bei über 70 Prozent der Befragten in den vergangenen Jahren an Bedeutung gewonnen hat. Besonders in der Steiermark und Salzburg ist die Vorfreude groß, und die Menschen legen zunehmend Wert auf umweltfreundliche Geschenke und Traditionen.
Der Begriff Nachhaltigkeit beschreibt die Nutzung von Ressourcen, die die Bedürfnisse der heutigen Generation befriedigt, ohne die Möglichkeiten zukünftiger Generationen zu gefährden. Diese Idee hat in den letzten Jahrzehnten, insbesondere seit den 1980er Jahren, an Bedeutung gewonnen. In Österreich zeigt sich dieser Trend besonders stark in der Weihnachtszeit, wo 72,9 Prozent der Befragten angeben, dass ihnen nachhaltige Geschenke wichtig sind. Dieser Wandel spiegelt sich auch in der Wahl der Geschenke wider, bei denen Regionalität und umweltfreundliche Verpackungen im Vordergrund stehen.
Mehr als 60 Prozent der Befragten legen Wert auf Produkte aus Österreich oder ihrer näheren Umgebung. Dies unterstreicht den Wunsch, lokale Wirtschaftskreisläufe zu unterstützen und gleichzeitig Transportwege zu verkürzen, was den CO2-Ausstoß reduziert. Auch die Verpackung der Geschenke spielt eine entscheidende Rolle. Mit 46,5 Prozent der Befragten, die auf nachhaltige Verpackungen achten, wird deutlich, dass der ökologische Fußabdruck auch bei der Geschenkverpackung eine Rolle spielt. Materialien, die biologisch abbaubar oder wiederverwendbar sind, werden bevorzugt.
Der Kauf von Second-Hand-Produkten, also gebrauchten Waren, ist längst mehr als nur ein Trend für Schnäppchenjäger. 67,8 Prozent der Befragten können sich vorstellen, gebrauchte Geschenke unter den Weihnachtsbaum zu legen. Dieser Trend zeigt sich besonders stark bei Spielzeug, Büchern, Mode und Schmuck. Laut der Umfrage sind es vor allem Frauen, die Freude daran haben, Dingen ein zweites Leben zu geben. Diese Entwicklung ist nicht nur ökologisch sinnvoll, sondern auch wirtschaftlich attraktiv, da sie oft kostengünstiger ist als der Kauf neuer Produkte.
Im Vergleich zu unseren Nachbarn in Deutschland und der Schweiz zeigt sich ein ähnlicher Trend. In Deutschland wächst die Nachfrage nach nachhaltigen und gebrauchten Geschenken ebenfalls, während die Schweiz traditionell einen hohen Wert auf Qualität und Langlebigkeit legt. Diese Entwicklungen verdeutlichen, dass der Wunsch nach nachhaltigen Weihnachtsfesten längst kein rein österreichisches Phänomen mehr ist.
Die zunehmende Bedeutung von Nachhaltigkeit und Second-Hand-Geschenken hat auch konkrete Auswirkungen auf die österreichische Gesellschaft. Zum einen wird die lokale Wirtschaft gestärkt, da regionale Produkte bevorzugt werden. Zum anderen führt der Trend zu einer bewussteren Konsumhaltung, die langfristig zu einer Reduzierung des Ressourcenverbrauchs beitragen kann. Ein Beispiel hierfür ist die steigende Akzeptanz von gebrauchten Christbaumschmuck und Geschenkpapier, die für viele Menschen inzwischen eine attraktive Alternative darstellen.
Laut der Umfrage von willhaben werden mehr als 80 Prozent der Befragten auch in diesem Jahr einen Christbaum aufstellen, wobei der klassische Baum nach wie vor bevorzugt wird. Interessanterweise entscheiden sich 17,5 Prozent für eine wiederverwendbare Kunststoffversion. Auch die musikalische Untermalung der Weihnachtszeit bleibt traditionell, mit 42,8 Prozent der Befragten, die den Klassiker „Last Christmas“ von Wham! lieben.
Die Prognosen für die kommenden Jahre deuten darauf hin, dass der Trend zu Nachhaltigkeit und Second-Hand weiter zunehmen wird. Vor allem jüngere Generationen, die mit einem stärkeren Umweltbewusstsein aufwachsen, werden diesen Wandel weiter vorantreiben. Experten erwarten, dass in Zukunft noch mehr innovative Konzepte und nachhaltige Alternativen den Markt erobern werden. Diese Entwicklungen könnten nicht nur die Weihnachtszeit, sondern auch andere festliche Anlässe in Österreich nachhaltig prägen.
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass die österreichische Gesellschaft auf einem guten Weg ist, Weihnachten umweltfreundlicher und bewusster zu gestalten. Der Trend zu nachhaltigen und Second-Hand-Geschenken zeigt, dass Tradition und Moderne erfolgreich vereint werden können, um eine bessere Zukunft zu schaffen.
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