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Mutterschutz für Unternehmerinnen: Neue Entlastungen geplant

WKNÖ und FiW NÖ fordern rasche Beschlussfassung der Initiative

1. April 2026
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Monatliche Wochengeld-Auszahlung und 550 Euro Betriebszuschuss sollen selbstständige Mütter während des Mutterschutzes entlasten.

Selbstständige Frauen in Österreich stehen vor besonderen Herausforderungen, wenn sie Mutterschaft und Unternehmertum vereinbaren müssen. Eine neue Initiative von Frau in der Wirtschaft Österreich und der Sozialversicherung der Selbständigen (SVS) soll nun Verbesserungen bringen. Die Wirtschaftskammer Niederösterreich (WKNÖ) und Frau in der Wirtschaft NÖ unterstützen die Pläne und fordern eine rasche parlamentarische Beschlussfassung.

Konkrete Entlastungen geplant

Die geplanten Neuerungen umfassen zwei zentrale Verbesserungen für Unternehmerinnen im Mutterschutz. Erstens soll das Wochengeld künftig monatlich ausbezahlt werden. Das ermöglicht eine bessere finanzielle Planung und reduziert den bürokratischen Aufwand.

Zweitens ist die Einführung eines Betriebszuschusses von 550 Euro vorgesehen. Dieser Zuschuss soll helfen, laufende Kosten während des Wochengeldbezugs teilweise abzufedern, etwa für Sozialversicherungsbeiträge oder Hilfskräfte.

Doppelte Verantwortung als Herausforderung

WKNÖ-Präsident Wolfgang Ecker betont die besondere Situation selbstständiger Frauen: "Selbstständige Frauen schultern doppelte Verantwortung – für Betrieb und Familie. Umso wichtiger ist es, ihnen in dieser Lebensphase organisatorische und finanzielle Sicherheit zu geben." Die Initiative sei ein wichtiges Signal an alle Frauen, die unternehmerisch tätig sind und gleichzeitig Familie leben wollen.

Stärkung der wirtschaftlichen Unabhängigkeit

Vera Sares, Vorsitzende von Frau in der Wirtschaft NÖ, unterstreicht die Bedeutung des Vorhabens: "Die Kombination von Unternehmertum und Mutterschaft erfordert viel Organisation und Kraft. Eine monatliche Auszahlung und der geplante Zuschuss wären echte Entlastungen, die den Fortbestand vieler Betriebe sichern helfen. Damit stärken wir die Selbstbestimmung und wirtschaftliche Unabhängigkeit von Unternehmerinnen."

Lange geforderte Verbesserungen

Die Initiative von Martha Schultz, Präsidentin der WKÖ und Bundesvorsitzende von FiW, sowie der SVS wird nun in den parlamentarischen Prozess eingebracht. Wirtschaftskammer NÖ und Frau in der Wirtschaft NÖ appellieren an eine rasche Beschlussfassung, damit die Verbesserungen, die schon lange gefordert werden, bald bei den betroffenen Unternehmerinnen ankommen.

Bedeutung für den Wirtschaftsstandort

"Jede Maßnahme, die die Vereinbarkeit von Unternehmertum und Familie stärkt, ist ein Gewinn – für die Frauen, für ihre Betriebe und für den Wirtschaftsstandort Niederösterreich", sind Ecker und Sares überzeugt.

Schlagworte

#Mutterschutz#Unternehmerinnen#WKNÖ#Wirtschaftskammer#Selbstständige#Ecker#Sares#Frau in der Wirtschaft#Familie#Parlament#Wirtschaft und Finanze

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