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Kultur

Munich Arena: Bebauungsplan genehmigt – 20.000 Fans

Freising fasst Satzungsbeschluss für die neue Konzertarena am Flughafen München; Eröffnung und erste Konzerte sind für 2029 geplant

23. Juni 2026
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Der Stadtrat in Freising hat den vorhabenbezogenen Bebauungsplan für die Munich Arena beschlossen. Die Arena soll rund 20.000 Besucher fassen; eine Deloitte-Studie nennt 355 Mio. EUR Bruttowertschöpfung pro Jahr.

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Die Munich Arena erhält die planungsrechtliche Grundlage: Die Große Kreisstadt Freising hat den Satzungsbeschluss für den vorhabenbezogenen Bebauungsplan sowie den Feststellungsbeschluss zur Änderung des Flächennutzungsplans gefasst. Damit ist nach Angaben der Projektträger das kommunale Bauleitplanverfahren nach rund vier Jahren abgeschlossen.

Geplant ist eine Konzertarena am Flughafen München mit einer Kapazität für rund 20.000 Fans. Die Eröffnung und erste Konzerte sind laut Projektangaben für das Jahr 2029 vorgesehen. Eine Deloitte-Studie wird in der Mitteilung mit den erwarteten Effekten auf die regionale Bruttowertschöpfung genannt.

Die Munich Arena am Flughafen München im Überblick

Die Munich Arena soll als neue europäische Top-Adresse für Live-Entertainment entstehen. Die Arena ist nach Angaben der Projektträger für rund 20.000 Fans ausgelegt und soll nach eigenen Angaben „höchste internationale Standards für Künstler, Veranstalter und Fans bieten“.

Im Mittelpunkt der Planung steht laut Mitteilung eine „Music First“-Philosophie. Demnach werden sämtliche Bereiche der Arena auf ein bestmögliches Konzerterlebnis ausgerichtet: genannte Schwerpunkte sind hochwertige Akustik, ausgezeichnete Sicht auf die Bühne, hohe Aufenthaltsqualität für Fans sowie optimale Produktionsbedingungen für Künstler und Veranstalter.

Bebauungsplan, Flächennutzungsplan und die kommunale Entscheidung in Freising

Mit dem Satzungsbeschluss für den vorhabenbezogenen Bebauungsplan und dem Feststellungsbeschluss zur Änderung des Flächennutzungsplans habe die zuständige Große Kreisstadt Freising die maßgeblichen kommunalen Beschlüsse für die Munich Arena final gefasst, heißt es in der Aussendung. Das kommunale Bauleitplanverfahren sei nach rund vier Jahren erfolgreich abgeschlossen worden.

Die Mitteilung nennt Freising als verantwortliche Kommune für die Bauleitplanung; konkrete Verfahrensschritte oder weitere Genehmigungen werden in der Aussendung nicht detailliert beschrieben. Nach dem Abschluss der kommunalen Beschlussfassung richtet sich der Blick laut Mitteilung auf die weiteren Planungs- und Realisierungsschritte.

Architektur, Programm und Konzept: Rautenexoskelett, Genres und „Fan Journey“

Architektonisch soll die Arena laut Aussendung in der Region verankert sein: Das geplante „rautenförmige Exoskelett greift die Rauten der bayerischen Flagge auf und verleiht der Arena eine unverwechselbare architektonische Identität“, heißt es wörtlich.

Programminhalte sollen ein breites Spektrum an Musikgenres umfassen – von Rock und Pop über Hip-Hop und elektronische Musik bis hin zu weiteren nationalen und internationalen Live-Formaten. Die Arena wird nach Angaben der Projektträger als offene Veranstaltungsstätte allen Künstlern, Veranstaltern und Promotern gleichermaßen zur Verfügung stehen.

Für das Nutzererlebnis hebt die Mitteilung das integrierte Konzept hervor: Ein besonderer Konzertabend beginne demnach nicht erst mit dem ersten Song und ende nicht mit der letzten Zugabe. Im Mittelpunkt stehe die gesamte „Fan Journey“ – von der Anreise und dem Aufenthalt auf dem Campus über das Konzert bis zur Abreise.

Wirtschaftliche Wirkung: Deloitte-Studie und Standortargumente

Als Grundlage für die wirtschaftliche Einordnung nennt die Aussendung eine Studie der Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsgesellschaft Deloitte. Nach dieser Studie werde die Munich Arena nach der Eröffnung für eine Bruttowertschöpfung in Höhe von rund 355 Millionen EUR pro Jahr sorgen, so der Wortlaut der Mitteilung.

In der Mitteilung wird die Lage am Flughafen München als Standortvorteil dargestellt: Die Metropolregion München werde darin als wirtschaftlich stark mit hoher Kaufkraft, Innovationskraft, internationalen Unternehmen, Forschung und Talent beschrieben. Diese Kombination werde in der Aussendung als attraktiv für Künstler, Veranstalter, Partner und Besucher aus Bayern, Deutschland, Österreich, der Schweiz und darüber hinaus dargestellt.

Mobilität: Multimodales Verkehrskonzept

Ein im Text hervorgehobenes Element ist ein gemeinsam mit Verkehrsplanern entwickeltes multimodales Verkehrskonzept. Die Mitteilung nennt ausdrücklich, dass die Arena in die bestehende Mobilitätsinfrastruktur eingebunden werden solle und S-Bahn, Regionalverkehr, Bus, Pkw, Taxi, Ride-Sharing und Fahrrad miteinander verknüpft werden sollen.

Die Projektträger geben an, diese Planungen gemeinsam mit den zuständigen Partnern kontinuierlich zu konkretisieren und weiterzuentwickeln. Konkrete Zeitpläne oder Maßnahmen zur Umsetzung des Verkehrskonzepts sind in der Aussendung nicht aufgeführt.

Begriffe erklärt: Bebauungsplan, Flächennutzungsplan, Bruttowertschöpfung, Exoskelett, Fan Journey, Multimodales Verkehrskonzept

Bebauungsplan
Der Bebauungsplan regelt nach allgemeinem planerischen Verständnis, wie Grundstücke im Geltungsbereich baulich genutzt werden dürfen. In der Mitteilung ist von einem „vorhabenbezogenen Bebauungsplan" die Rede, mit dem die planungsrechtliche Grundlage für das Projekt geschaffen wurde.

Flächennutzungsplan
Ein Flächennutzungsplan ist ein übergeordneter Plan der Gemeinde zur Darstellung der beabsichtigten Bodennutzung. Die Gro ße Kreisstadt Freising hat laut Aussendung eine Änderung des Flächennutzungsplans festgestellt, um das Projekt zu ermöglichen.

Bruttowertschöpfung
Die Bruttowertschöpfung ist eine volkswirtschaftliche Kennzahl, die in der Mitteilung zitiert wird: Eine Deloitte-Studie nennt eine jährliche Bruttowertschöpfung von rund 355 Millionen EUR nach Eröffnung der Arena.

Exoskelett (rautenförmig)
Im Text wird die geplante Außenstruktur der Arena als „rautenförmiges Exoskelett“ bezeichnet, das die Rauten der bayerischen Flagge aufgreifen soll und der Arena eine architektonische Identität geben soll.

Fan Journey
Die „Fan Journey“ bezeichnet in der Mitteilung die gesamte Besucherführung und -erfahrung – von Anreise über Aufenthalt und Konzert bis zur Abreise. Das integrierte Konzept zielt darauf ab, alle Elemente als Teil eines gemeinsamen Erlebnisses zu entwickeln.

Multimodales Verkehrskonzept
Als multimodales Verkehrskonzept bezeichnet die Aussendung eine Planung, die verschiedene Verkehrsträger – S-Bahn, Regionalverkehr, Bus, Pkw, Taxi, Ride-Sharing und Fahrrad – miteinander verknüpft und in die bestehende Infrastruktur einbindet.

Nächste Schritte: Planung und Realisierung bis 2029

Nach dem Abschluss der kommunalen Beschlussfassung, so die Mitteilung, richtet sich der Blick auf die weiteren Planungs- und Realisierungsschritte. Konkrete Termine für Baubeginn oder weitere Meilensteine nennt die Aussendung nicht; die Eröffnung und erste Konzerte sind jedoch laut Projektangaben für das Jahr 2029 geplant.

Die Projektträger betonen in der Mitteilung die nächsten Planungsphasen und die fortlaufende Zusammenarbeit mit Partnern für Verkehrsplanung und weitere Details. Angaben zu Investitionsvolumen, Finanzierungsstruktur oder genauen Zeitplänen sind in der Aussendung nicht enthalten.

Zitat: Stimmen von Projekt und Kommune

Lorenz Schmid, Geschäftsführer der SWMUNICH Real Estate GmbH: "Mit dem Abschluss des kommunalen Bauleitplanverfahrens haben wir einen entscheidenden Meilenstein erreicht. Hinter der Munich Arena steht von Anfang an eine klare Überzeugung: Live-Musik hat die Kraft, Menschen aus Nah und Fern zusammenzubringen, gemeinsame Erinnerungen zu schaffen und eine ganze Region kulturell wie wirtschaftlich zu bereichern.

Genau aus diesem Anspruch heraus entwickeln wir die Arena. Sie soll nicht einfach ein Gebäude für Veranstaltungen sein, sondern ein Ort, an dem aus Konzertabenden Erinnerungen für das Leben werden. Dafür denken wir das Live-Erlebnis konsequent aus der Perspektive von Fans, Künstlern und Veranstaltern - von Architektur, Akustik und Sicht auf die Bühne über Atmosphäre und Hospitality bis hin zur An- und Abreise.

Unsere Vision ist klar: Die Munich Arena soll zu 'Europe's Main Stage for Legendary Live Entertainment' werden - zu einer Bühne, die sich mit den besten Konzertarenen Europas messen kann und auf der die Kraft von Live-Musik in jedem Detail spürbar wird."

Monika Schwind, Oberbürgermeisterin der Großen Kreisstadt Freising: "Die Konzertarena kann für unsere Stadt und die Region ein wichtiger kultureller und wirtschaftlicher Impuls werden. Sie steht für internationale Sichtbarkeit, neue Wertschöpfung und einen Standort, der Zukunft gestalten will. Gerade in wirtschaftlich herausfordernden Zeiten sind solche Projekte ein Lichtblick - wenn sie sorgfältig geplant, transparent begleitet und verantwortungsvoll umgesetzt werden. Der Beschluss ist dafür ein wichtiger Meilenstein."

Barbara Schelle, Stadtbaumeisterin und Leiterin des Referats Planen, Bauen und Liegenschaften der Großen Kreisstadt Freising: "Die Qualität eines Projekts entsteht auch im Verfahren. Die Anregungen und Hinweise aus Beteiligung, Fachplanung und Gestaltungsbeirat haben dazu beigetragen, die Planung im Lauf der vierjährigen Prozessdauer weiter zu präzisieren. Gerade bei Fragen der städtebaulichen Einbindung, der Freianlagen, der Erschließung und der Gestaltung war es wichtig, die unterschiedlichen Belange sorgfältig zusammenzuführen. So konnte das Projekt an wesentlichen Stellen weiterentwickelt werden."

FAQ zur Munich Arena

1) Wo genau ist die Munich Arena geplant?
Laut Aussendung ist die Munich Arena am Flughafen München vorgesehen. Der Pressetext nennt die Lage explizit als Standort des Projekts.

2) Wie viele Menschen sollen in die Arena passen?
Die Mitteilung nennt eine Kapazität für rund 20.000 Fans. Diese Zahl wird im Text wiederholt als Zielgröße für Konzertbesucher angegeben.

3) Wann ist die Eröffnung geplant?
Die Eröffnung und erste Konzerte sind laut Pressemitteilung für das Jahr 2029 geplant. Konkrete Termine innerhalb des Jahres werden nicht genannt.

4) Wer hat die kommunalen Beschlüsse gefasst?
Die Große Kreisstadt Freising hat nach Mitteilung den Satzungsbeschluss für den vorhabenbezogenen Bebauungsplan sowie den Feststellungsbeschluss zur Änderung des Flächennutzungsplans gefasst. Das Verfahren dauerte nach Angaben rund vier Jahre.

5) Welche wirtschaftlichen Effekte werden genannt?
Die Aussendung verweist auf eine Deloitte-Studie, die nach Eröffnung eine jährliche Bruttowertschöpfung von rund 355 Millionen EUR für Stadt und Region nennt. Genauere Angaben zur Methodik oder zu weiteren Kennzahlen sind in der Mitteilung nicht enthalten.

6) Welche Verkehrsmittel sollen in das Konzept eingebunden werden?
Die Mitteilung listet S-Bahn, Regionalverkehr, Bus, Pkw, Taxi, Ride-Sharing und Fahrrad als Elemente eines multimodalen Verkehrskonzepts, das die Arena in die bestehende Mobilitätsinfrastruktur integrieren soll.

Quellen und Kontakt

Quellen: Pressemitteilung der Munich Arena; Studie der Deloitte (in der Mitteilung zitiert).

Weitere Informationen: www.munich-arena.com

Kontakt Projekt (aus Mitteilung): SWMUNICH Real Estate | MUNICH ARENA — Jan Manz, Pressesprecher — Fon: +49 172 - 56 98 056 — Mail: presse [at] munich-arena.com

Schlagworte

#Munich Arena#Konzertarena#Bebauungsplan#Freising#Live-Entertainment#Unterhaltung#Bild#Kunst und Unterhaltung#Kultur, Kunst, Unterhaltung und Medien#Bau#Musik

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