Umjubelte Premiere für Scarlattis Kirchenoper in Retz – nationale und internationale Presse würdigt die Retzer Produktion
Das Festival Retz eröffnete seine 21. Saison mit über 1.200 Besucherinnen und Besuchern; die rekonstruierte Fassung von Scarlattis Judith & Holofernes erhielt breite Anerkennung.
Mit einer umjubelten Premiere der rekonstruierten Originalfassung von Alessandro Scarlattis Judith & Holofernes (1697) und mehr als 1.200 Besucherinnen und Besuchern am ersten Festivalwochenende ist das Festival Retz in seine 21. Saison gestartet. Das Eröffnungsprogramm verband laut Aussendung internationale Spitzenkunst mit regionaler Verwurzelung und grenzüberschreitender Nachbarschaft.
Die Premiere in der Stadtpfarrkirche St. Stephan bildete den künstlerischen Höhepunkt des Eröffnungswochenendes. Unter der musikalischen Leitung von Luca De Marchi und mit dem Ensemble Continuum Wien sowie einem internationalen Solistenensemble wurde eine Neuinterpretation des barocken Werks präsentiert, die in nationalen wie internationalen Besprechungen hervorgehoben wurde.
Das Festival Retz meldet mehr als 1.200 Besucherinnen und Besucher für das erste Festivalwochenende. Die Veranstalter führen diese Zahl in ihrer Aussendung als Beleg dafür an, dass das Festival seine Rolle als internationales Kulturfestival und als kultureller Impulsgeber einer europäischen Grenzregion festige.
Das Festivalprogramm kombiniere nach Angaben der Veranstalter kirchliche Aufführungen mit weiteren Formaten in der Region und grenze sich damit nicht allein auf die Kirchenoper ein.
Die Retzer Aufführung stellte die rekonstruierten Originalfassung von Scarlattis Judith & Holofernes aus dem Jahr 1697 vor. Musikalisch geleitet wurde die Produktion von Barockspezialist Luca De Marchi; beteiligt waren das Ensemble Continuum Wien, Regisseur und Bühnenbildner Hartmut Schörghofer sowie Kostümbildnerin Corinna Crome.
Die Titelpartien sangen die italienische Sopranistin Carolina Lippo (Judith), die italienische Altistin Chiara Brunello (Amme) sowie Tenor Luigi Morassi (Holofernes). Die Aussendung nennt diese Besetzung als Teil eines internationalen Solistenensembles.
Die nationale wie internationale Fachpresse würdige die Retzer Produktion als eindringliche und zugleich zeitgemäße Interpretation von Scarlattis Werk, so die Mitteilung. Im Mittelpunkt der Besprechungen stünden die psychologisch dichte Regie von Hartmut Schörghofer, die musikalische Leitung von Luca De Marchi und die klangliche Qualität des Ensemble Continuum Wien.
In den Rezensionen werde Carolina Lippo als Titelrolle für stimmliche Beweglichkeit und intensive Ausdruckskraft hervorgehoben. Chiara Brunello werde für die Rolle der Amme mit warmer Altstimme genannt, und Luigi Morassi werde als Holofernes mit kraftvollem Tenor und charismatischer Bühnenpräsenz beschrieben. Weiter betonen die Berichte laut Aussendung das Zusammenspiel von barocker Originalmusik, historischer Kirchenarchitektur und multimedialer Bildsprache.
Das Festivalprogramm enthielt neben der Kirchenoper weitere Veranstaltungen: Das Sinfonische Blasorchester Retz eröffnete das Festival mit einem Konzert, in dem junge Musikerinnen und Musiker gemeinsam mit erfahrenen Künstlern auftraten. Als Solist wurde Thomas Winalek genannt, Mitglied des Bläserensembles Federspiel.
Mit „Haute Cuisine & Kalte Küche“ präsentierten Benedikt Fehringer und sein Ensemble ein Programm zwischen Wienerlied, Chanson, Jazz, Klezmer und Pop. Die Matinee „Offene Grenzen“ mit Fräulein Blauboad verwandelte laut Aussendung die historische Thayabrücke zwischen Österreich und Tschechien in einen Ort der Begegnung und des kulturellen Austauschs.
Die Retzer Premierenaufführung fand in der Stadtpfarrkirche St. Stephan statt. Weitere Aufführungen von Judith & Holofernes werden laut Programm am 17., 19., 24. und 26. Juli 2026 jeweils um 19:30 Uhr in der Stadtpfarrkirche Retz gezeigt. Die kostenlose Werkeinführung beginnt jeweils um 18:45 Uhr im Schüttkasten Retz.
Für das kommende Wochenende nennt das Festival die vielfach ausgezeichnete Autorin Gertraud Klemm mit „Literatur & Engagement“ am Donnerstag, 16. Juli, um 19:30 Uhr im Schüttkasten Retz; die Gesprächsveranstaltung „Glaube, Hoffnung und Widerstand“ am Freitag, 17. Juli, um 18:00 Uhr (freier Eintritt) mit anschließender Aufführung von Judith & Holofernes um 19:30 Uhr; die traditionelle Wanderung zum Heiligen Stein am Samstag, 18. Juli, um 11:00 Uhr (freier Eintritt) sowie Karl Ritters „RETZitativ – Sound Ritual“ am Samstagabend um 19:30 Uhr in der Kirche St. Jakob in Unterretzbach.
Am Sonntag, 19. Juli, um 11:00 Uhr ist laut Programm das Open-Air-Konzert „Human Faces – Sinfonia de Carnaval“ in der Kellergasse Nusswald (freier Eintritt) geplant; das zweite Festivalwochenende schließt mit einer weiteren Aufführung von Judith & Holofernes um 19:30 Uhr.
Rekonstruierte Originalfassung: Mit diesem Begriff beschreibt die Aussendung eine Fassung von Scarlattis Werk, die an der angenommenen historischen Form von 1697 orientiert ist. Rekonstruktionen beruhen häufig auf der Auswahl und Darstellung musikalischer Quellen, wie die Bezeichnung in der Mitteilung nahelegt.
Kirchenoper: Die Aufführung von Judith & Holofernes fand in einer Stadtpfarrkirche statt; damit ist eine Opernaufführung in kirchlichem Raum gemeint, wie die Veranstalter den Ort der Premiere explizit nennen.
Ensemble Continuum Wien: In der Mitteilung wird das Ensemble Continuum Wien als musikalischer Partner der Produktion benannt. Der Begriff Ensemble bezeichnet hier eine feste oder projektbezogene Gruppe von Musikerinnen und Musikern, die gemeinsam auftreten.
Matinee: Die Aussendung nennt eine Matinee mit dem Titel „Offene Grenzen“. Matinees sind in der Regel tagsüber stattfindende Kulturveranstaltungen und dienen hier laut Programm dem kulturellen Austausch.
Open‑Air‑Konzert: Das Programm beschreibt für Sonntag ein Open‑Air-Konzert in der Kellergasse Nusswald; Open‑Air bezeichnet Aufführungen unter freiem Himmel, wie die Veranstalter das Format angeben.
Die Premiere der rekonstruierten Originalfassung von Alessandro Scarlattis Judith & Holofernes wurde in der Stadtpfarrkirche St. Stephan in Retz gezeigt. Die Aufführung war Teil des Eröffnungswochenendes des Festival Retz und markierte den Beginn der 21. Saison.
Die musikalische Leitung lag bei Luca De Marchi. Regie und Bühnenbild verantwortete Hartmut Schörghofer; die Kostümbildnerin war Corinna Crome. Musikalisch trat das Ensemble Continuum Wien auf, begleitet von einem internationalen Solistenensemble.
Die Aussendung benennt die italienische Sopranistin Carolina Lippo in der Titelrolle der Judith, die italienische Altistin Chiara Brunello in der Rolle der Amme sowie Tenor Luigi Morassi in der Partie des Holofernes.
Das Festival Retz nennt in der Aussendung mehr als 1.200 Besucherinnen und Besucher am ersten Festivalwochenende und hebt diese Zahl als Kennzahl für das gelungene Eröffnungsprogramm hervor.
Neben der Kirchenoper wurden laut Programm das Eröffnungskonzert des Sinfonischen Blasorchesters Retz mit Solist Thomas Winalek (Federspiel), das Programm „Haute Cuisine & Kalte Küche“ von Benedikt Fehringer und Ensemble, die Matinee „Offene Grenzen“ mit Fräulein Blauboad sowie verschiedene Veranstaltungen wie Wanderung zum Heiligen Stein, „RETZitativ – Sound Ritual“ und das Open‑Air‑Konzert „Human Faces – Sinfonia de Carnaval“ angeboten.
Programm, Informationen und Tickets sind laut Aussendung auf der Website des Festival Retz verfügbar: www.festivalretz.at
Quellen: Mitteilung des Festival Retz (Aussendung zur Eröffnung der 21. Saison). Weitere Programminformationen und Termine werden auf der offiziellen Festival-Website angegeben.
Kontakt und Veranstalterangaben: Festival- und Kulturverein Retz, A-2070 Retz | Hauptplatz 30. Ansprechpartnerin: Mag.a Natascha Müllauer, MAS. E-Mail: presse[at]festivalretz.at. Website: http://festivalretz.at/
Zitat aus der Aussendung: „Die großartige Premiere unserer Kirchenoper ist der unüberseh- und unüberhörbare Beginn des Festival Retz 2026, mit dem das Retzer Land einmal mehr sein Selbstverständnis unter Beweis stellt: eine Kreativregion am Herzschlag der Zeit. Und in Augenhöhe mit der internationalen Kunstszene. Ich danke allen, die auf, vor und hinter der Bühne das Festival Retz zu einem nachhaltigen Erlebnis machen“, sagt Intendant Christian Baier.