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Politik

Milliardenschwere Sturzfalle: Österreichs verfehlte Prävention

23. März 2026
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Zwischen 800.000 und einer Million Mal stürzen Menschen über 65 Jahre in Österreich jährlich – viele dieser Unfälle wären vermeidbar. Dennoch steigen die Kosten ins Milliardenschwere.

Zwischen 800.000 und einer Million Mal stürzen Menschen über 65 Jahre in Österreich jährlich. Viele davon wären vermeidbar. Am 24. März 2026 präsentiert das Hilfswerk Österreich in Wien Zahlen und Hinweise zu möglichen Verbesserungen.

Die dramatische Realität der Sturzversorgung in Österreich

Von den geschätzten 800.000 bis eine Million Stürzen pro Jahr bei Personen über 65 benötigt etwa ein Viertel medizinische Behandlung. Alleine die Kosten dafür gehen in die Milliarden. Mangelnde Nachsorge und fehlende Therapiepläne erzeugen Drehtüreffekte und bleibende Schäden sowie häufig dauernden Pflegebedarf.

Was ist eigentlich Sturzprävention?

Sturzprävention umfasst Maßnahmen, die darauf abzielen, das Risiko von Stürzen zu reduzieren oder deren Folgen zu minimieren. Dazu zählen primäre, sekundäre und tertiäre Ansätze sowie die Berücksichtigung multipler Faktoren wie körperliche Fitness, Medikamenteninteraktionen, Umgebungsgestaltung, Hilfsmittel und individuelle Risikofaktoren.

Politische Diskussion und Defizite

In der politischen Diskussion in Österreich werden Begriffe wie Eigenverantwortung und Prävention genannt. Solange Prävention oberflächlich diskutiert und wirksame Interventionen unterlassen werden, wird die Hoffnung, den Pflegeaufwand zu reduzieren, sich nicht erfüllen, so das Hilfswerk Österreich.

Die Rolle der Österreichischen Gesundheitskasse

Im OTS wird die Frage nach der Rolle der Österreichischen Gesundheitskasse thematisiert. Es wird darauf hingewiesen, dass politische Versäumnisse die Lage verschärfen und dass sich die Diskussion um Zuständigkeiten und Finanzierung auf die Prävention auswirkt.

Konkrete Auswirkungen auf Betroffene und Angehörige

Ein Sturz im höheren Alter kann oft den Beginn einer Abwärtsspirale bedeuten: von vorübergehender Hilfe bis hin zu dauerhafter Pflegebedürftigkeit. Dies belastet Betroffene und deren Familien.

Volkswirtschaftliche Dimension des Problems

Neben den direkten Behandlungskosten nennt das OTS auch indirekte Belastungen wie Nachsorge und langfristige Pflegekosten; insgesamt wird betont, dass die Kosten in die Milliarden gehen.

Expertenstimmen bei der Pressekonferenz

Bei der Pressekonferenz des Hilfswerks werden vertreten sein: Regina Roller-Wirnsberger, Professorin für Geriatrie, Leiterin der Forschungsabteilung für Altersmedizin und lebenslange Gesundheit an der Medizinischen Universität Graz; Othmar Karas, Präsident Hilfswerk Österreich; Elisabeth Anselm, Geschäftsführerin Hilfswerk Österreich; und Angelika Kuhn, Fachliche Leitung Pflege und Pflegepolitik im Hilfswerk Österreich.

Wo liegen mögliche Hebel zur Verbesserung?

Im OTS werden Fragen zu richtiger Prävention, Versäumnissen und Hebeln zur Verbesserung aufgeworfen, etwa zu Nachsorge, Therapieplänen und systematischer Prävention. Die Pressekonferenz des Hilfswerk Österreich am 24. März 2026 lädt dazu ein, Praxisbefunde, Fakten und Zahlen zu diesen Fragen zu erfahren.

Schlagworte

#Termin#Stürze#Gesellschaft#Prävention#Gesundheitspolitik#Gesundheitseinrichtung#P

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