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Tourismus

MICHELIN-Sterne 2026: Österreich glänzt kulinarisch

WKÖ gratuliert Sterneköchen und fordert bessere Rahmenbedingungen

24. März 2026
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Die MICHELIN-Auszeichnungen in Schladming zeigen Österreichs kulinarische Stärke. Doch die Branche kämpft mit wirtschaftlichen Herausforderungen.

Bei der Verleihung des Guide MICHELIN in Schladming wurden heimische Spitzenbetriebe für ihre Leistungen ausgezeichnet. Die Veranstaltung stand unter dem Motto "the heart of food".

Österreichs Gastronomie als Qualitätsbotschafter

Alois Rainer, Obmann des Fachverbandes Gastronomie in der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ), sagte: "Die Guide MICHELIN Selektion zeigt eindrucksvoll: Österreich steht für kulinarische Vielfalt, regionale Identität und eine Küche, die Tradition mit zeitgemäßer Kreativität verbindet."

Rainer gratulierte den ausgezeichneten Köchinnen und Köchen herzlich und erwähnte insbesondere jene Betriebe, die heuer erstmals mit einem Stern prämiert wurden.

Internationale Anerkennung für heimische Qualität

Die Prämierung in Schladming bringt Spitzenköchinnen und -köche mit unterschiedlichsten kulinarischen Handschriften zusammen. Das Zusammentreffen von ausgezeichneten Betrieben und Branchenexpertinnen und -experten unterstreicht den Stellenwert von Qualität, Handwerk und Innovation in der österreichischen Gastronomie.

Wirtschaftsfaktor Gastronomie

"Die Verleihung verdeutlicht einmal mehr die zentrale Rolle der Gastronomie für den Wirtschafts- und Tourismusstandort Österreich", betonte Rainer. Die Branche schafft Beschäftigung und stärkt die regionale Wertschöpfung.

Menschlicher Faktor im Fokus

Rainer würdigte die Menschen, "die mit großem Engagement Betriebe führen, Qualität sichern und kulinarische Traditionen weiterentwickeln".

Herausforderungen trotz Erfolg

Trotz der Anerkennung bleibt das wirtschaftliche Umfeld für die Gastronomie herausfordernd. "Die Anerkennung, die die heimische Spitzengastronomie durch Prämierungen wie den Guide MICHELIN erhält, ist wichtig und verdient", so Rainer. "Gleichzeitig müssen wir die Rahmenbedingungen weiter verbessern."

Problemfelder

Rainer nannte Bereiche, in denen Verbesserungen nötig sind: Lohnnebenkosten, Energiepreise, Fachkräftemangel und Bürokratie. Er sagte, hier brauche die heimische Gastronomie spürbare Entlastungen.

Forderungen nach Entlastung

Um die Zukunftsfähigkeit der Gastronomie zu sichern, forderte Rainer bessere Rahmenbedingungen in den genannten Bereichen.

Ausblick für die Branche

Rainer wünscht den ausgezeichneten Betrieben "weiterhin Mut, Kreativität und natürlich Freude an ihrem Schaffen". Die MICHELIN-Auszeichnungen wurden als Würdigung der Leistungen heimischer Köchinnen und Köche präsentiert.

Schlagworte

#MICHELIN#Gastronomie#WKÖ#Tourismus#Österreich#MICHELIN-Sternebetriebe 2026#Guide MICHELIN

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