Eigentümergenossenschaften von SalzburgMilch und Pinzgau Milch haben Verschmelzung beschlossen
Die Generalversammlungen stimmten für die Verschmelzung der Salzburger Alpenmilch eGen und der Pinzgau Milch Genossenschaft; SalzburgMilch vereint künftig rund 3.200 Lieferbetriebe.
Am 20. Juni 2026 haben die Delegierten der Salzburger Alpenmilch Genossenschaft in der Alten Saline in Hallein mit überwältigender Mehrheit für die Verschmelzung mit der Pinzgau Milch Liefer- und Besitzgenossenschaft gestimmt. Bereits zwei Tage zuvor hatten die Mitglieder der Pinzgau Milch Besitzgenossenschaft auf ihrer Generalversammlung klar für die Fusion votiert.
Mit dem Beschluss wird nach Angaben der SalzburgMilch GmbH die Grundlage für eine neue Eigentümerstruktur gelegt: Durch Einbringung der Anteile an der Pinzgau Milch Produktions GmbH wird die SalzburgMilch GmbH künftig 60 % an dieser Gesellschaft halten. In einem weiteren, abschließenden Schritt ist die vollständige Verschmelzung beider operativer Gesellschaften in die SalzburgMilch GmbH vorgesehen.
Die Generalversammlung der Salzburger Alpenmilch Genossenschaft, die in der Alten Saline in Hallein stattfand, stimmte laut Mitteilung mit großer Mehrheit für die Verschmelzung der beiden Eigentümer-Genossenschaften. Zwei Tage vor diesem Beschluss hatten auch die Mitglieder der Pinzgau Milch Besitzgenossenschaft in ihrer Generalversammlung für die Fusion votiert.
Die Meldung nennt die Abstimmungsergebnisse nicht in konkreten Prozentzahlen, spricht jedoch von einer "überwältigenden Mehrheit" der anwesenden Delegierten. Die SalzburgMilch bezeichnet den Beschluss als zentralen Schritt zur Schaffung einer starken Eigentümerstruktur für die SalzburgMilch GmbH.
Nach der Beschlusslage werden die jeweiligen Anteile an der Pinzgau Milch Produktions GmbH in die Salzburger Alpenmilch Genossenschaft eingebracht, wodurch die SalzburgMilch GmbH künftig 60 % der Anteile an dieser Gesellschaft halten wird. Das gab die Aussendung der SalzburgMilch GmbH anlässlich der Generalversammlungen bekannt.
In einem abschließenden Schritt ist laut Mitteilung vorgesehen, die beiden operativen Gesellschaften vollständig in die SalzburgMilch GmbH zu verschmelzen. Nach dieser vorgesehenen Verschmelzung sollen die Salzburger Alpenmilch Holding GmbH künftig 90 % der Anteile und die HMP Immobilien Holding GmbH 10 % halten.
Robert Leitner, Obmann der Salzburger Alpenmilch Genossenschaft und Aufsichtsratsvorsitzender der SalzburgMilch, wird in der Aussendung mit den Worten zitiert: "Die Bäuerinnen und Bauern blicken dem Zusammenschluss der Genossenschaften zuversichtlich entgegen." Leitner ergänzt: „In einem stark wettbewerbsgetriebenen Markt, der vielen Dynamiken unterliegt, ist es wichtig, auf dem stabilen Fundament einer modernen und breit aufgestellten bäuerlichen Eigentümerschaft zu stehen. Die Fusion ist definitiv der richtige Schritt, um unsere bäuerlichen Strukturen langfristig abzusichern und die Wertschöpfung in der Region weiter auszubauen.“
Andreas Gasteiger, Sprecher der Geschäftsführung der SalzburgMilch, beschreibt den Zeitplan zum Integrationsprozess: „Wir befinden uns sehr gut im Zeitplan und werden die Zusammenführung mit den letzten notwendigen Schritten im September erfolgreich abschließen, ab Oktober sind SalzburgMilch und Pinzgau Milch dann eine Firma, die SalzburgMilch. Die Salzburger Milchlösung rückt für uns also schon sehr bald in greifbare Nähe. Die überwältigende Resonanz bei den Generalversammlungen zeigt, dass unsere Eigentümer der Fusionierung äußerst positiv gegenüberstehen. Aus unternehmerischer Sicht sind somit alle grundlegenden Weichen gestellt, um die SalzburgMilch in eine erfolgreiche Zukunft zu führen.“
Gasteiger führt in der Aussendung weitere Erwägungen an: „Mit vier optimierten Unternehmensstandorten können wir künftig noch besser Synergien nutzen, egal ob in der Logistik, im Einkauf oder in der Produktionsplanung und zudem die individuellen Stärken der Standorte für uns nutzen. Das ermöglicht es uns einerseits noch effizienter zu wirtschaften und andererseits noch flexibler auf Marktbedürfnisse zu reagieren.“
Der Beschluss wurde bei der Generalversammlung zudem von mehreren Ehrengästen begleitet. Landwirtschaftsminister Norbert Totschnig, Salzburgs Landesrat für Land- und Forstwirtschaft Maximilian Aigner sowie Rupert Quehenberger, Präsident der Salzburger Landwirtschaftskammer, wohnten der Versammlung als Ehrengäste bei. In der Aussendung heißt es, sie hätten bekräftigt, dass die Salzburger Milchlösung für Kontinuität, Zukunftsorientierung, regionale Identitätsstiftung und internationale Wettbewerbsfähigkeit stehe und die positiven Auswirkungen für die genossenschaftlich organisierte Bauernschaft hervorgehoben.
Nach Angaben der SalzburgMilch werden nach der Verschmelzung der Genossenschaften und der Zusammenführung der operativen Unternehmen rund 3.200 landwirtschaftliche Betriebe die SalzburgMilch mit Premium Milch beliefern. Die Aussendung nennt eine jährliche Milchanlieferung von mehr als 460 Millionen Kilogramm.
Diese Milchmenge werde an den vier Standorten in Salzburg, Maishofen, Lamprechtshausen und Kössen verarbeitet und veredelt. Die SalzburgMilch beschreibt sich in der Mitteilung als die größte Spezialmilchmolkerei in Mitteleuropa. Zudem wird in der Aussendung darauf hingewiesen, dass durch die Verschmelzung eine der größten Biomilch-Molkereien in Europa entstehe.
Die SalzburgMilch nennt in der Aussendung außerdem das Produktsortiment, das künftig von den vier Standorten abgedeckt wird: Milch, Joghurt, Schlagobers, Topfen, Butter sowie Frischkäse und Hart- und Schnittkäse.
Genossenschaft: Eine Genossenschaft ist eine rechtsfähige Gesellschaftsform, deren Mitglieder zugleich Eigentümer und oft auch Lieferanten bzw. Nutzer der Genossenschaft sind. Im landwirtschaftlichen Bereich organisieren sich Betriebe gelegentlich genossenschaftlich, um gemeinsame wirtschaftliche Interessen zu bündeln.
Verschmelzung: Unter einer Verschmelzung versteht man den rechtlichen Zusammenschluss von Gesellschaften, bei dem Anteile oder Vermögenswerte von einer Gesellschaft in eine andere eingebracht werden können. In der Mitteilung ist von der Verschmelzung der Salzburger Alpenmilch Genossenschaft und der Pinzgau Milch Liefer- und Besitzgenossenschaft die Rede.
Holding: Eine Holding ist eine Gesellschaft, die Anteile an anderen Gesellschaften hält. In der Aussendung wird die Salzburger Alpenmilch Holding GmbH als künftiger Anteilseigner mit 90 % nach der geplanten vollständigen Verschmelzung genannt.
Spezialmilchmolkerei: Dieser Begriff bezeichnet Molkereien, die sich auf bestimmte Milchsorten oder Verarbeitungsformen spezialisiert haben. Die SalzburgMilch wird in der Mitteilung als größte Spezialmilchmolkerei in Mitteleuropa bezeichnet.
Biomilch: Biomilch stammt aus biologischer Landwirtschaft, in der bestimmte ökologische Produktionsanforderungen eingehalten werden. In der Aussendung heißt es, durch die Verschmelzung entstehe eine der größten Biomilch-Molkereien in Europa.
Die Aussendung nennt einen Zeitplan aus Sicht der SalzburgMilch: Die Zusammenführung soll mit den "letzten notwendigen Schritten" im September abgeschlossen werden; ab Oktober sollen SalzburgMilch und Pinzgau Milch dann als eine Gesellschaft unter dem Namen SalzburgMilch auftreten. Weiterhin ist die vollständige Verschmelzung der operativen Gesellschaften in die SalzburgMilch GmbH als nächster, abschließender Schritt vorgesehen.
In der Mitteilung werden keine detaillierten rechtlichen oder verwaltungsseitigen Fristen genannt; es wird jedoch auf die genannten Schritte und die Anteilskonstellation nach der Verschmelzung verwiesen.
Wer hat über die Verschmelzung entschieden?
Die Delegierten der Salzburger Alpenmilch Genossenschaft stimmten am 20.06.2026 in Hallein mit überwältigender Mehrheit für die Verschmelzung. Zwei Tage zuvor hatten die Mitglieder der Pinzgau Milch Besitzgenossenschaft auf ihrer Generalversammlung ebenfalls klar für die Fusion gestimmt.
Wie verändert sich die Eigentümerstruktur konkret?
Laut Aussendung werden die Anteile an der Pinzgau Milch Produktions GmbH eingebracht, sodass die SalzburgMilch GmbH künftig 60 % dieser Gesellschaft halten wird. In einem weiteren vorgesehenen Schritt sollen die operativen Gesellschaften vollständig in die SalzburgMilch GmbH verschmolzen werden; danach sollen die Salzburger Alpenmilch Holding GmbH 90 % und die HMP Immobilien Holding GmbH 10 % der Anteile halten.
Wie viele landwirtschaftliche Betriebe sind betroffen?
Nach Angaben in der Mitteilung werden rund 3.200 landwirtschaftliche Betriebe die SalzburgMilch mit Premium Milch beliefern. Diese Zahl benennt die Aussendung als den Lieferkreis nach der Verschmelzung und Zusammenführung der operativen Unternehmen.
Welche Produktionsmengen und Standorte nennt die SalzburgMilch?
Die Aussendung spricht von einer jährlichen Milchanlieferung von mehr als 460 Millionen Kilogramm. Verarbeitet und veredelt werden diese Mengen an vier Standorten: Salzburg, Maishofen, Lamprechtshausen und Kössen.
Was sagen die Verantwortlichen zum Zeitplan?
Andreas Gasteiger, Sprecher der Geschäftsführung, wird in der Mitteilung zitiert: Die Zusammenführung soll mit den letzten notwendigen Schritten im September abgeschlossen werden; ab Oktober sollen SalzburgMilch und Pinzgau Milch dann als eine Firma unter dem Namen SalzburgMilch auftreten.
Wer kann für Rückfragen kontaktiert werden?
Als Pressekontakt nennt die Aussendung Prok. Mag. Florian Schwap, Head of Marketing, Sustainability & Innovation. Die Kontaktdaten sind unten aufgeführt.
Quelle: SalzburgMilch GmbH (Aussendung der Gesellschaft, Juni 2026).
Pressekontakt / Rückfragen:
Prok. Mag. Florian Schwap, Head of Marketing, Sustainability & Innovation
Telefon: 0662/2455-147
E-Mail: schwap.f[at]milch.com
Web: http://www.milch.com