In Kooperation mit der Aids Hilfe Wien: Prävention, Testung, Behandlung und Beratung unter einem Dach
Das magnus* Ambulatorium eröffnet in Wien als niederschwelliger Ort für Prävention, Testung, Behandlung und Beratung rund um sexuelle Gesundheit.
Mit der Eröffnung des magnus* Ambulatoriums für sexuelle Gesundheit entsteht in Wien erstmals ein zentraler, niederschwelliger Ort für Prävention, Testung, Behandlung und Beratung rund um sexuelle Gesundheit. Träger ist die Aids Hilfe Wien; das Zentrum wurde in enger Kooperation mit der Stadt Wien und den Krankenversicherungsträgern (ÖGK, SVS, BVAEB) eingerichtet. Laut der Presseaussendung vereint das Ambulatorium medizinische Versorgung sowie sozialarbeiterische und psychosoziale Unterstützung unter einem Dach – mehrsprachig, barrierearm und offen für alle Menschen in Wien.
Die Aids Hilfe Wien bezeichnet die Eröffnung als „Sternstunde für die sexuelle Gesundheit in diesem Land“. In der Aussendung zitiert die Organisation Dr.in Mirijam Hall, Vorsitzende der Aids Hilfe Wien, mit den Worten: „Testen, behandeln, begleiten – aus einer Hand und ohne Hürden, Mit dem magnus* Ambulatorium für sexuelle Gesundheit machen wir Wien sicherer, gerechter und gesundheitlich besser versorgt“. In derselben Presseaussendung wird auf einen Anstieg sexuell übertragbarer Infektionen in Europa verwiesen; die Aids Hilfe Wien stellt diesen Kontext als einen Grund für die Einrichtung des Ambulatoriums dar.
Nach Angaben der Aids Hilfe Wien bündelt das magnus* Ambulatorium an einem Ort Leistungen zu Prävention, Testung, Behandlung und Beratung im Bereich der sexuellen Gesundheit. Die OTS-Meldung nennt ausdrücklich, dass medizinische und psychosoziale Angebote kombiniert werden sollen, um ein umfassendes Angebot anzubieten. Das Haus soll demnach mehrsprachige und barrierearme Zugänge bereitstellen und sich an alle Menschen in Wien richten.
Das Ambulatorium steht laut OTS unter der medizinischen Leitung von Univ. Prof. Dr. Alexander Zoufaly und Dr. Matthias Skocic und wird als PrEP- und PEP-Referenzzentrum geführt. Die Presseaussendung nennt eine geplante Kapazität von rund 30.000 Kontakten pro Jahr. Weiterhin kündigt die Aids Hilfe Wien an, dass erstmals in Wien ein statistisches Kompetenzzentrum für sexuell übertragbare Infektionen (STI) eingerichtet werden soll; dieses Element wird in der OTS als weiterer Bestandteil des Projekts benannt.
In der Presseaussendung kommen mehrere Vertreterinnen und Vertreter aus unterschiedlichen Institutionen zu Wort. MMag.a Agnes Streissler-Führer, Vorsitzende des Landesstellenausschusses der ÖGK in Wien, bezeichnet das Zentrum als „Leuchtturmprojekt“ und hebt hervor, dass Prävention, Versorgung und Datenmanagement Hand in Hand gehen können. In der OTS wird ihre Aussage als Hinweis darauf dargestellt, dass das Projekt eine Chance biete, die Gesundheitsversorgung in diesem Bereich weiterzuentwickeln.
Peter Hacker, Stadtrat für Soziales, Gesundheit und Sport, wird mit der Einschätzung zitiert, dass das Zentrum „für Österreich ein einmaliges Kompetenzzentrum“ darstelle. In der Aussendung betont er demnach insbesondere den niederschwelligen Zugang und die Erleichterung des Zutritts zu Gesundheitsleistungen für vulnerable Gruppen. Auch Jing Hu, Gesundheitssprecherin der NEOS Wien, wird in der OTS mit einer Stellungnahme zitiert, in der sie das Ambulatorium als zentralen, tabufreien Ort bezeichnet, der Beratung, Testung und Behandlung an einem Standort vereine.
PrEP: In der Pressemitteilung wird das magnus* Ambulatorium ausdrücklich als PrEP-Referenzzentrum genannt. PrEP steht allgemein für Präexpositionsprophylaxe; der Begriff beschreibt medizinische Maßnahmen, die vor einer möglichen Infektion zum Einsatz kommen. Die OTS nennt PrEP als eines der fachlichen Schwerpunkte des Zentrums.
PEP: Ebenfalls als Referenzbereich genannt wird PEP. PEP steht üblicherweise für Postexpositionsprophylaxe und bezieht sich auf medizinische Maßnahmen nach einer möglichen Exposition gegenüber einer Infektion. In der Aussendung wird die Funktion als PEP-Referenzzentrum als Teil des medizinischen Angebots ausgewiesen.
STI: Die Abkürzung STI bezeichnet sexuell übertragbare Infektionen. Die OTS-Meldung kündigt die Einrichtung eines statistischen Kompetenzzentrums für STI in Wien an. Ein solches statistisches Kompetenzzentrum wird in der Presseaussendung als Bestandteil genannt, ohne nähere operative Details zu beschreiben.
ÖGK, SVS, BVAEB: Diese Kürzel bezeichnen die in der OTS genannten Krankenversicherungsträger, die als Kooperationspartner genannt werden. In der Meldung werden sie zusammen mit der Stadt Wien als enge Kooperationspartner der Aids Hilfe Wien benannt. Die genaue Form der Kooperation und vertragliche Details werden in der Presseaussendung nicht weiter ausgeführt.
Aids Hilfe Wien: Die Organisation ist Herausgeberin der Presseaussendung und Trägerin des neuen Ambulatoriums. In der OTS beschreibt die Aids Hilfe Wien die Zielsetzung des Zentrums, nennt die medizinische Leitung und hebt den interdisziplinären Ansatz hervor.
Magnus Hirschfeld: Mit dem Namen magnus* ehrt die Einrichtung laut OTS den Pionier der sexuellen Gesundheit Magnus Hirschfeld. In der Presseaussendung wird der Name als Symbol für Aufklärung, Vielfalt und diskriminierungsfreien Zugang zur medizinischen Versorgung dargestellt.
Diese Punkte sind explizit der Presseaussendung der Aids Hilfe Wien zu entnehmen und werden dort als zentrale Elemente des magnus* Ambulatoriums benannt. Die OTS-Meldung verweist zudem darauf, dass bestehende Angebote ergänzt und stationäre Einrichtungen sowie der niedergelassene Bereich entlastet werden sollen; nähere Umsetzungsdetails oder Zeitpläne nennt die Aussendung nicht.
Die Presseaussendung hebt hervor, dass das magnus* Ambulatorium als zentraler Anlaufpunkt fungieren soll, an dem medizinische Versorgung und psychosoziale Unterstützung zusammengeführt werden. Laut OTS ist das Ziel, Versorgung niederschwellig und barrierearm anzubieten; mehrsprachige Angebote werden in der Meldung als eine Voraussetzung für die Zugänglichkeit genannt.
Außerdem nennt die Aids Hilfe Wien in ihrer Aussendung die Funktion als Referenzzentrum für PrEP und PEP sowie die geplante Erhebung und Auswertung von Daten zu STI über das angekündigte statistische Kompetenzzentrum. In der OTS wird die Kombination aus Versorgung, Prävention und Datenmanagement als charakteristisches Merkmal des Projekts hervorgehoben.
Laut der OTS-Meldung ist das Ambulatorium getragen von der Aids Hilfe Wien in enger Kooperation mit der Stadt Wien und den Krankenversicherungsträgern (ÖGK, SVS, BVAEB). Diese Kooperation wird in der Pressemitteilung als Basis für das Angebot genannt; konkrete vertragliche oder finanzielle Details werden in der Aussendung nicht genannt.
In der Pressemitteilung werden Prävention, Testung, Behandlung und Beratung rund um sexuelle Gesundheit als zentrale Leistungen genannt. Zudem soll das Zentrum sozialarbeiterische und psychosoziale Unterstützung unter einem Dach anbieten; die OTS betont, dass das Angebot mehrsprachig und barrierearm gestaltet sein soll.
Die OTS-Aussendung spricht von rund 30.000 Kontakten pro Jahr, die das magnus* Ambulatorium ermöglichen wird. Diese Zahl wird in der Meldung im Zusammenhang mit der medizinischen Leitung und der Funktion als Referenzzentrum genannt. Konkrete Angaben zur Verteilung der Kontakte auf einzelne Leistungen oder Zeiträume werden in der Aussendung nicht gemacht.
Als medizinische Leitung nennt die Pressemitteilung Univ. Prof. Dr. Alexander Zoufaly und Dr. Matthias Skocic. Weiterhin wird das Ambulatorium in der OTS als PrEP- und PEP-Referenzzentrum beschrieben; nähere Informationen zu den fachlichen Abläufen werden in der Aussendung nicht aufgeführt.
Der Name magnus* ehrt laut OTS den Pionier der sexuellen Gesundheit Magnus Hirschfeld. In der Meldung wird dieser Bezug als Symbol für Aufklärung, Vielfalt und einen diskriminierungsfreien Zugang zu medizinischer Versorgung beschrieben.
Die Presseaussendung betont einen niederschwelligen, mehrsprachigen und barrierearmen Zugang, der „offen für alle Menschen in Wien“ sein soll. In der OTS werden zudem vulnerable Gruppen, Menschen mit HIV und die Gesamtbevölkerung als Adressaten der Versorgung genannt; die Aussendung erwähnt ausdrücklich, dass auch bisher nicht versicherte Menschen mit HIV kompetent weiterbetreut werden sollen.
Quelle: Aids Hilfe Wien, Pressemitteilung (OTS), 2026-06-01
Kontakt zur Aids Hilfe Wien: Juliana Metyko-Papousek, Bakk.phil., Telefon: 0660 592 11 25