Die Lavendeltage in den Blumengärten Hirschstetten verbinden Pflanzenberatung, Kinderprogramm und Gartenwissen. Was Besucher am 13. und 14. Juni erwartet.
Die Lavendeltage in den Blumengärten Hirschstetten sind ein Sommertipp für alle, die Gartenwissen, Duftpflanzen und ein familienfreundliches Ausflugsziel verbinden wollen. Am Samstag, 13. Juni, und Sonntag, 14. Juni 2026, laden die Wiener Stadtgärten jeweils von 9 bis 18 Uhr in die Anlage im 22. Bezirk. Im Mittelpunkt steht die Lavendelblüte, aber das Programm geht deutlich über schöne Pflanzenbilder hinaus.
Besucherinnen und Besucher können sich auf Beratung durch Expertinnen der Wiener Stadtgärten, kostenlose Führungen, Kinderaktionen, Workshops, Schaudestillation und Produkte rund um Lavendel freuen. Der Eintritt ist frei. Damit wird die Veranstaltung nicht nur zum Markt- oder Fototermin, sondern auch zu einem leicht zugänglichen Lernort für Balkon, Garten und Stadtnatur.
Die Stadt Wien kündigt für die Lavendeltage ein Programm an, das mehrere Zielgruppen anspricht. Kinder können Lavendelstecklinge pflanzen, Lavendelsäckchen befüllen, Tontopf-Memory spielen oder an einer Rätselrallye teilnehmen. Für Erwachsene steht die Pflanzenberatung im Vordergrund: Welche Lavendelsorten passen zu Balkon oder Garten, wie wird Lavendel gepflegt, wie lässt er sich verwenden und welche Arten sind besonders geeignet?
Dazu kommen Ausstellerinnen und Aussteller mit Lavendelöl, Tee, Sirup, Seifen, Sprays oder Duftkissen. Tägliche Workshops zur Herstellung von Naturkosmetik starten laut Stadt Wien ab 10 Uhr, Vorführungen zum Schaudestillieren von Lavendelöl jeweils um 15 Uhr. Der Lavendelblüten-Barfußweg bringt eine sinnliche Komponente ins Programm.
Am Sonntag, 14. Juni, ist zusätzlich die Stadt Wien - Umweltschutz, MA 22, vertreten. Dort geht es um Schmetterlinge, Wildbienen und geschützte Tier- und Pflanzenarten in Wien. Dieser Programmpunkt macht die Lavendeltage interessanter als eine reine Duft- und Produktveranstaltung, weil er den Bezug zur städtischen Biodiversität herstellt.
Lavendel ist in Gärten beliebt, weil er optisch auffällt, duftet und vergleichsweise trockenheitsverträglich ist. Gerade in Städten wird das relevant: Balkone, Terrassen und kleine Gärten sind oft heiß, sonnig und windig. Pflanzen, die mit solchen Bedingungen umgehen können, helfen dabei, Außenräume lebendig und pflegeleichter zu gestalten.
Der Provencegarten in den Blumengärten Hirschstetten zeigt diesen Zusammenhang besonders gut. Die Stadt Wien beschreibt dort neben Lavendel auch mediterrane Kräuter, Weinreben, Zitronen, Granatäpfel und weitere Pflanzen. Zwischen Mitte Juni und August erstrahlt der Garten laut Stadt Wien in Blau- bis Violett-Tönen. Die Lavendeltage fallen damit in jene Phase, in der das Thema auch visuell besonders stark ist.
Für Hobbygärtnerinnen ist die Beratung vor Ort wertvoll, weil Lavendel zwar robust wirkt, aber trotzdem Standort, Rückschnitt und Staunässe sensibel reagieren können. Wer im Geschäft irgendeine Pflanze kauft, bekommt oft weniger konkrete Antworten als bei Expertinnen, die die Bedingungen in Wien und die Anlage selbst kennen.
Die Blumengärten Hirschstetten sind nicht nur Kulisse der Lavendeltage. Die Stadt Wien beschreibt die Anlage als 60.000 Quadratmeter großes Areal mit unterschiedlichen Themengärten, Zoo Hirschstetten, historischem Bauernhof und Palmenhaus. Besucherinnen bekommen dort Einblicke in Pflanzenwelten aus verschiedenen Klimazonen.
Für Familien ist das wichtig, weil ein Besuch nicht an einem einzelnen Programmpunkt hängt. Kinder können Spielplätze, Themengärten und Tiere entdecken, während Erwachsene Beratung oder Führungen nutzen. Gerade kostenlose Veranstaltungen in einer weitläufigen Anlage haben den Vorteil, dass der Besuch flexibel bleibt: kurzer Abstecher, halber Tag oder längerer Ausflug sind möglich.
Die Lavendeltage sind auch deshalb praktisch, weil sie typische Gartenfragen dort beantworten, wo die Pflanze sichtbar wächst. Lavendel braucht in der Regel viel Sonne, eher durchlässige Erde und einen Standort, an dem Wasser nicht dauerhaft stehen bleibt. Für Balkonbesitzerinnen ist das besonders wichtig, weil Pflanzgefäße schnell austrocknen, aber bei falscher Erde auch Staunässe erzeugen können.
Auch der Rückschnitt ist ein Thema, bei dem viele unsicher sind. Lavendel bleibt kompakter, wenn er regelmäßig gepflegt wird. Wer zu tief ins alte Holz schneidet oder gar nicht schneidet, riskiert eine verholzte, weniger blühfreudige Pflanze. Solche Fragen lassen sich bei einer Veranstaltung mit Expertinnen besser klären als über allgemeine Internet-Tipps, weil konkrete Sorten und Standorte gezeigt werden können.
Die Lavendeltage finden am 13. und 14. Juni 2026 jeweils von 9 bis 18 Uhr statt. Der Ort sind die Blumengärten Hirschstetten der Wiener Stadtgärten in 1220 Wien. Der Eintritt ist frei. Hunde sind auf dem gesamten Gelände nicht erlaubt; ausgenommen sind gekennzeichnete Assistenzhunde.
Die Stadt Wien empfiehlt die Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln. Der Südeingang liegt bei der Quadenstraße 15 und ist über die Buslinien 95A, 95B oder 22A bei der Station Blumengärten Hirschstetten erreichbar. Der Westeingang befindet sich bei der Spargelfeldstraße 22. Der Nordeingang liegt bei der Oberfeldgasse gegenüber Nummer 41; dort fahren die Straßenbahnlinien 26 und 27 bis Spargelfeldstraße.
Wer gezielt Workshops oder Führungen besuchen möchte, sollte eher früher kommen und vor Ort den Tagesablauf prüfen. Bei freiem Eintritt können beliebte Stationen schnell voller werden, besonders wenn das Wetter sommerlich ist.
Veranstaltungen wie die Lavendeltage machen sichtbar, dass Stadtgärten heute mehrere Aufgaben erfüllen. Sie sind Erholungsraum, Lernort, Biodiversitätsfläche, Veranstaltungsort und Treffpunkt. Eine Pflanzenveranstaltung kann Menschen niedrigschwellig für Gartenthemen interessieren, ohne dass sie sofort eine Fachführung buchen müssen.
Für Wien ist das besonders relevant, weil Klimawandel, Hitze und Artenvielfalt stärker in den Alltag rücken. Wer versteht, welche Pflanzen mit Trockenheit umgehen können, welche Insekten profitieren und wie Pflege funktioniert, kann auch am eigenen Balkon oder im Gemeinschaftsgarten bessere Entscheidungen treffen. Die Lavendeltage übersetzen dieses Wissen in ein Format, das nicht schulisch wirkt.
Am Samstag, 13. Juni, und Sonntag, 14. Juni 2026, jeweils von 9 bis 18 Uhr.
Nein. Die Stadt Wien gibt für die Lavendeltage freien Eintritt an.
Nein, auf dem Gelände sind Hunde nicht erlaubt. Ausgenommen sind gekennzeichnete Assistenzhunde.
Für Familien, Hobbygärtnerinnen, Lavendel-Fans und alle, die die Blumengärten Hirschstetten im Frühsommer erleben wollen.
Quellen: Presse-Service der Stadt Wien zu den Lavendeltagen, Stadt Wien zu den Blumengärten Hirschstetten, Stadt Wien zum Provencegarten und Jahresübersicht der Wiener Stadtgärten. Kontakt laut Aussendung: pamela.ziegler [at] wien.gv.at.