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KV/Kollektivvertrag/Chemische Industrie/Wirtschaft und Finanzen

Kollektivvertrag Chemie: 50.000 Beschäftigte fordern mehr Lohn

24. März 2026
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Die österreichische Chemiebranche steht vor wegweisenden Verhandlungen: Am 24. Mai starteten die Kollektivvertragsverhandlungen für rund 50.000 Beschäftigte der Chemischen Industrie. Die Gewerkschaften GPA und PRO-GE übergaben dabei ihre Forderungen, die lineare Erhöhungen der Löhne, Gehälter und Lehrlingseinkommen über der Inflationsrate sowie Maßnahmen zur Weiterentwicklung der Arbeits- und Ausbildungsbedingungen umfassen.

Die österreichische Chemiebranche steht vor Verhandlungen: Am 24. Mai starteten die Kollektivvertragsverhandlungen für rund 50.000 Beschäftigte der Chemischen Industrie. Die Gewerkschaften GPA und PRO-GE übergaben dabei ihre Forderungen. Im Zentrum stehen lineare Erhöhungen der Löhne, Gehälter und Lehrlingseinkommen über der Inflationsrate sowie Maßnahmen zur Weiterentwicklung attraktiver Arbeits- und Ausbildungsbedingungen.

Chemische Industrie zeigt positive Entwicklung

Trotz des weiterhin angespannten allgemeinen wirtschaftlichen Umfelds weisen die Kennzahlen auf eine Stabilisierung der Branche hin. Sowohl die Wertschöpfung als auch die Produktionsleistung und Auftragslage haben sich positiv entwickelt, betonen die Verhandler der Arbeitnehmer:innenseite, Mario Mayrwöger (GPA) und Hubert Bunderla (PRO-GE).

Inflation belastet Beschäftigte

Die anhaltende Teuerung belastet die Kolleginnen und Kollegen tagtäglich. „Gleichzeitig belastet die anhaltende Teuerung die Kolleginnen und Kollegen tagtäglich“, so Mayrwöger und Bunderla. Umso wichtiger sei eine lineare, nachhaltige Lohn- und Gehaltserhöhung für alle Beschäftigten, betonen die Gewerkschaftsvertreter.

Faire Anerkennung der Arbeitsleistung gefordert

„Es sind die Kolleginnen und Kollegen, die gerade auch in wirtschaftlich schwierigen Phasen tagtäglich mit vollem Einsatz ihrer Arbeit nachgehen und den Betrieb aufrechterhalten. Dieser Einsatz muss sich in einer entsprechenden Lohn- und Gehaltserhöhung widerspiegeln“, so Mayrwöger und Bunderla.

Innovative Arbeits- und Ausbildungsbedingungen im Fokus

Ein weiterer Fokus liegt auf der Weiterentwicklung der Arbeits- und Ausbildungsbedingungen. „Gerade eine innovative Branche wie die Chemische Industrie lebt von innovativen Arbeitsbedingungen. Mit einer zukunftsorientierten Lehre und gesundheitsfördernden und lebensphasenorientierten Angeboten stärken wir die Attraktivität der Branche. Davon profitieren beide Seiten“, appellieren Mayrwöger und Bunderla.

Der Verhandlungsfahrplan

Die nächste Verhandlungsrunde findet am 09. April statt. Der neue Kollektivvertrag soll mit 01. Mai 2026 gelten.

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