3.000ste Poststelle in Schwanenstadt: Post baut Netz
Neue Poststation vor EUROSPAR eröffnet; Post kündigt Ausbau und neue Funktionen an
Die Österreichische Post hat in Schwanenstadt die 3.000ste Poststelle eröffnet. Das Netz umfasst Filialen, Postpartner und zahlreiche Poststationen.
Mit der neuen Poststation vor dem EUROSPAR-Markt in Schwanenstadt hat die Österreichische Post ihre 3.000ste Poststelle in Betrieb genommen. Laut Aussendung betreibt die Post aktuell 327 eigenbetriebene Postfilialen, 1.353 Postpartner, 57 SB-Filialen und 1.263 freistehende Poststationen; die Gesellschaft beschreibt dies als das dichteste Netz in ihrer Geschichte.
Bei der Eröffnung in Schwanenstadt betonte Generaldirektor Walter Oblin die Bedeutung des Meilensteins: "Mit der 3.000sten Poststelle erreicht die Österreichische Post einen historischen Meilenstein. Wir betreiben heute das dichteste Netz unserer Geschichte und sind näher bei den Menschen als je zuvor. Unsere Postfilialen, Postpartner und Poststationen verbinden persönlichen Service vor Ort mit flexibler 24/7 Abholung und Aufgabe von Paketen. Gemeinsam mit der bank99 und YELLLOW verstehen wir uns damit als moderne Grundversorgerin für den Alltag der Menschen in ganz Österreich."
3.000ste Poststelle: Eröffnung in Schwanenstadt
Die 3.000ste Poststelle steht demnach vor dem EUROSPAR-Markt in Schwanenstadt, Salzburger Straße 27. Die neue Poststation verfügt laut Aussendung über mehr als 90 Fächer und ist durch ein Photovoltaikmodul am Dach energieautark. Sie ist ab sofort rund um die Uhr für die Abholung oder den Versand von vorfrankierten Paketen zugänglich, etwa mit Retourenlabel oder Paketmarke.
Netzstruktur und Kennzahlen der Österreichischen Post
Die Österreichische Post nennt für den Standortbestand (Stand: Juli 2026) folgende Kennzahlen: 327 eigenbetriebene Postfilialen, 1.353 Postpartner, 57 SB-Filialen und 1.263 freistehende Poststationen. Zusammengenommen ergab dies mit der neuen Station die Marke von 3.000 Poststellen.
Die Angaben stammen aus der Mitteilung der Post, in der das Unternehmen sein aktuelles Standortnetz darstellt und die Zahl als historischen Höchststand bezeichnet.
Ausblick: Ausbaupläne bis Ende 2026 und ab 2027
Die Post kündigt in der Aussendung an, dass das Standortnetz bis Ende des Jahres österreichweit auf über 3.100 Poststellen anwachsen werde. Für die Zeit ab 2027 nennt die Post die Planzahl von jährlich rund 10.000 zusätzlichen Abholfächern für Pakete „bis auf Weiteres“.
Diese Angaben finden sich in der Rubrik "Fakten auf einen Blick" der Aussendung und geben Zahlen für die kurz- und mittelfristige Ausweitung des Standortnetzes wieder.
Neue Funktionen und Technologie der Poststationen
Die Post schreibt, dass die Poststellen nicht nur in ihrer Anzahl wachsen, sondern auch bei den Funktionen. Zum Ende des Jahres bereite die Post die Ausrollung einer neuen Generation von Poststationen vor, die über ein Zahlungsterminal, einen Labeldrucker und einen Briefkasten verfügen.
In der Aussendung heißt es konkret: Dadurch wird es Kunden möglich, direkt an einer freistehenden Poststation ein Label auszudrucken, das Paket zu frankieren und aufzugeben – oder auch einen vorfrankierten Brief in einen integrierten Briefkasten einzuwerfen. Außerdem wird genannt, dass an einer Einbindung der ID-Austria gearbeitet werde.
Umfrage: Präferenz für Poststationen
Die Post verweist in der Mitteilung auf eine aktuelle Umfrage, die die Beliebtheit ihrer SB-Lösungen bestätigt. Demnach geben 82 Prozent der Österreicher an, dass die Poststation ihre bevorzugte Art zur Abholung von Paketen sei. Postfilialen folgen mit 77 Prozent, Postpartner mit 72 Prozent.
Weiter nennt die Post, dass 40 Prozent der Österreicher ihre Pakete und Online-Bestellungen direkt in eine Poststation zur Abholung umleiten. In der Aussendung wird zudem darauf hingewiesen, dass die Beliebtheit von Poststationen auch bei Menschen über 60 zusehends ansteige.
Kooperation mit SPAR und Standort Schwanenstadt
Die neue Poststation in Schwanenstadt ist Teil einer 2025 gestarteten Kooperation, bei der neue Poststationen vor SPAR-Märkten errichtet werden. In der Aussendung wird die Verknüpfung von Lebensmitteleinkauf und Paketabholung als praktisches Beispiel genannt; SPAR-Vorstand Marcus Wild wird mit den Worten zitiert: "Den täglichen Einkauf zu erleichtern und somit die Lebensqualität der Menschen zu verbessern, das sehen wir als unseren Auftrag. Ein gutes Beispiel dafür sind Post-Paketstationen bei SPAR-Märkten. Damit lassen sich tägliche Besorgungswege verknüpfen, was schlicht und einfach praktisch ist."
Die Poststation in Schwanenstadt wird in der Aussendung explizit als Teil dieser Kooperation aufgeführt und als rund um die Uhr zugänglich beschrieben.
Begriffe erklärt: Postfiliale, Postpartner, SB-Filiale, Poststation, ID-Austria
Postfiliale: In der Aussendung werden 327 eigenbetriebene Postfilialen genannt. Unter Postfiliale versteht die Post üblicherweise eine von der Post selbst betriebene Anlaufstelle für postalische Dienstleistungen.
Postpartner: Die Mitteilung nennt 1.353 Postpartner. Postpartner sind demnach Dritthändler oder Fremdbetriebe, die im Rahmen einer Kooperation Postdienstleistungen anbieten und damit das Netz ergänzen.
SB-Filiale: Mit 57 SB-Filialen benennt die Post eine Kategorie von Standorten. „SB" steht für Selbstbedienung; SB-Filialen sind demnach Filialtypen mit Selbstbedienungsangeboten.
Poststation: In der Aussendung werden 1.263 freistehende Poststationen ausgewiesen. Poststationen sind freistehende Abhol- und Abgabestellen mit Fächern, die rund um die Uhr zugänglich sind; die neue Generation soll zusätzlich Funktionen wie Zahlungsterminal, Labeldrucker und integrierten Briefkasten erhalten.
ID-Austria: Die Aussendung nennt, dass an einer Einbindung der ID-Austria gearbeitet werde. ID-Austria ist ein in der Mitteilung genanntes digitales Identitätsprodukt, dessen Einbindung in Poststationen derzeit geprüft oder vorbereitet wird, so die Post.
Funktionen der neuen Poststation in Schwanenstadt im Überblick
- Standort: Salzburger Straße 27, vor dem EUROSPAR-Markt in Schwanenstadt.
- Fächer: Mehr als 90 Fächer für Abholung und Abgabe.
- Energieversorgung: Photovoltaikmodul am Dach, von der Post als energieautark beschrieben.
- Zugänglichkeit: Rund um die Uhr verfügbar für Abholung und Versand von vorfrankierten Paketen, Retourenlabel oder Paketmarke.
- Einbindung in Kooperation: Teil der 2025 gestarteten Kooperation mit SPAR.
FAQ zur 3.000sten Poststelle
Wo wurde die 3.000ste Poststelle eröffnet?
Die 3.000ste Poststelle wurde vor dem EUROSPAR-Markt in Schwanenstadt in der Salzburger Straße 27 in Betrieb genommen. Die Poststation ist laut Aussendung ab sofort rund um die Uhr zugänglich.
Wie setzt sich das aktuelle Standortnetz der Post zusammen?
Die Post gibt (Stand: Juli 2026) folgende Zusammensetzung an: 327 eigenbetriebene Postfilialen, 1.353 Postpartner, 57 SB-Filialen und 1.263 freistehende Poststationen. Mit der neuen Station erreiche die Post die Marke von 3.000 Poststellen insgesamt.
Welche neuen Funktionen sollen Poststationen künftig bieten?
Die Post beschreibt eine neue Generation von Poststationen mit Zahlungsterminal, Labeldrucker und Briefkasten. In der Aussendung heißt es, dass Kunden damit vor Ort ein Label drucken, Pakete frankieren und aufgeben sowie vorfrankierte Briefe in einen integrierten Briefkasten einwerfen können.
Welche Ausbauziele nennt die Post für 2026 und ab 2027?
In der Mitteilung steht, dass das Standortnetz bis Ende 2026 österreichweit auf über 3.100 Poststellen anwachsen werde. Ab 2027 plant die Post laut Aussendung, bis auf Weiteres jährlich rund 10.000 zusätzliche Abholfächer für Pakete zu errichten.
Was sagt die Post zur Beliebtheit von Poststationen?
Die Post verweist auf eine aktuelle Umfrage, wonach 82 Prozent der Österreicher die Poststation als bevorzugte Art zur Abholung von Paketen angeben. Postfilialen folgen mit 77 Prozent, Postpartner mit 72 Prozent; 40 Prozent der Befragten geben an, Lieferungen direkt in eine Poststation umzuleiten.
Wer hat sich zur Eröffnung geäußert?
In der Aussendung kommen mehrere Vertreter zu Wort: Walter Oblin (Generaldirektor, Österreichische Post AG) wird mit einem Statement zum Meilenstein zitiert, Wolfgang Hattmannsdorfer (Wirtschaftsminister) und Alexander Pröll (Staatssekretär für Digitalisierung) geben ebenfalls Stellungnahmen ab, und Marcus Wild (SPAR-Vorstand) kommentiert die Kooperation mit SPAR-Märkten.
Quellen und Kontakt
Quelle: Österreichische Post AG (Stand: Juli 2026)
Kontakt: Österreichische Post AG, Presse-Team – Immer da, wenn du uns brauchst; Telefon: +43 57767 – 32010; E-Mail: presse[at]post.at; weiterführende Informationen: post.at/presse.
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