Ferien? Erst einmal Hörsaal – die 24. KinderuniWien bringt Kinder an sieben Universitäten und Hochschulen
Bei der 24. KinderuniWien studieren bis 25. Juli mehr als 4.000 Kinder (7–12) an sieben Hochschulen; rund 370 Lehrveranstaltungen von etwa 600 Forschenden.
Die Hörsäle gehören wieder den Kindern: Mehr als 4.000 junge Studierende zwischen sieben und zwölf Jahren studieren in den kommenden zwei Wochen an sieben Universitäten und Hochschulen in Wien. Bei der 24. KinderuniWien programmieren sie Roboter, entdecken die Welt der Mikroben, erforschen Schwarze Löcher und diskutieren mit über 600 Wissenschafter*innen über aktuelle Fragen aus Forschung und Gesellschaft.
Mit der Eröffnungsvorlesung „Mikroben – klein, aber oho!“ fiel am 13. Juli der Startschuss für die KinderuniWien 2026. Die Wissenschafter*innen Michael Wagner (Universität Wien) und Angela Sessitsch (AIT) vom FWF Cluster of Excellence „Microbiomes drive Planetary Health“ nahmen die jungen Studierenden mit in die Welt der Mikroben und zeigten, wie sogenannte Mikrobiome das Zusammenspiel von Menschen, Tieren, Pflanzen und ganzen Ökosystemen prägen.
Bis 25. Juli verwandelt sich Wien erneut in einen Campus für junge Wissenshungrige: Rund 4.000 Kinder im Alter von sieben bis zwölf Jahren besuchen Vorlesungen, stellen Fragen und diskutieren mit 600 Forschenden von sechs Universitäten, einer Hochschule für Angewandte Wissenschaften und zwei Forschungseinrichtungen. Die KinderuniWien läuft heuer in ihrer 24. Auflage und ist laut Aussendung „eine der bedeutendsten Bildungsinitiativen für universitäre Wissensvermittlung in Europa“.
Das Programm erstreckt sich über die kommenden zwei Wochen und umfasst laut Mitteilung rund 370 Lehrveranstaltungen, in denen Wissenschaft aus erster Hand vermittelt wird.
In der Eröffnungsvorlesung am 13. Juli erläuterten Michael Wagner (Universität Wien) und Angela Sessitsch (AIT) Aspekte rund um Mikroben. Die Aussendung beschreibt Mikroben als „winzig, mit bloßem Auge nicht sichtbar und doch unverzichtbar für das Leben auf unserem Planeten“ und nennt konkrete Funktionen: Sie „helfen bei der Verdauung, stärken das Immunsystem, halten Böden fruchtbar und beeinflussen sogar das Klima“.
Die Vortragenden stammen demnach aus dem FWF Cluster of Excellence „Microbiomes drive Planetary Health“, dessen Name in der Aussendung genannt wird. In der Eröffnungsvorlesung zeigten sie laut Mitteilung, wie Mikrobiome das Zusammenspiel von Menschen, Tieren, Pflanzen und ganzen Ökosystemen prägen.
Die KinderuniWien begann an der Universität Wien und hat sich zu einer Initiative entwickelt, die mehrere Hochschulen und Forschungseinrichtungen einbindet. Bei der feierlichen Eröffnung betonte Sebastian Schütze, Rektor der Universität Wien: „Es freut mich besonders, dass sich eine Initiative, die an der Universität Wien ihren Anfang genommen hat, zu einer einzigartigen universitätsübergreifenden Erfolgsgeschichte entwickelt hat. Heute bündeln sieben Universitäten und Hochschulen ihre Stärken, um Kindern die Vielfalt der Wissenschaft näherzubringen. Die KinderuniWien ist damit ein beeindruckendes Beispiel dafür, was durch Zusammenarbeit über institutionelle Grenzen hinweg entstehen kann.“
Die Aussendung nennt zwölf beteiligte Gruppen: sechs Universitäten, eine Hochschule für Angewandte Wissenschaften und zwei Forschungseinrichtungen waren in der Zahl der beteiligten Forschenden eingeschlossen; insgesamt sind etwa 600 Wissenschafter*innen am Programm beteiligt.
Das Kinder- und Jugendbüro der Universität Wien, das die KinderuniWien ins Leben gerufen hat, feiert sein 20-jähriges Bestehen. In den vergangenen zwei Jahrzehnten hat das Büro laut Aussendung mehr als 200.000 Kinder und Jugendliche mit der KinderuniWien und weiteren Bildungsangeboten erreicht. Karoline Iber, Geschäftsführerin des Kinder- und Jugendbüros, wird in der Mitteilung zitiert: „Seit 20 Jahren bringt das Kinder- und Jugendbüro mit Initiativen wie der KinderuniWien Kinder mit Wissenschaft in Kontakt und macht sie für sie erlebbar“.
Das diesjährige Programm gibt laut Mitteilung Einblicke in aktuelle Forschungsfelder – „von Klimaforschung und Nachhaltigkeit über Medizin und Tiergesundheit bis hin zu Demokratie, Technik, Wirtschaft und Recht“ – und umfasst rund 370 Lehrveranstaltungen, gestaltet von etwa 600 Wissenschafter*innen.
Die Aussendung nennt eine breite Themenpalette: Besonders gefragt seien Zukunftstechnologien. Konkret heißt es, die Kinder bauen eigene Roboter, setzen sich mit KI auseinander, programmieren oder gehen den Grundlagen von Algorithmen auf den Grund. Weitere Themen im Programm sind, wie in der Mitteilung formuliert, warum Viren auch nützlich sein können, wie Schwarze Löcher entstehen oder was Wölfe, Eulen und das Immunsystem gemeinsam über unsere Welt erzählen.
Ein weiterer Programmschwerpunkt ist Erinnerungskultur: In Vorlesungen und Workshops setzten sich die Kinder altersgerecht mit Geschichte und Demokratie auseinander und denken laut Aussendung darüber nach, „welche Bedeutung Erinnern für Gegenwart und Zukunft hat“.
Den feierlichen Abschluss bildet am 25. Juli die traditionelle Sponsion im Großen Festsaal der Universität Wien. Dort erhalten die jungen Absolvent*innen ihre Urkunden und feiern ihren „Studienabschluss“, so die Aussendung.
Die KinderuniWien wird laut Mitteilung gefördert vom Bundesministerium für Frauen, Wissenschaft und Forschung im Rahmen der von OeAD koordinierten Förderinitiative für Kinder- und Jugenduniversitäten sowie von der Stadt Wien.
Als Kooperationspartner*innen nennt die Aussendung unter anderem die BAWAG Group, Altstoff Recycling Austria (ARA) / Austria Glas Recycling (AGR), die Österreichische Akademie der Wissenschaften (ÖAW), die Wirtschaftskammer Österreich, den Klima- und Energiefonds, FLiP GmbH, die Austrian Development Agency, das Gregor-Mendel-Institut für Molekulare Pflanzenbiologie (GMI) / Institut für Molekulare Biotechnologie (IMBA), Stadt Wien – Wiener Wasser, Wiener Städtische Versicherung, Ja! Natürlich Naturprodukte GmbH, Stadt Wien – Prüf-, Inspektions- und Zertifizierungsstelle, Stadt Wien – Umweltschutz, Projekt Management Austria, Hitachi Rail, The Magnum Ice Cream Company N.V. (TMICC) und Stadt Wien – Büchereien.
Mikroben: In der Aussendung werden Mikroben als „winzig, mit bloßem Auge nicht sichtbar“ beschrieben. Sie übernehmen laut Mitteilung vielfältige Funktionen: Sie helfen bei der Verdauung, stärken das Immunsystem, halten Böden fruchtbar und beeinflussen das Klima.
Mikrobiome: Der Begriff wird in der Mitteilung im Zusammenhang mit dem FWF Cluster of Excellence „Microbiomes drive Planetary Health“ genannt. Laut Aussendung prägen Mikrobiome das Zusammenspiel von Menschen, Tieren, Pflanzen und ganzen Ökosystemen.
Eröffnungsvorlesung: Die Eröffnungsvorlesung „Mikroben – klein, aber oho!“ fand am 13. Juli statt und markierte den offiziellen Start der KinderuniWien 2026. Vortragende waren Michael Wagner (Universität Wien) und Angela Sessitsch (AIT).
Kinder- und Jugendbüro der Universität Wien: Das Büro hat die KinderuniWien ins Leben gerufen und feiert sein 20-jähriges Bestehen. Laut Aussendung hat das Büro in den letzten zwei Jahrzehnten mehr als 200.000 Kinder und Jugendliche erreicht.
Sponsion: In der Mitteilung ist die Sponsion am 25. Juli im Großen Festsaal der Universität Wien als feierlicher Abschluss genannt, bei dem die jungen Absolvent*innen ihre Urkunden erhalten.
Aus der Mitteilung geht hervor, welche Inhalte und Formate Teil des Angebots sind: Vorlesungen, Workshops und Lehrveranstaltungen zu Themen wie Klimaforschung, Nachhaltigkeit, Medizin, Tiergesundheit, Demokratie, Technik, Wirtschaft und Recht. Zusätzlich werden Aktivitäten zu Robotik, Künstlicher Intelligenz, Programmieren und Algorithmus-Grundlagen angeboten. Erinnerungskultur und altersgerechte Auseinandersetzung mit Geschichte und Demokratie gehören ebenfalls zum Programm.
Finanzbildung wird in der Mitteilung explizit genannt: Enver Sirucic von der BAWAG wird mit dem Satz zitiert: „Bildung eröffnet Chancen – und Finanzbildung ist ein wichtiger Teil davon. Die KinderuninWien schafft einen Raum, in dem Kinder ihre Neugier entfalten und Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten entwickeln können. Dass dabei besonders auch Kinder erreicht werden, die es im Leben nicht immer leicht haben, macht dieses Engagement für uns so wertvoll.“
Die KinderuniWien 2026 begann mit der Eröffnungsvorlesung am 13. Juli und läuft bis zum 25. Juli, dem Tag der traditionellen Sponsion im Großen Festsaal der Universität Wien.
Teilnehmende sind laut Aussendung Kinder zwischen sieben und zwölf Jahren. Insgesamt werden mehr als 4.000 junge Studierende erwartet, die Vorlesungen besuchen, Fragen stellen und mit Forschenden diskutieren.
Das Programm umfasst rund 370 Lehrveranstaltungen, die von etwa 600 Wissenschafter*innen gestaltet werden. Themen reichen laut Mitteilung von Klimaforschung und Nachhaltigkeit über Medizin und Tiergesundheit bis zu Demokratie, Technik, Wirtschaft und Recht.
Die KinderuniWien bündelt laut Aussendung sieben Universitäten und Hochschulen in Wien sowie mehrere Forschungseinrichtungen. Fördergeber sind das Bundesministerium für Frauen, Wissenschaft und Forschung (im Rahmen der von OeAD koordinierten Förderinitiative für Kinder- und Jugenduniversitäten) und die Stadt Wien. Zahlreiche Kooperationspartner unterstützen das Programm, darunter die BAWAG Group und die Österreichische Akademie der Wissenschaften.
Als Abschluss ist die traditionelle Sponsion am 25. Juli im Großen Festsaal der Universität Wien vorgesehen, bei der die jungen Absolvent*innen ihre Urkunden erhalten.
Bilder zur Eröffnung der KinderuniWien2026 stehen laut Aussendung zum Download bereit (ab 13 Uhr) unter https://www.apa-fotoservice.at/galerie/40058. Der Abdruck der Bilder für Pressezwecke ist laut Mitteilung unter Angabe des Copyrights „Kinder- und Jugendbüro der Universität Wien/APA Fotoservice/Hörmandinger“ kostenfrei.
Diese Zusammenfassung beruht auf der Presseaussendung der KinderuniWien / Kinder- und Jugendbüro der Universität Wien zur Eröffnung der KinderuniWien 2026. Ansprechpartnerin in der Aussendung ist Alexandra Frey, Media Relations, Universität Wien; Telefon: +43-664-8175675; E-Mail: alexandra.frey[at]univie.ac.at. Weitere Kontaktangaben in der Mitteilung enthalten Mag. Carina Rambauske, BA (carina[at]komma4.at) und die Website der Universität Wien: http://www.univie.ac.at.