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Gesundheit

Kinderhospiz- und Palliativtag NÖ: Würde und Lebensfreude

Landesrätin Teschl-Hofmeister: Nähe, Geborgenheit und das Gefühl, gesehen zu werden

1. Juni 2026
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Am 1. Juni macht Niederösterreich mit Aktionen in Einkaufszentren auf die Lebensrealitäten schwer erkrankter Kinder und Jugendlicher aufmerksam und präsentiert flächendeckende Versorgungsangebote.

Am 1. Juni wurde in Niederösterreich der österreichische Kinderhospiz- und Palliativtag begangen. Der Aktionstag ist jenen Kindern und Jugendlichen gewidmet, deren Lebensalltag durch lebensbedrohliche und/oder lebensverkürzende Erkrankungen geprägt ist. Ziel der Initiativen an diesem Tag ist es, ein Bewusstsein für diese Lebensrealitäten zu wecken und die Öffentlichkeit über Angebote und Bedürfnisse der betroffenen Familien zu informieren.

Die Initiativen sollen gleichzeitig deutlich machen, dass dieses Leben – trotz Leid, Herausforderungen, Schwere und Zerbrechlichkeit – ein von Werten, Nähe, Schönheit und Freude erfülltes Leben sein kann und darf. In der Mitteilung wird betont, dass die pädiatrische Hospiz- und Palliativversorgung Familien die Möglichkeit geben soll, „ihr Leben mit Leben zu füllen, Stabilität zu erfahren und gemeinsame Lebensqualität zu gestalten“. Eine wesentliche Prämisse ist, bereits ab Diagnosestellung ein tragfähiges Betreuungsnetzwerk zu spannen.

Kinderhospiz- und Palliativtag im Überblick

Der Kinderhospiz- und Palliativtag möchte die Öffentlichkeit dafür sensibilisieren, wie Kinder und Jugendliche mit lebensbedrohlichen oder lebensverkürzenden Erkrankungen leben und welchen Unterstützungsbedarf ihre Familien haben. Neben Information und Beratung steht die Sichtbarkeit der betroffenen Kinder im Mittelpunkt: Es geht darum, deutlich zu machen, dass Leben trotz Krankheit und Einschränkungen von Nähe, Werten, Schönheit und Freude geprägt sein kann.

Ein besonderer Schwerpunkt der Aktionen sind niederschwellige und öffentlichkeitswirksame Programmpunkte, die Raum für Begegnung und Teilhabe schaffen. Dazu zählen Mitmachangebote wie Riesenseifenblasen-Shows, Workshops mit Schulklassen und kreative Gestaltungsräume. Diese Formate sollen Austausch ermöglichen, Berührungspunkte schaffen und deutlich machen, dass Normalität und Teilhabe für betroffene Kinder und Familien keine Nebensache, sondern zentrale Anliegen sind.

Angebote und Akteure beim Kinderhospiztag in Niederösterreich

Die Landesregierung betont, dass Niederösterreich flächendeckend Angebote in allen Bereichen der spezialisierten pädiatrischen Hospiz- und Palliativversorgung zur Verfügung stellt. In der Mitteilung werden mobile Kinder-Palliativteams, mobile Kinder-Hospizteams mit ehrenamtlichen Hospizbegleiterinnen und Hospizbegleitern, ein stationärer Kinderhospizplatz sowie pädiatrische Palliativbetten in Krankenanstalten genannt. Diese Bestandteile bilden ein Netzwerk, das Betreuung in verschiedenen Lebensbereichen ermöglicht – vom häuslichen Umfeld bis zur stationären Versorgung.

Die KI-JU-PALL-Teams (Kinder- und Jugend-Palliativteams) werden mehrfach als zentrale Akteurinnen und Akteure genannt und arbeiten demnach unter anderem mit MOKI NÖ zusammen. Weitere namentlich genannte Organisationen und Einrichtungen sind der Landesverband Hospiz Niederösterreich, HoKi NÖ, lokale Hospizvereine sowie Fördervereine und Hilfsorganisationen wie die MALTESER Kinderhilfe (Hilde Umdasch Haus). Diese Partnerschaften zeigen, dass vielfältige Träger an der Umsetzung von Angeboten beteiligt sind und verschiedene Kompetenzen in die Versorgung einbringen.

Auch Einrichtungen aus dem öffentlichen Leben und Partner aus der Wirtschaft tragen zur Sichtbarkeit der Initiative bei. Als Veranstaltungsorte fungierten Einkaufszentren wie die Westfield Shopping City Süd, das City Center Wieselburg und das Einkaufscenter ALEX in Krems, die als Orte der Begegnung genutzt wurden. In der Mitteilung wird hervorgehoben, dass Anbieter wie IKEA Vösendorf mit der Bereitstellung von Mobiliar unterstützten, um kindgerechte Räume zum Spielen und Auftanken zu schaffen. Das Landesklinikum Mödling wird in der Mitteilung als wichtiger klinischer Partner genannt; Dr. Zsofia Rona betont dort den Beitrag interdisziplinärer Teams und verweist auf einen früheren Aufbau pädiatrischer Palliativbetten als bedeutenden Schritt in der Versorgung.

Kinderhospiz, Palliativbegleitung und Entlastung erklärt

Kinderhospiz- und Palliativtag

Der Kinderhospiz- und Palliativtag ist ein Aktionstag, der jenen Kindern und Jugendlichen gewidmet ist, deren Lebenswelt durch lebensbedrohliche und/oder lebensverkürzende Erkrankungen geprägt ist. Ziel ist es, Öffentlichkeit zu schaffen, über Versorgungsangebote zu informieren und Raum für Austausch zwischen Fachstellen, Familien und der Gesellschaft zu bieten.

Pädiatrische Hospiz- und Palliativversorgung

Unter pädiatrischer Hospiz- und Palliativversorgung verstehen die Veranstalter Maßnahmen, die darauf abzielen, Lebensqualität, Nähe und Stabilität für betroffene Kinder und Familien zu ermöglichen. Diese Versorgung soll idealerweise bereits ab Diagnosestellung beginnen und ein tragfähiges Betreuungsnetzwerk bereitstellen, das fachliche, psychosoziale und ehrenamtliche Unterstützung verbindet.

Mobile Kinder-Palliativteams

Mobile Kinder-Palliativteams betreuen Familien im privaten Wohnumfeld und ergänzen somit stationäre Angebote. Ihr Ziel ist, spezialisierte palliativmedizinische und pflegerische Unterstützung dorthin zu bringen, wo das Kind und die Familie leben, und so Kontinuität in der Versorgung sicherzustellen.

Mobile Kinder-Hospizteams und Ehrenamt

Mobile Kinder-Hospizteams arbeiten laut Meldung mit ehrenamtlichen Hospizbegleiterinnen und Hospizbegleitern zusammen, um ergänzende Begleitung und Unterstützung zu leisten. Ehrenamtliches Engagement ergänzt damit fachliche Angebote, schafft zusätzliche soziale und praktische Unterstützung für Familien und ermöglicht häufig zusätzliche Freizeit- und Entlastungsmöglichkeiten.

KI-JU-PALL-Teams

Die KI-JU-PALL-Teams sind die in der Mitteilung genannten Kinder- und Jugend-Palliativteams. Sie treten als Partner bei Veranstaltungen auf, sind in der Begleitung von Familien aktiv und Teil des Versorgungsnetzwerks, das Familien in unterschiedlichen Lebenssituationen Unterstützung anbieten soll.

Was der Palliativtag sichtbar macht

  • Drei Mitmachaktionen fanden am Kinderhospiz- und Palliativtag jeweils von 9 bis 17 Uhr an folgenden Standorten statt: Westfield Shopping City Süd, City Center Wieselburg und Einkaufscenter ALEX in Krems.
  • Das Programm umfasste Workshops mit Schulklassen (als Element aus der Initiative „Hospiz macht Schule“), kreative Vertiefungsräume mit Einblicken in das kunsttherapeutische Gestalten, Riesenseifenblasen-Shows, Kinderschminken, Kinderunterhaltung sowie Informations- und Beratungsstände.
  • Veranstalter und Partner vor Ort waren unter anderem der Landesverband Hospiz Niederösterreich, die KI-JU-PALL-Teams von MOKI NÖ, HoKi NÖ sowie lokale Hospizvereine, Fördervereine und die MALTESER Kinderhilfe.
  • Ziel der Aktionen war es, Familien Begegnungsräume zu bieten, über regionale Versorgungsmöglichkeiten zu informieren und deutlich zu machen, dass frühzeitige, flächendeckende Unterstützung Teil der Versorgungskette ist.

Die Angebote zielten darauf ab, Familien Raum für Begegnung und Austausch zu geben und gleichzeitig über regionale Versorgungsmöglichkeiten in der pädiatrischen Hospiz- und Palliativversorgung zu informieren. Aus Sicht der Initiatorinnen und Initiatoren sollen solche Formate helfen, die gesellschaftliche Wahrnehmung für die Lebenswirklichkeit betroffener Kinder und Jugendlicher zu schärfen.

FAQ zum Kinderhospiz- und Palliativtag in Niederösterreich

1. Wer ist Zielgruppe der Aktionen am Kinderhospiz- und Palliativtag?

Die Aktionen richten sich an Familien, Kinder und Jugendliche, die mit lebensbedrohlichen oder lebensverkürzenden Erkrankungen leben, sowie an die breite Öffentlichkeit. Ziel ist es, die Lebenswelt der betroffenen Kinder sichtbar zu machen, Fachinformationen bereitzustellen und Raum für Austausch zwischen Betroffenen, Fachstellen und Interessierten zu schaffen.

2. Welche Mitmachangebote gibt es konkret?

Laut Mitteilung gehören Riesenseifenblasen-Shows, Workshops mit Schulklassen (als Element aus der Initiative „Hospiz macht Schule“), Kinderschminken, ein kreativer Vertiefungsraum mit Einblicken in das kunsttherapeutische Gestalten, Kinderunterhaltung sowie Informations- und Beratungsstände zum Programm. An einem Standort erfolgte zudem die Übergabe der Engelsfackel durch Kinderburg mobil, ein Programmpunkt, der in der Meldung genannt wird.

3. Welche Organisationen sind beteiligt?

Als Veranstalter und Partner werden unter anderem der Landesverband Hospiz Niederösterreich, die KI-JU-PALL-Teams von MOKI NÖ, die Abteilung Kinder- und Jugendheilkunde mit den pädiatrischen Palliativbetten des Landesklinikums Mödling, HoKi NÖ, der Hospizverein Scheibbs, die MALTESER Kinderhilfe (Hilde Umdasch Haus) sowie Fördervereine wie der Förderverein Palliative Care UK Krems genannt. Diese Vielfalt zeigt die Zusammenarbeit von Fachstellen, Vereinen und Einrichtungen im regionalen Netzwerk.

4. Welche Versorgungsangebote stellt Niederösterreich bereit?

Die Meldung nennt flächendeckend mobile Kinder-Palliativteams, mobile Kinder-Hospizteams mit ehrenamtlichen Begleiterinnen und Begleitern, einen stationären Kinderhospizplatz sowie pädiatrische Palliativbetten in Krankenanstalten. Zusammengenommen sollen diese Angebote dazu beitragen, Wohlbefinden und Lebensqualität über den gesamten Betreuungszeitraum zu ermöglichen und Familien in unterschiedlichen Settings zu unterstützen.

5. Wo finde ich weitere Informationen oder Ansprechpersonen?

Für weiterführende Auskünfte verweist die Meldung auf die im Abschnitt „Quellen und Kontakt“ genannten Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartner. Dort sind die zuständigen PR-Kontakte sowie die Presseabteilung des Amtes der NÖ Landesregierung aufgeführt, die als Anlaufstellen für Medienanfragen und weiterführende Informationen dienen.

6. Warum sind Aktionen wie Riesenseifenblasen-Shows Teil des Programms?

Die Veranstalterinnen und Veranstalter heben hervor, dass solche Programmpunkte Kindern und Familien Raum für Begegnung, Staunen und gemeinsame Erlebnisse bieten. Petra Kozisnik bringt dies in ihrem Zitat auf den Punkt: „Vergänglichkeit und Schönheit schließen einander nicht aus – das zeigt uns eine Seifenblase.“ Solche Angebote sollen Zugänge zu Gesprächen öffnen und die Erfahrung gemeinsamer, positiver Momente ermöglichen.

Quellen und Kontakt

Diese Berichterstattung basiert auf einer Pressemitteilung des Amts der Niederösterreichischen Landesregierung zum Kinderhospiz- und Palliativtag vom 1. Juni 2026. Für weiterführende Auskünfte wurden in der Meldung folgende Kontakte genannt:

  • Public Relations Atelier, Mag. Eva Nahrgang – Telefon: 06645348400, E-Mail: en [at] pr-atelier.at
  • Amt der NÖ Landesregierung, Landesamtsdirektion/Öffentlichkeitsarbeit – Mag. Ing. Johannes Seiter, Telefon: 02742/9005-12174, E-Mail: presse [at] noel.gv.at

Datum der Meldung: 1. Juni 2026.

Schlagworte

#Kinderhospiz#Palliativtag#Niederösterreich#Teschl-Hofmeister#Hospiz NÖ#Landesrätin Teschl-Hofmeister#Gesundheitspolitik#Gesundheitseinrichtung#Kinder#Familie

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