PRESSEFEUER
StartseiteMeldungenFeaturesPreiseToolsDocs
Zurück zum Newsroom
Politik

Karner unter Beschuss: Teurer Expertenposten für Ex-DSN-Chef

20. März 2026
Teilen:

Ein hochdotierter Beraterposten für den ehemaligen Direktor des Staatsschutzes und Nachrichtendienstes (DSN) sorgt für heftige politische Diskussionen in Österreich. Omar Haijawi-Pirchner erhält se...

🔥 Pressefeuer auf Google als bevorzugte Nachrichtenquelle festlegenAktivieren

Ein hochdotierter Beraterposten für den ehemaligen Direktor des Staatsschutzes und Nachrichtendienstes (DSN) sorgt für heftige politische Diskussionen in Österreich. Konkret stößt sich die Opposition an dem neu eingerichteten Projektarbeitsplatz im Bundesministerium für Inneres (BMI) mit der Bewertung A1/6, den Omar Haijawi-Pirchner seit 01.01.2026 für die Dauer eines Jahres erhalten hat. Diese Gehaltsstufe entspricht in seiner Gehaltsstufe mindestens 8.500 Euro brutto monatlich.

Heftige Kritik an Personalentscheidung im Innenministerium

Der steirische FPÖ-Nationalratsabgeordnete Reinhold Maier, stellvertretender Sicherheitssprecher seiner Fraktion, übt scharfe Kritik an der Personalpolitik von ÖVP-Innenminister Gerhard Karner. Maier bezeichnet die Bestellung Haijawi-Pirchners als "Fachexperte für die Evaluierung des Verfassungsschutzes" als weiteres Beispiel für ausufernde Kostenpolitik und parteipolitische Versorgung im Innenressort. "Österreich hat mittlerweile die teuerste Regierung aller Zeiten, und gleichzeitig werden im eigenen Umfeld munter Parteigünstlinge versorgt", sagte Maier.

Maier kritisiert außerdem, dass Haijawi-Pirchner ausgerechnet den Verfassungsschutz evaluieren soll, also jenes Bereich, für dessen aktuellen Zustand und die schlechte Stimmung unter den Mitarbeitern er in seinen Worten selbst mitverantwortlich sei. Er bezeichnet dies als fragwürdig und fordert, solche Aufgaben intern zu erledigen, statt zusätzliche Posten zu schaffen.

Interessenskonflikt und Nebentätigkeit

Maier verweist zudem darauf, dass Haijawi-Pirchner parallel eine eigene Sicherheitsfirma aufbaut, und sieht darin Fragen zu möglichen Interessenskonflikten. Er fordert volle Transparenz und klare Regeln in solchen Fällen.

Sparmaßnahmen bei der Polizei versus Beraterposten

Für Maier zeigt sich eine Schieflage im Innenressort: Während im Ministerium nach seiner Darstellung teure Posten geschaffen würden, müssten bei der Polizei Sparmaßnahmen hingenommen werden. Er nannte im OTS-Beitrag Beispiele wie gestrichene Überstunden, reduzierte Streifen und vorübergehend geschlossene Dienststellen sowie das Wegfallen der Weihnachtsbelohnung als Aspekte, die die Arbeitsbedingungen der Beamten verschlechtern würden.

Maier fordert, dass Innenminister Karner diesen Kurs sofort beenden müsse: "Sicherheit darf nicht unter Sparmaßnahmen leiden, während gleichzeitig parteipolitische Versorgungsposten geschaffen werden. Unsere Polizisten verdienen Respekt und Unterstützung, keine Politik der doppelten Standards."

Schlagworte

#FPÖ#Maier#BMI#ÖVP#Sicherheit#Exekutive

Weitere Meldungen

OTS
Politik

Kraftfahrgesetz- und Luftfahrt-Novellen: Wirtschaft & Sicherheit

6. Juli 2026
Lesen
OTS
Politik

Tiroler Zugspitzbahn feiert 100 Jahre – Jubiläumsfahrt & Theater

6. Juli 2026
Lesen
OTS
Politik

OLG Graz hebt Maulkorb auf – Grüne Kärnten zu Walterskirchen

3. Juli 2026
Lesen
Alle Meldungen anzeigen
PRESSEFEUER

Deutschsprachige KI-PR-Software aus Österreich für den DACH-Raum.

Produkt

  • Features
  • Preise
  • API & Agents
  • Docs

Ressourcen

  • Kostenlose Tools
  • Tools-Doku
  • MCP für Agenten
  • MCP Tool-Referenz
  • Agent Security
  • llms.txt
  • llms-full.txt
  • agents.txt

Unternehmen

  • Über uns
  • Kontakt

Rechtliches

  • Impressum
  • Datenschutz
  • AGB

© 2026 Pressefeuer.at. Powered by AdSimple.