Deutlicher Anstieg bei Herzkatheter-Untersuchungen und Herzschrittmacher-Implantationen
Das Wiener Göttlicher Heiland Krankenhaus verzeichnet 2025 einen deutlichen Anstieg kardiologischer Eingriffe und eröffnet neue Akutambulanz.
Das Göttlicher Heiland Krankenhaus in Wien verzeichnet für das Jahr 2025 einen bemerkenswerten Anstieg bei kardiologischen Eingriffen. Die Fachklinik konnte sowohl bei invasiven als auch nicht-invasiven Herzbehandlungen ihre Leistungen deutlich steigern und gleichzeitig eine neue Akutambulanz für Rettungsfälle eröffnen.
"Das Kardiologie-Team im Göttlicher Heiland Krankenhaus ist sehr spezialisiert. Wir bieten unseren Patient*innen viel Erfahrung und modernste Technik bei der Diagnostik und Behandlung von Herz-Kreislauf-Erkrankungen", erklärt Prim. Dr. Martin Frömmel, Vorstand der Abteilung für Innere Medizin 3 – Kardiologie. Ein besonderer Vorteil sei die Verfügbarkeit einer Herzüberwachungsstation, wo Patienten nach Eingriffen bei Bedarf längere Zeit überwacht werden können.
Die Zahlen sprechen eine klare Sprache: Im Jahr 2025 führte die Kardiologie-Abteilung insgesamt 1.257 Herzkatheter-Untersuchungen durch, darunter Koronarangiographien und Angioplastien. Diese Untersuchungen sind essentiell für die Diagnose und Behandlung von Verengungen oder Verschlüssen der Herzkranzgefäße.
Darüber hinaus wurden 141 elektrophysiologische Untersuchungen und Ablationen zur Behandlung von Herzrhythmusstörungen vorgenommen. Diese hochspezialisierten Eingriffe erfordern besondere Expertise und modernste Ausrüstung. 231 Implantationen von Herzschrittmachern und Defibrillatoren rundeten das umfangreiche Behandlungsspektrum ab.
Das therapeutische Angebot der Kardiologie umfasst ein breites Spektrum an Herzerkrankungen. Behandelt werden unter anderem:
Diese Erkrankungen gehören zu den häufigsten Todesursachen in Österreich und erfordern eine spezialisierte, oft lebensrettende Behandlung.
Herzkathet-Untersuchungen kommen bei Verdacht auf verengte oder verschlossene Herzkranzgefäße zum Einsatz, insbesondere bei koronarer Herzkrankheit oder nach einem Herzinfarkt. Die Untersuchung wird mit einer Koronarangiografie kombiniert, einem speziellen Röntgen-Kontrastverfahren, das die Herzkranzgefäße sichtbar macht.
Der große Vorteil dieser Methode liegt in ihrer Doppelfunktion: Sie dient nicht nur der Diagnose, sondern ermöglicht auch unmittelbare therapeutische Maßnahmen. Werden während der Untersuchung Verengungen festgestellt, können diese direkt mittels Ballondilatation (PTCA) aufgedehnt und durch den Einsatz eines Stents dauerhaft stabilisiert werden.
Das Göttlicher Heiland Krankenhaus setzt dabei auf modernste Bildgebungstechnologie für eine exakte Darstellung des Herzens. Zusätzlich kommen innovative Verfahren wie intravaskulärer Ultraschall und Druckdrahtmessung zum Einsatz, um Behandlungsentscheidungen noch präziser treffen zu können.
Die Herzüberwachungsstation des Krankenhauses entspricht den aktuellsten medizinischen Standards. Hier werden Patienten mit verschiedenen kardiologischen Erkrankungen betreut, etwa nach einem Herzinfarkt, bei Herzrhythmusstörungen oder nach invasiven Eingriffen, die eine engmaschige Überwachung der lebenswichtigen Funktionen erfordern.
Eine bedeutende Neuerung stellt die seit 2025 geführte Akutambulanz für Rettungen dar. Diese speziell ausgestattete Anfahrtsstelle für Rettungsdienste im Göttlicher Heiland Krankenhaus gewährleistet, dass akute Patienten schnell und optimal versorgt werden können. Diese Maßnahme ist besonders wichtig, da bei Herznotfällen jede Minute zählt.
Das Göttlicher Heiland Krankenhaus hat sich als Fachklinik für Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Neurologie mit einem Zentrum für Gefäßmedizin und Chirurgie etabliert. Eine weitere Spezialisierung liegt im Bereich der Altersmedizin.
Das Krankenhaus bietet eine umfassende internistische Versorgung mit besonderen Schwerpunkten in der Angiologie mit einem multiprofessionellen Gefäßzentrum, der Kardiologie inklusive Herzüberwachungsstation und Herzkatheterlabor sowie der Diabetologie.
Die neurologische Abteilung mit Stroke Unit ist auf die Behandlung von Schlaganfällen spezialisiert. Die Chirurgie konzentriert sich auf Bauch-, Gefäß-, Hernien- und Schilddrüsenchirurgie sowie Onkologie, Plastische und Rekonstruktive Chirurgie und führt ein Adipositas- und Lymphologie-Zentrum.
Seit Jahrzehnten ist das Göttlicher Heiland Krankenhaus für seine hohe Expertise in der Versorgung älterer Menschen bekannt. Die Abteilungen für Akutgeriatrie/Remobilisation und die Palliativstation genießen einen ausgezeichneten Ruf in der Betreuung älterer beziehungsweise unheilbar kranker Menschen.
Das Göttlicher Heiland Krankenhaus ist Teil der Vinzenz Gruppe, einem der größten gemeinnützigen Gesundheits- und Sozialunternehmen Österreichs. Die 1995 von Ordensfrauen gegründete Organisation verbindet christliche Werte mit Innovationsgeist und beschäftigt rund 10.000 Mitarbeiter in Krankenhäusern, Pflege- und Rehabilitationseinrichtungen sowie Gesundheitsparks.
Die Vinzenz Gruppe begleitet Menschen in allen Lebensphasen von der Prävention über den klinischen Bereich bis hin zu Pflege und Rehabilitation. Das Unternehmen setzt dabei auf ganzheitliche Weiterentwicklung der Gesundheitsversorgung und sucht kontinuierlich neue Kooperationen für innovative Lösungen.
Die Finanzierung des Göttlicher Heiland Krankenhauses erfolgt mit Unterstützung des Wiener Gesundheitsfonds, was die Bedeutung der Einrichtung für die Wiener Gesundheitsversorgung unterstreicht.
Die positive Entwicklung der kardiologischen Leistungen im Göttlicher Heiland Krankenhaus zeigt die wachsende Bedeutung der Einrichtung für die Herzmedizin in Wien. Mit der Kombination aus moderner Technik, erfahrenem Personal und umfassender Betreuung trägt das Krankenhaus wesentlich zur optimalen Versorgung von Herzpatienten in der österreichischen Hauptstadt bei.
Die Eröffnung der neuen Akutambulanz unterstreicht das Engagement des Hauses, auch in Notfällen schnelle und professionelle Hilfe zu gewährleisten. Dies ist besonders wichtig, da Herz-Kreislauf-Erkrankungen nach wie vor zu den häufigsten Todesursachen zählen und eine schnelle, fachgerechte Behandlung oft lebensrettend ist.