Kammer für Ärztinnen und Ärzte in Wien nutzt WM 2026, um für regelmäßige Gesundheitschecks zu werben
Unter dem Motto „Immer wieder Vorsorge“ startet die Kammer für Ärztinnen und Ärzte in Wien eine Kampagne mit Radiospots, Videos und Aktionen wie dem Herzgesundheit-Aktionstag.
Die Kammer für Ärztinnen und Ärzte in Wien hat unter dem Motto „Immer wieder Vorsorge“ eine umfassende Vorsorgekampagne gestartet. Ziel der Kampagne ist es, die Wiener Bevölkerung für regelmäßige Gesundheitschecks zu sensibilisieren; die Kampagne nutzt dabei die öffentliche Aufmerksamkeit rund um die Fußball-Weltmeisterschaft 2026.
Johannes Steinhart, Präsident der Kammer für Ärztinnen und Ärzte in Wien, bezeichnet Vorsorge in diesem Zusammenhang als Gemeinschaftsaufgabe: „Denn genauso wie Erfolg im Fußball ist auch Gesundheitsvorsorge Teamarbeit: Ärztinnen und Ärzte stehen Patientinnen und Patienten als verlässliche Partner zur Seite“, heißt es in der Aussendung.
Der offizielle Kick-off der Kampagne fand laut Mitteilung am Donnerstagabend im Rahmen des Medienfestes der Kammer für Ärztinnen und Ärzte in Wien statt. Begleitend zur Kampagne werden Radiospots sowie Videos auf den Social-Media-Kanälen der Kammer ausgespielt, um die Botschaften breit zu streuen.
In der Aussendung betont die Kammer, dass die Kampagne 2026 ihren Schwerpunkt mit zahlreichen Aktionen, Informationsangeboten und Initiativen auf die Bedeutung der Gesundheitsvorsorge legt. Bereits zuvor hat die Kammer mit einem Aktionstag am 5. Mai 2026 am Wiener Platz „Am Hof“ ein Zeichen gesetzt.
Die Kammer weist in der Aussendung auf Prostatakrebs als die häufigste Krebserkrankung bei Männern hin und spricht sich dafür aus, „unter anderem dafür [zu] setzen, ein national organisiertes Screening zu etablieren, bei dem Männer ab dem 50. Lebensjahr aktiv zur Prostatavorsorge eingeladen werden.“
Aktuell fänden Testungen, etwa mittels PSA-Test, nur opportunistisch statt, also wenn Patienten aus eigener Initiative oder wegen unspezifischer Beschwerden die Ordination aufsuchen. Die Kammer kritisiert in der Mitteilung, dass dadurch Prostatakrebs häufig erst entdeckt werde, „wenn es bereits zu spät ist.“
In der Aussendung verweist Johannes Steinhart zudem auf internationale Erfahrungen: „Internationale Erfahrungen zeigen, dass organisierte Screeningprogramme die Sterblichkeit um mehr als die Hälfte senken können.“ Als bereits existierendes Beispiel nennt die Kammer das österreichweite Brustkrebs-Früherkennungsprogramm und stellt es als Beispiel dafür dar, „wie regelmäßige Vorsorgeuntersuchungen Leben retten können: Durch die frühzeitige Erkennung lassen sich die Heilungschancen deutlich verbessern.“
In der Kampagne weist die Kammer neben der jährlichen Gesundenuntersuchung auch auf die Bedeutung weiterer Vorsorgeangebote hin. In der Aussendung heißt es dazu: „Vorsorge ist einer der wirksamsten Hebel der modernen Medizin. Viele Erkrankungen können früh erkannt und behandelt werden, bevor sie Beschwerden verursachen oder schwerwiegende Folgen nach sich ziehen. Damit gewinnen Menschen nicht nur Lebenszeit, sondern vor allem gesunde Lebensjahre“, so Johannes Steinhart.
Die Kampagne stellt demnach nicht nur die jährliche Untersuchung in den Vordergrund, sondern verweist allgemein auf bestehende Vorsorgetermine und Angebote, die über das Jahr verteilt wahrgenommen werden können.
Als Auftakt für mehrere Aktivitäten nennt die Kammer den Aktionstag Herzgesundheit, der am Dienstag, 5. Mai 2026, am Wiener Platz „Am Hof“ stattfand. In der Aussendung wird der Aktionstag als ein deutliches Zeichen für mehr Gesundheitsbewusstsein beschrieben.
Die Mitteilung führt weiter aus, dass Herz-Kreislauf-Erkrankungen nach wie vor die häufigste Todesursache in Österreich sind, gefolgt von Krebserkrankungen. Vor diesem Hintergrund stellt die Kammer die Kampagne „Immer wieder Vorsorge“ als ein Instrument dar, um das Bewusstsein für Vorsorgeuntersuchungen zu stärken und deren Wichtigkeit für die Gesundheit zu betonen.
Unter Vorsorge oder Vorsorgeuntersuchung versteht man allgemein Maßnahmen, die der Früherkennung von Erkrankungen dienen. Solche Untersuchungen können helfen, gesundheitliche Probleme zu erkennen, bevor Beschwerden entstehen, und werden in der Aussendung als Mittel beschrieben, um gesunde Lebensjahre zu gewinnen.
Die jährliche Gesundenuntersuchung wird in der Mitteilung ausdrücklich genannt. Sie ist ein regelmäßig angebotener ärztlicher Check, der der Früherkennung und allgemeinen Gesundheitsüberprüfung dient. In der Aussendung wird sie als eine zentrale, wiederkehrende Maßnahme im Vorsorgeangebot genannt.
Der PSA-Test wird in der Aussendung als Beispiel für derzeit opportunistische Testungen bei Prostatavorsorge genannt. Solche Tests werden demnach aktuell meist dann vorgenommen, wenn Männer aus eigener Initiative oder wegen Beschwerden eine Ordination aufsuchen.
Ein organisiertes Screening, wie es die Kammer für die Prostatavorsorge fordert, ist in der Aussendung als ein Programm beschrieben, bei dem Personen ab einem bestimmten Alter aktiv eingeladen werden. Die Kammer verweist in diesem Zusammenhang auf internationale Erfahrungen, nach denen organisierte Screeningprogramme die Sterblichkeit deutlich senken können.
Als Vergleichsbeispiel nennt die Aussendung das österreichweite Brustkrebs-Früherkennungsprogramm. Die Kammer beschreibt dieses Programm als ein bestehendes Beispiel dafür, „wie regelmäßige Vorsorgeuntersuchungen Leben retten können“ und verweist auf die höheren Heilungschancen durch frühzeitige Erkennung.
Opportunistische Testungen sind laut Aussendung Tests, die nicht im Rahmen eines organisierten Einladungsprogramms stattfinden, sondern dann, wenn Patientinnen oder Patienten aus eigener Initiative oder aufgrund von Beschwerden einen Arzt aufsuchen.
Die Aussendung nennt mehrere Kommuniaktionsformen und Aktionen, die zur Kampagne gehören: Radiospots, Videos auf den Social-Media-Kanälen der Kammer, Informationsangebote sowie zahlreiche Aktionen und Initiativen im Jahr 2026. Konkrete Bausteine und Termine werden in der Mitteilung am Beispiel des Aktionstags Herzgesundheit genannt.
Als Service stellt die Kammer zudem die Radiospots, die Videos sowie weiterführende Informationen auf einer eigenen Webseite zur Verfügung. In der Aussendung heißt es: SERVICE: Informationen, die Radiospots sowie Videos der Kampagne gibt es unter der angegebenen Webadresse.
Initiator der Kampagne ist die Kammer für Ärztinnen und Ärzte in Wien. In der Aussendung wird Johannes Steinhart als Präsident der Kammer zitiert, der die Rolle der ärztlichen Begleitung in Vorsorgeangelegenheiten betont.
Die Kampagne läuft unter dem Motto „Immer wieder Vorsorge“. Dieses Motto wird in der Mitteilung als Aufruf verstanden, Vorsorgetermine regelmäßig in Anspruch zu nehmen und Vorsorge als wiederkehrende Aufgabe wahrzunehmen.
Die Mitteilung nennt Radiospots und Videos auf den Social-Media-Kanälen der Kammer als zentrale Verbreitungswege. Außerdem sind laut Aussendung zahlreiche Aktionen, Informationsangebote und Initiativen in Wien für 2026 vorgesehen.
Die Kammer setzt sich nach eigener Aussage dafür ein, ein national organisiertes Screening für Prostatavorsorge einzuführen, bei dem Männer ab dem 50. Lebensjahr aktiv eingeladen würden. Derzeit würden Tests wie der PSA-Test in Österreich vorrangig opportunistisch erfolgen.
Der Aktionstag am Dienstag, 5. Mai 2026, am Platz „Am Hof“ in Wien wird in der Mitteilung als ein deutliches Zeichen für mehr Gesundheitsbewusstsein beschrieben. Die Kammer nennt den Aktionstag als einen ersten sichtbaren Baustein ihrer 2026-Schwerpunkte.
Die Aussendung verweist auf eine spezielle Seite mit Informationen, Radiospots und Videos zur Kampagne, die von der Kammer bereitgestellt wird. Dort sollen die genannten Materialien abrufbar sein.
Quelle: Kammer für Ärztinnen und Ärzte in Wien. Weitere Informationen, Radiospots und Videos zur Kampagne sind laut Mitteilung verfügbar unter https://www.aekwien.at/vorsorge.
Kontakt in der Aussendung: Kammer für Ärztinnen und Ärzte in Wien, Mag. Denise Daum, Telefon: +43 664 8238103, E-Mail: daum [at] aekwien.at, Website: https://www.aekwien.at/.