Grüne verlangen Landesoffensive gegen Hitze – Förderung für Wohnungen und Investitionen in Schulen, Pflegeheimen und Krankenhäusern
Die Grünen Oberösterreich schlagen ein Landesprogramm „Klimatisierung Oberösterreich“ mit sozialer Förderung, Investitionen in öffentlichen Einrichtungen sowie Ausbau erneuerbarer Energien vor, um auf zunehmende Hitzewellen zu reagieren.
Oberösterreich müsse sich auf eine neue Realität einstellen: Hitzewellen mit Temperaturen deutlich über 35 Grad würden immer häufiger, heißt es in einer Aussendung der Grünen Oberösterreich. Landesrat und Landessprecher Stefan Kaineder macht daraus eine politische Forderung: "Wir müssen Oberösterreich klimatisieren. Nicht irgendwann, sondern jetzt."
Die Grünen verbinden in ihrer Forderung gesundheitliche, soziale und infrastrukturelle Aspekte. In der Aussendung betonen sie, dass Hitze nicht länger nur ein sommerliches Ärgernis sei, sondern ein Gesundheitsrisiko, und legen dazu ein Paket unter dem Arbeitstitel "Landesprogramm 'Klimatisierung Oberösterreich'" vor.
Die Grünen nennen ihr Vorhaben "Landesprogramm 'Klimatisierung Oberösterreich'" und legen besonderen Wert auf einen sozialen Schwerpunkt. Im Mittelpunkt steht eine soziale Förderung für Menschen, die ihre Wohnung gegen extreme Hitze schützen müssen. Kaineder wird in der Aussendung mit den Worten zitiert: "Wir wollen, dass vor allem Familien, ältere Menschen und Haushalte mit geringem Einkommen Unterstützung bekommen."
Die Aussendung macht deutlich, dass die vorgeschlagenen Unterstützungsmaßnahmen dort ansetzen sollen, wo die Belastung besonders groß ist: in dicht verbauten Städten und Ortszentren sowie in Wohnungen ohne Balkon, Garten oder direkten Zugang zu schattigen Grünflächen. Konkret nennt die Mitteilung Bewohnerinnen und Bewohner in den obersten Stockwerken schlecht gedämmter Wohnungen als besonders Betroffene.
Neben privaten Haushalten verlangen die Grünen ein Investitionsprogramm für öffentliche Einrichtungen. Die Aussendung nennt explizit Schulen, Kindergärten, Krankenhäuser und Pflegeeinrichtungen. Kaineder wird darin so zitiert: "Es kann nicht sein, dass Kinder in überhitzten Klassen lernen, Pflegekräfte unter Extrembedingungen arbeiten oder Patientinnen und Patienten in Krankenhäusern zusätzlich unter der Hitze leiden."
Die Grünen schlagen in der Mitteilung außerdem vor, Photovoltaik konsequent mit moderner Klimatisierungstechnik zu verbinden. In der Aussendung heißt es, dass diese Kombination bei öffentlichen Gebäuden ein Teil des Programms sein soll.
Die Aussendung hebt Zahlen zur gesundheitlichen Belastung hervor: "Allein im vergangenen Sommer starben in Österreich rund 450 Menschen an den Folgen extremer Hitze, rund 70 davon in Oberösterreich. Im Jahr davor waren es österreichweit sogar fast 1.000 Menschen." Mit dieser Statistik begründen die Grünen ihre Forderung, Hitze nicht mehr als rein saisonales Thema zu behandeln.
Kaineder macht in der Mitteilung deutlich, dass die Frage des Hitzeschutzes auch eine soziale Dimension habe: "Hitzeschutz darf keine Frage des Einkommens oder der Wohnadresse sein." Die Grünen verknüpfen somit gesundheitliche Risiken mit infrastrukturellen Lücken und fordern staatliche Maßnahmen zur breiteren Absicherung vulnerabler Gruppen.
In der Aussendung betont Kaineder, dass "Bäume, Grünflächen, Entsiegelung und Beschattung unverzichtbare Maßnahmen der Klimaanpassung sind". Die Grünen sehen Begrünung als einen zentralen Baustein, um städtische Hitzeinseln langfristig zu reduzieren.
Gleichzeitig weisen sie darauf hin, dass Begrünung allein in dicht bebauten Stadtgebieten nicht ausreiche: "Gerade in dicht verbauten Stadtgebieten sowie in Krankenhäusern oder Pflegeheimen reicht das allein nicht aus. Politik muss beides schaffen: unsere Städte langfristig abkühlen und gleichzeitig dort sofort handeln, wo Menschen heute unter der Hitze leiden."
Die Grünen verknüpfen in der Mitteilung den steigenden Strombedarf für Kühlung mit dem Ausbau erneuerbarer Energien. In der Aussendung heißt es: "Mit jedem heißen Sommer steige auch der Strombedarf für Kühlung." Vor diesem Hintergrund fordern die Grünen den Ausbau von Windkraft, Photovoltaik und Wasserkraft.
Photovoltaik wird dabei in der Mitteilung besonders hervorgehoben: "Gerade wenn die Sonne am stärksten scheint, liefern Photovoltaikanlagen besonders viel Strom. Erneuerbare Energie macht Hitzeschutz leistbar." Die Grünen sehen in der Kombination aus Erneuerbaren und Gebäudetechnik einen Baustein des vorgeschlagenen Programms.
In der Aussendung übt Kaineder scharfe Kritik an der aktuellen Landesregierung: "Hitze kostet Leben. Trotzdem schaut die schwarz-blaue Landesregierung seit Jahren zu, anstatt Oberösterreich auf immer heißere Sommer vorzubereiten." Er wirft der Koalition vor, wertvolle Zeit verloren zu haben.
Die Grünen fordern deshalb ein politisches Handeln statt passiven Zusehens und richten an die FPÖVP-Koalition einen Appell: "Wir müssen Oberösterreich klimatisieren. Das ist keine Frage des Komforts. Es geht um Gesundheit, Lebensqualität und soziale Gerechtigkeit. Wer Menschen vor extremer Hitze schützt, schützt Leben."
Die Aussendung listet diese Punkte als zentrale Bausteine des vorgeschlagenen Programms auf und verknüpft Hitzeschutz mit sozialer Absicherung sowie mit Investitionen in öffentliche Infrastruktur und erneuerbare Energien.
Die Grünen fordern laut Aussendung ein Landesprogramm namens "Klimatisierung Oberösterreich". Dieses Programm soll eine soziale Förderung für Haushalte mit Bedarf an Hitzeschutz sowie ein Investitionsprogramm für öffentliche Gebäude umfassen. Außerdem nennen die Grünen die Verbindung von Photovoltaik und moderner Klimatisierung sowie Maßnahmen zur Begrünung und Entsiegelung.
In der Mitteilung heißt es, dass vor allem Familien, ältere Menschen und Haushalte mit geringem Einkommen unterstützt werden sollen. Kaineder betont, dass Hitzeschutz keine Frage des Einkommens oder der Wohnadresse sein dürfe.
Die Aussendung nennt explizit Schulen, Kindergärten, Krankenhäuser und Pflegeeinrichtungen als Prioritäten für ein Investitionsprogramm. Die Grünen fordern, diese Einrichtungen "hitzefit" zu machen und Photovoltaik mit Klimatisierung zu koppeln.
Die Aussendung verknüpft steigenden Kühlbedarf mit dem Strombedarf: "Mit jedem heißen Sommer steige auch der Strombedarf für Kühlung." Deshalb fordern die Grünen den Ausbau von Windkraft, Photovoltaik und Wasserkraft. Photovoltaik wird zusätzlich als besonders geeignet genannt, weil sie besonders viel Strom liefert, wenn die Sonne am stärksten scheint.
Kaineder kritisiert in der Mitteilung die schwarz-blaue Landesregierung und wirft ihr vor, Jahre verloren zu haben: "Seit Jahren wissen wir, dass die Sommer heißer werden. Trotzdem gibt es bis heute keinen umfassenden Plan für Hitzeschutz. Statt vorauszudenken, wird zugeschaut."
In Bezug auf Städte fordern die Grünen mehr Begrünung, Entsiegelung und Beschattung. Die Mitteilung hebt hervor, dass besonders Menschen in dicht verbauten Städten und Ortszentren betroffen sind, etwa Bewohnerinnen und Bewohner in den obersten Stockwerken schlecht gedämmter Wohnungen ohne Balkon oder Zugang zu schattigen Parks.
Diese Berichterstattung basiert auf der Aussendung der Grünen Oberösterreich. Zitate und Zahlen stammen aus dieser Mitteilung, unter anderem die Angabe, dass "Allein im vergangenen Sommer starben in Österreich rund 450 Menschen an den Folgen extremer Hitze, rund 70 davon in Oberösterreich" und die Forderung nach dem Landesprogramm "Klimatisierung Oberösterreich".
Kontakt laut Aussendung: Die Grünen Oberösterreich, Mag. Markus Ecker, Pressereferent, Tel.: 0664/831 75 36, E-Mail: markus.ecker [at] ooe.gruene.at, Website: