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Infineon gewinnt Staatspreis Public Relations 2025

Villacher Technologiekonzern überzeugt Jury mit innovativem Projekt

19. Februar 2026 um 08:47
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Die Infineon Technologies Austria AG erhält höchste staatliche Auszeichnung für Kommunikationsarbeit mit dem Projekt "Infineon unlocked".

Bei der gestrigen PR-Gala des Public Relations Verbands Austria (PRVA) wurde die höchste staatliche Auszeichnung für Kommunikationsarbeit in Österreich vergeben: Der Staatspreis Public Relations 2025 des Bundesministeriums für Wirtschaft, Energie und Tourismus (BMWET) geht an die Infineon Technologies Austria AG für ihr Projekt "Infineon unlocked".

Employer Branding durch authentische Erlebnisse

Die Jury würdigte das Siegerprojekt mit einer besonderen Begründung: "Infineon Unlocked" zeige eindrucksvoll, wie Employer Branding durch Dialog, Transparenz und echtes Erleben wirksam werde. Besonders beeindruckt war das Gremium davon, wie es dem Unternehmen trotz begrenzter Mittel gelang, mit hohem persönlichen Einsatz den Standort Villach zu mobilisieren und tausenden Besucherinnen und Besuchern unmittelbare Einblicke zu ermöglichen.

"Exzellente Public Relations schafft Vertrauen, sorgt für Transparenz und stärkt die Wettbewerbsfähigkeit von Unternehmen und Organisationen. Strategische Kommunikation ist heute ein zentraler Erfolgsfaktor für Wirtschaft und Gesellschaft", betonte Generalsekretär Dr. Severin Gruber anlässlich der Preisverleihung.

Rekordteilnahme zeigt Branchenqualität

Die diesjährige Ausgabe des bereits zum 42. Mal vergebenen Staatspreises Public Relations verzeichnete mit 76 eingereichten Projekten eine beeindruckende Teilnahme. Diese Zahl unterstreicht nach Ansicht der Veranstalter die hohe Qualität, Attraktivität und Innovationskraft der österreichischen PR-Branche.

Aus den eingereichten Projekten wurden neben dem Staatspreisträger auch Kategoriesiegerinnen und -sieger in sechs verschiedenen Bereichen ausgezeichnet, die als "für den Staatspreis nominiert" geehrt wurden.

Vielfältige Kategoriesieger ausgezeichnet

In der Kategorie Corporate Communications, Produkt- und Service-PR konnte sich das Projekt "Netz erst recht!" der Wiener Linien GmbH & Co KG durchsetzen. Diese Kampagne zeigte, wie öffentliche Verkehrsbetriebe moderne Kommunikationsstrategien erfolgreich einsetzen können.

Den Sieg in der Kategorie CSR- und Nachhaltigkeitskommunikation holte sich das Land Tirol mit dem Projekt "Voll paniert. Leben riskiert.", das offenbar durch eine innovative Herangehensweise an ein gesellschaftlich relevantes Thema überzeugte.

Besonders kreativ zeigte sich das Projekt "Wahllokal Würstelstand" in der Kategorie Gesellschaftliches Engagement und Diversity, Equity & Inclusion. Diese gemeinsame Initiative des Vereins der Wiener Würstelstände, der Graphischen und SOS Mitmensch verband auf originelle Weise politische Partizipation mit einem typisch wienerischen Element.

Innovation in der internen Kommunikation

In der Kategorie Interne Kommunikation gewann das Österreichische Patentamt mit "Ideen, die picken bleiben – das Stickeralbum". Dieses Projekt zeigt, wie Behörden mit unkonventionellen Methoden ihre interne Kommunikation beleben können.

Den Sieg bei den Spezialprojekten und Innovationen errang das Projekt "Kampf den Parkplatzfallen – wie strategische Kommunikation Abzockern das Handwerk legt" von Jufina (JUNO Finanz AG) gemeinsam mit Skills | TEAM FARNER. Diese Kampagne demonstriert, wie Unternehmen gesellschaftliche Verantwortung übernehmen und gleichzeitig professionelle PR-Arbeit leisten können.

Sonderpreise würdigen besondere Leistungen

Neben den Kategoriesiegern vergab die Jury auch einen Sonderpreis für das Projekt "Bee Wild - Feuerwehrjugendwoche 2025" des Österreichischen Bundesfeuerwehrverbands (ÖBFV). Diese Initiative entstand in Kooperation mit der BeeWild Artenschutzinitiative und dem Jane Goodall Institute Austria und verbindet Jugendarbeit mit Umweltschutz.

Nachwuchsförderung im Fokus

Ein besonderes Augenmerk liegt auf der Nachwuchsförderung: Der Austrian Young PR Award wurde bereits zum zehnten Mal vergeben. Diesmal ging die Auszeichnung für das beste Konzept für das Sozialunternehmen MyAbility an das Konzept "Shift the View. Inklusion beginnt im Kopf" von Marta Urcelay-Cervera und Rosa Saurer von der FH St. Pölten.

Diese Auszeichnung zeigt, dass bereits Studierende innovative Ansätze für gesellschaftlich relevante Themen entwickeln und dabei professionelle Kommunikationsstrategien anwenden können.

Bedeutung für die österreichische Wirtschaft

Der Staatspreis Public Relations wird vom BMWET gemeinsam mit dem PRVA organisiert und würdigt Projekte, die durch strategische Qualität, Kreativität, Zielerreichung und effizienten Ressourceneinsatz überzeugen. Die Auszeichnung unterstreicht die wachsende Bedeutung professioneller Kommunikation für den Wirtschaftsstandort Österreich.

Besonders in Zeiten digitaler Transformation und steigender gesellschaftlicher Anforderungen an Transparenz wird strategische Kommunikation zu einem entscheidenden Wettbewerbsfaktor. Die prämierten Projekte zeigen eindrucksvoll, wie unterschiedliche Organisationen – von Technologiekonzernen bis zu öffentlichen Einrichtungen – diese Herausforderungen erfolgreich meistern.

Ausblick und weitere Informationen

Die hohe Anzahl der Einreichungen und die Vielfalt der prämierten Projekte lassen auf eine lebendige und innovative PR-Landschaft in Österreich schließen. Von Employer Branding über Nachhaltigkeitskommunikation bis hin zu gesellschaftlichem Engagement reicht das Spektrum der ausgezeichneten Arbeiten.

Weitere Informationen sowie detaillierte Jurybegründungen werden in Kürze auf der Website des Wirtschaftsministeriums unter www.bmwet.gv.at in der Rubrik "Staatspreise" verfügbar sein. Auch Fotos der gestrigen Veranstaltung werden zeitnah online abrufbar sein und dokumentieren die feierliche Verleihung der höchsten staatlichen Auszeichnung für Kommunikationsarbeit in Österreich.

Schlagworte

#Staatspreis#Public Relations#Infineon#BMWET#Kommunikation

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