Am 5. Juli um 12.00 Uhr in ORF 2 und auf ORF ON
Das ORF-Parlamentsmagazin „Hohes Haus“ berichtet am 5. Juli über Budgetbegleitgesetz, Irlands Ratsvorsitz und ein Theaterstück aus Nationalratsreden.
Das ORF-Parlamentsmagazin „Hohes Haus“ wird am Sonntag, dem 5. Juli 2026, um 12.00 Uhr in ORF 2 und auf ORF ON ausgestrahlt. Rebekka Salzer moderiert die Ausgabe, die mehrere politische und kulturelle Themen verbindet: Das Budget und sein Begleitgesetz, den Wechsel des EU-Ratsvorsitzes sowie ein ungewöhnliches Theaterprojekt mit Texten aus Nationalratsreden.
Die Sendung gliedert sich in mehrere Beiträge, die von unterschiedlichen Reporterinnen und Reportern vorbereitet wurden: Caroline Picker zur Budgetdebatte, Robert Zikmund zum EU-Ratsvorsitz Irlands und Susanne Däubel zur Bühnenadaption von Nationalratsreden. Im Studio ist Andreas Ottenschläger, ÖVP-Finanzsprecher, als Gast angekündigt.
„Hohes Haus“ ist das Parlamentsmagazin des ORF; die Ausgabe am 5. Juli 2026 startet um 12.00 Uhr in ORF 2 und ist gleichzeitig auf ORF ON abrufbar. Rebekka Salzer präsentiert die Sendung und führt durch mehrere Beiträge, die parlamentarische, europäische und kulturelle Themen verbinden.
Als Studiogast ist Andreas Ottenschläger, ÖVP-Finanzsprecher, angekündigt. In den Beiträgen kommen Reporterinnen und Reporter zu Wort, die die einzelnen Themen vor Ort recherchiert haben: Caroline Picker zur parlamentarischen Debatte rund ums Budget, Robert Zikmund zum EU-Ratsvorsitz und Susanne Däubel zum Theaterstück, das aus Reden von Abgeordneten geschaffen wurde.
Die Programmankündigung ordnet die drei Beiträge als thematisch unterschiedliche Blickwinkel auf aktuelle politische Prozesse ein: zur Legislativarbeit im Budgetverfahren, zur europäischen Agenda während eines halbjährlichen Ratsvorsitzes und zur kulturellen Verarbeitung parlamentarischer Redeformate. Die Sendung kommt wenige Tage vor der geplanten Plenumsdebatte zum Budget und rückt damit die parlamentarische Auseinandersetzung in einen aktuellen Kontext.
Für die Redaktion bedeutet die Kombination von parlamentarischer Berichterstattung, europäischer Außenbetrachtung und Kulturberichterstattung offenbar, verschiedene Darstellungsformen zu nutzen: Vor-Ort-Reportagen, ein Studiogespräch und eine kulturkritische Reflexion über politisches Sprechen. Die Ankündigung nennt dabei konkrete Akteurinnen und Akteure — Reporterinnen, Studiogast und die beteiligten Theaterinstitutionen — ohne inhaltliche Wertungen über die Ergebnisse der Debatten.
Kommende Woche steht im Plenum des Nationalrats das Budget zur Debatte. Die Sendung widmet sich vorab dem Budgetbegleitgesetz, das üblicherweise Gesetzesänderungen bündelt, die für die Umsetzung des Budgets notwendig sind.
Die aktuelle Fassung des Budgetbegleitgesetzes umfasst laut Ankündigung 66 Gesetzesnovellen sowie zwei neue Gesetze. Genannt werden in der Aussendung unter anderem steuerliche Anpassungen und Änderungen bei Sozialleistungen. Die Opposition bewertet die Maßnahmen großteils kritisch; zudem wird in der Sendung eine Einschätzung zitiert, wonach das Budget „auf Kante genäht“ sei. Caroline Picker hat sich in einem Beitrag damit beschäftigt, was das aktuelle Budgetbegleitgesetz besonders macht und ob eine Sanierung gelingen kann.
Der Vorsitz im Rat der Europäischen Union wechselt alle sechs Monate zwischen den Mitgliedsländern. Bis 30. Juni hatte Zypern den Vorsitz inne. Seit 1. Juli führt laut Ankündigung der irische Regierungschef Micheál Martin den Vorsitz im Europäischen Rat.
In der Sendung wird erläutert, dass im Rat gemeinsam mit dem Europäischen Parlament neue EU-weite Gesetze diskutiert und beschlossen werden. Nach Angaben in der Ankündigung handelt es sich dabei um den Großteil jener Gesetze, mit denen Bürgerinnen und Bürger täglich zu tun haben. Robert Zikmund hat in dem Beitrag nachgefragt, welche Pläne Irland für die kommenden sechs Monate verfolgt.
Als drittes Thema stellt „Hohes Haus“ eine Theaterproduktion vor, die sich ausschließlich aus den Reden realer Abgeordneter des Nationalrats zusammensetzt. Das Grazer Schauspielhaus hat in einer Koproduktion mit dem Theater im Bahnhof die Reden der Abgeordneten zum Ausgangspunkt eines Stücks gemacht.
Die Sendungsankündigung beschreibt das Stück als einen Theatertext, der „erschreckend komisch die schönen und weniger schönen Seiten der heimischen Politik zeigt“. Susanne Däubel hat sich das Stück angesehen und im Anschluss mit zwei Abgeordneten gesprochen, die im Stück prominent vorkommen. In den Gesprächen ging es laut Ankündigung darum, wie viel von dem, was im Nationalrat für die Öffentlichkeit sichtbar passiert, Show für die Zuschauerinnen und Zuschauer ist und wo parlamentarische Arbeit in der Realität vorwiegend stattfindet.
Der Beitrag verbindet damit Kultur- und Politikanalyse: Er dokumentiert einerseits die künstlerische Vorgehensweise — die Montage realer Reden zu einem Theatertext — und fragt andererseits nach der Wahrnehmung parlamentarischer Rede in der Öffentlichkeit. Die Auswahl der Gesprächspartnerinnen und Gesprächspartner folgt der Ankündigung zufolge dem Ansatz, Positionen aus dem politischen Alltag direkt mit der künstlerischen Interpretation gegenüberzustellen.
Budgetbegleitgesetz
Das Budgetbegleitgesetz bündelt üblicherweise Gesetzesänderungen, die für die Umsetzung des Budgets notwendig sind. In der aktuellen Fassung sind laut Ankündigung 66 Gesetzesnovellen und zwei neue Gesetze enthalten, darunter steuerliche Anpassungen und Änderungen bei Sozialleistungen.
Nationalrat
Der Nationalrat ist das gesetzgebende Organ auf Bundesebene, in dem Abgeordnete reden und debattieren. Die Sendung nimmt Redebeiträge aus dem Nationalrat zum Anlass einer künstlerischen Interpretation für ein Theaterstück.
Europäischer Rat / Ratsvorsitz
Der Vorsitz im Rat der Europäischen Union wechselt alle sechs Monate zwischen den Mitgliedstaaten. In diesem Gremium werden laut Aussendung zusammen mit dem Europäischen Parlament neue EU-weite Gesetze diskutiert und beschlossen.
Koproduktion
Eine Koproduktion bezeichnet in der Kulturarbeit die Zusammenarbeit von zwei oder mehreren Institutionen an einem Projekt. In diesem Fall haben das Grazer Schauspielhaus und das Theater im Bahnhof gemeinsam das Theaterstück entwickelt und aufgeführt.
ORF-Parlamentsmagazin „Hohes Haus“
Das Magazin berichtet über parlamentarische Themen und aktuelle politische Fragestellungen. Die Ausgabe am 5. Juli 2026 verbindet Berichte zur Budgetdebatte, zur EU-Politik und zur kulturellen Verarbeitung parlamentarischer Reden.
Die Ankündigung nennt drei Schwerpunkte der Ausgabe: ein Beitrag zur Vorbereitung des Budgetbeschlusses und dem zugehörigen Budgetbegleitgesetz, ein Beitrag zur Übernahme des EU-Ratsvorsitzes durch Irland und ein Beitrag über das Theaterstück aus Nationalratsreden. Für die Budgetfolge recherchierte Caroline Picker; Robert Zikmund befasst sich mit Irlands Ratsvorsitz; Susanne Däubel hat das Theaterstück besucht und Gespräche geführt.
Im Studio steht mit Andreas Ottenschläger ein Vertreter der ÖVP als Finanzsprecher zur Verfügung, wie in der Aussendung angekündigt. Die Redaktion wählt offenbar eine Mischung aus Reportagen vor Ort, Studiogespräch und Kulturkritik, um die Themen aus verschiedenen Perspektiven zu beleuchten. Die Produktion bleibt nach Angaben der Ankündigung bei der Darstellung der recherchierten Fakten und bei der Einordnung durch die jeweiligen Reporterinnen und Reporter.
Wann und wo wird die Sendung ausgestrahlt?
Die Ausgabe läuft am Sonntag, dem 5. Juli 2026, um 12.00 Uhr in ORF 2 und ist außerdem auf ORF ON verfügbar, wie die Ankündigung des ORF angibt.
Welche Themen stehen im Fokus der Ausgabe?
Die Sendung widmet sich drei Kernthemen: dem Budget und dem Budgetbegleitgesetz mit 66 Gesetzesnovellen, dem Beginn des Ratsvorsitzes Irlands am 1. Juli sowie einem Theaterstück, das ausschließlich aus Reden realer Nationalratsabgeordneter besteht.
Wer sind die Reporterinnen und Reporter der Beiträge?
Laut Ankündigung bereiteten Caroline Picker, Robert Zikmund und Susanne Däubel die Beiträge vor. Caroline Picker hat demnach zur Budgetdebatte recherchiert, Robert Zikmund zum EU-Thema und Susanne Däubel zum Theaterprojekt.
Wer ist Studiogast in der Ausgabe?
Als Gast im Studio ist Andreas Ottenschläger genannt, der in der Ankündigung als ÖVP-Finanzsprecher ausgewiesen wird.
Wie wurde das Theaterstück erstellt?
Das Grazer Schauspielhaus hat in Koproduktion mit dem Theater im Bahnhof ein Stück erarbeitet, das ausschließlich aus den Reden realer Abgeordneter des Nationalrats besteht. Die Sendung beschreibt das Ergebnis als einen Theatertext, der komische und kritische Aspekte der heimischen Politik zeigt.
Welche perspektivischen Fragen thematisieren die Beiträge?
Zum Budget wird in der Ankündigung thematisiert, was das Budgetbegleitgesetz besonders macht und ob eine Sanierung gelingen kann; zur EU-Debatte wird gefragt, was Irland in seinem Ratsvorsitz plant; beim Theaterstück wird über die öffentliche Sichtbarkeit parlamentarischer Debatten und die Realität parlamentarischer Arbeit gesprochen.
Diese Meldung basiert auf der ORF-Aussendung zur Programmankündigung von „Hohes Haus“. Weiterführende Informationen stellt der ORF auf seiner Presseplattform zur Verfügung: http://presse.ORF.at