Hoefftgasse: Erster Gemeindebau NEU in Simmering bietet Platz für rund 130 Bewohner*innen – mit Grünflächen, Photovoltaik und barrierefreien Wohnungen
Mit dem Wohnhaus in der Hoefftgasse ist der 20. Gemeindebau NEU fertig: 2.114 neue Gemeindewohnungen in 12 Bezirken, rund 130 Plätze in Simmering, weitere 1.000 in Bau.
Mit der Fertigstellung des Wohnhauses in der Hoefftgasse wurde in Wien der 20. Gemeindebau NEU abgeschlossen. Nach Angaben der Stadt Wien entstanden damit insgesamt 2.114 neue Gemeindewohnungen in 12 Bezirken; mehr als 4.900 Wienerinnen und Wiener wohnen inzwischen in einer neuen Gemeindewohnung. Weitere rund 1.000 Gemeindewohnungen seien aktuell in Bau, heißt es in der Aussendung.
Die neue Anlage in der Hoefftgasse ist der erste Gemeindebau NEU im Bezirk Simmering und bietet Platz für etwa 130 Menschen. In Stellungnahmen zitierte die Stadt Wien die Wohnbaustadträtin Elke Hanel-Torsch, Bezirksvorsteher Thomas Steinhart und Wiener Wohnen Vizedirektor Philipp Wachter, die das Projekt jeweils als Beitrag zu leistbarem Wohnen, mehr Grün und Begegnungsorten beschrieben.
Das Projekt in der Hoefftgasse umfasst Wohnungsgrößen von 1 bis 5 Zimmern mit Flächen zwischen 39 und 112 m². Die Wohnungen verfügen laut Mitteilung über flexible Grundrisse und große private Freibereiche wie Balkon, Loggia oder Terrasse, die alle direkt vom Wohnraum zugänglich sind. Balkonüberhänge und außenliegender Sonnenschutz werden in der Aussendung als Maßnahmen gegen sommerliche Hitze genannt.
Der Gemeindebau enthält laut Mitteilung sowohl private Freiräume als auch gemeinsame Flächen. Genannt werden eine begrünte Gemeinschaftsterrasse unter einer Pergola, Hochbeete, ein Gemeinschaftsraum sowie Spiel- und Aufenthaltsbereiche. Im Erdgeschoß stehen großzügige Räumlichkeiten zur Verfügung, die künftig für einen Pensionist*innenklub genutzt werden können.
Der Neubau wurde als Erweiterung der bestehenden Wohnhausanlage im Muhrhoferweg umgesetzt. Nach Angaben der Stadt wurde etwa ein Viertel der zuvor versiegelten Fläche in frei zugängliche Grün- und Freiräume umgewandelt. Diese Umwandlung wird in der Aussendung als Teil der Quartiersentwicklung genannt.
Wiener Wohnen bezeichnet das Projekt in der Hoefftgasse als Beitrag zu neuen Begegnungsorten und mehr Grün im Grätzl; Bezirksvorsteher Thomas Steinhart hebt in der Aussendung die klimafreundliche Ausrichtung hervor. Die Mitteilung stellt damit die Einbindung in das unmittelbare Wohnumfeld und die Nutzung vorhandener Flächen heraus.
Die Energieversorgung des Neubaus erfolgt laut Stadt über Fernwärme und eine Photovoltaikanlage auf dem Gründach. Extensive Dach- und Fassadenbegrünungen, schattenspendende Bäume und Pergolen werden in der Aussendung als Maßnahmen genannt, die das Mikroklima verbessern sollen.
Weiterhin heißt es, dass Regenwasser gesammelt und zur Bewässerung genutzt wird. Photovoltaik auf dem Gründach und Begrünungsmaßnahmen werden in der Mitteilung zusammen als Teil der ökologischen Ausrichtung des Projekts aufgeführt; technische Leistungsparameter werden in der Aussendung nicht angegeben.
Barrierefreiheit ist laut Mitteilung ein wichtiger Bestandteil aller neuen Gemeindebauten. Im Wohnungsangebot des Gemeindebau NEU sind rund 10 % der Wohnungen – mindestens eine Wohnung pro Wohnungstyp – als rollstuhlgerecht ausgeführt.
Die Planung erfolgte nach der ÖNORM B 1600, heißt es weiter. Genannte Ausstattungsmerkmale sind normgerechte Einbauhöhen für Steckdosen und Schalter, bodenebene Duschen, barrierefreie Badezimmer, extra breite Türen sowie rutschfeste Bodenbeläge. Ergänzt werden diese Punkte durch großzügige Bewegungsflächen und vorbereitete Vorrichtungen für Haltegriffe.
Die Wohnungen bieten laut Mitteilung flexible Grundrisse und direkte Zugänge zu privaten Freibereichen wie Balkonen, Loggien oder Terrassen. Die Stadt hebt in der Aussendung hervor, dass diese Freibereiche groß gestaltet sind und somit die Wohnqualität erhöhen sollen, ohne technische Leistungswerte zu nennen.
Gemeinschaftsflächen wie die begrünte Terrasse, Hochbeete und ein Gemeinschaftsraum werden in der Aussendung als Orte beschrieben, an denen nachbarschaftliches Miteinander gefördert werden kann. Die im Erdgeschoß vorgesehenen Räume für einen Pensionist*innenklub sind ein konkretes Beispiel für gemeinschaftliche Nutzung im Haus.
Mit der Fertigstellung des 20. Gemeindebaus NEU steigt die kumulative Zahl neuer Gemeindewohnungen laut Stadt Wien auf 2.114 Einheiten in 12 Bezirken. Die Aussendung nennt darüber hinaus, dass mehr als 4.900 Wienerinnen und Wiener bereits in einer neuen Gemeindewohnung leben und rund 1.000 weitere Wohnungen derzeit im Bau sind.
Für den Bezirk Simmering bedeutet das konkrete ergänzende Wohnangebot: rund 130 zusätzliche Plätze im neuen Haus in der Hoefftgasse und die Umwandlung eines Teils zuvor versiegelter Flächen in frei zugängliche Grünräume. Die Mitteilung stellt diese Maßnahmen als Teil der städtischen Wohnbauaktivitäten dar.
Die Wohnungsgrößen reichen von 39 m² bis 112 m² und decken laut Mitteilung 1- bis 5-Zimmer-Formate ab. Private Freibereiche wie Balkone, Loggien oder Terrassen sind demnach direkt vom Wohnraum aus zugänglich und Teil der Grundrisskonzeption.
Für gemeinschaftliche Nutzungen stehen laut Aussendung eine Terrasse mit Pergola, Hochbeete, ein Gemeinschaftsraum sowie Spiel- und Aufenthaltsbereiche zur Verfügung. Die Mitteilung nennt zudem die geplante Nutzung von Erdgeschoßräumen für einen Pensionist*innenklub als Beispiel für nachbarschaftliche Angebote.
Die Aussendung nennt rund 130 Personen als Wohnungsbelegung für das Projekt in der Hoefftgasse. Dabei handelt es sich um die Kapazität des neuen Hauses, das als erster Gemeindebau NEU im Bezirk Simmering ausgewiesen wird. Die Zahl bezieht sich ausschließlich auf dieses einzelne Projekt und nicht auf die kumulierten Zahlen aller Gemeindebau NEU-Projekte.
Mit dem 20. abgeschlossenen Gemeindebau NEU wurden laut Stadt Wien insgesamt 2.114 neue Gemeindewohnungen in 12 Bezirken geschaffen. Die Mitteilung nennt diese Zahl als kumulative Bilanz der bisherigen Projekte; darüber hinaus gibt die Stadt an, dass mehr als 4.900 Menschen bereits in einer solchen neuen Wohnung leben.
Die Stadt Wien gibt an, dass die Energieversorgung über Fernwärme und eine Photovoltaikanlage auf dem Gründach erfolgt. Ergänzend nennt die Aussendung extensive Dach- und Fassadenbegrünungen sowie die Sammlung von Regenwasser zur Bewässerung als Bestandteile der vorgesehenen Maßnahmen.
Rund 10 % der Wohnungen sind als rollstuhlgerecht ausgeführt, mindestens eine je Wohnungstyp. Die Planung folgte laut Mitteilung der ÖNORM B 1600 und umfasst Merkmale wie bodenebene Duschen, barrierefreie Badezimmer, extra breite Türen, normgerechte Einbauhöhen für Steckdosen und Schalter sowie rutschfeste Bodenbeläge und großzügige Bewegungsflächen.
Die Mitteilung verweist darauf, dass Rollstuhlfahrer*innen und Personen mit barrierefreiem Wohnbedarf bei der Wohnberatung Wien einen speziellen Antrag stellen können. Die Aussendung nennt die Wohnberatung Wien als zuständige Anlaufstelle für solche Anträge, weitere Verfahrensdetails werden in der Mitteilung nicht genannt.
Alle Gemeindebau NEU Projekte werden laut Aussendung auf wienerwohnen.at aufgeführt. Die Webseite von Wiener Wohnen wird in der Mitteilung als zentrale Anlaufstelle genannt; technische Dokumente oder weiterführende Antragsformulare werden in der Aussendung nicht detailliert beschrieben.
Quelle: Stadt Wien - Kommunikation und Medien (KOM). Weitere Informationen zu den Gemeindebau NEU-Projekten finden sich laut Aussendung auf wienerwohnen.at.
Kontakt (laut Aussendung): Stefan Hayden, Mediensprecher Stadträtin für Wohnbau und Frauen Elke Hanel-Torsch, Tel. 0676 8118 81265, E‑Mail: stefan.hayden [at] wien.gv.at
Kontakt Wiener Wohnen (laut Aussendung): Marianne Lackner, Unternehmenssprecherin Stadt Wien - Wiener Wohnen, Tel. 0664 8857 0965, E‑Mail: marianne.lackner [at] wrwks.at