Am 30. Mai 2026 äußerten die Grünen Niederösterreich beim SPÖ-Landesparteitag scharfe Kritik am Umgang der SPÖ mit dem sogenannten Gesundheitschaos 2040+. Anlass war laut Grüner Klubobfrau Helga Kr...
Am 30. Mai 2026 äußerten die Grünen Niederösterreich beim SPÖ-Landesparteitag scharfe Kritik am Umgang der SPÖ mit dem sogenannten Gesundheitschaos 2040+. Anlass war laut Grüner Klubobfrau Helga Krismer auch ein Vertrauensverlust von 10 Prozentpunkten für den SPÖ-Spitzenkandidaten unter den eigens ausgewählten Delegierten.
Helga Krismer bezeichnete die Lage so: „In der SPÖ Niederösterreich herrscht offenkundig Chaos. Die SPÖ beschäftigt sich seit Monaten ausschließlich mit sich selbst, statt für die Menschen da zu sein – das sehen wir leider tagtäglich im Gesundheitschaos 2040+“. Sie kritisierte, dass die SPÖ in der Landesregierung sitze und mit Landesrätin Eva Prischl die politisch Verantwortliche für das Rettungswesen stelle, gleichzeitig aber alle Entscheidungen zum Schwarz-Blau-Roten-Gesundheitschaos 2040+ mittrage, „samt Schließung von elf Notarztstützpunkten“.
Krismer sagte weiter: „Schluss mit diesem falschen Spiel auf dem Rücken der Menschen in Niederösterreich! Die SPÖ stimmt aus ihrem Elfenbeinturm in St. Pölten dem Gesundheitschaos 2040+ zu, trägt auch die Schließung der elf Notarztstützpunkte mit – und verteilt jetzt in den Regionen Beruhigungspillen.“ Ihr Appell lautete: „Schluss mit dem Wahlkampftheater – hackelt’s was!“
Krismer schloss mit dem Ziel, „ein Niederösterreich, in dem jeder Mensch – egal, ob in der Stadt oder in der entlegensten Region – rasch, sicher und gut medizinisch versorgt wird.“
Originalquelle: Die Grünen im NÖ Landtag — https://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20260530_OTS0021/gruene-noe-zum-spoe-landesparteitag-chaos-in-der-gesundheit-chaos-in-der-spoe-chaos-in-der-landesregierung