30 Partner, rund 60 kostenlose Bildungsangebote und über 1.200 Stunden digitaler Lerninhalte
Die DKO-Wirtschaftsplattform bündelt rund 60 kostenlose Bildungsangebote mit mehr als 145 Lerneinheiten und über 1.200 Stunden digitaler Bildung für alle Österreicherinnen und Österreicher.
Unternehmen und Institutionen machen ihre Bildungs- und Weiterbildungsangebote für die breite Öffentlichkeit zugänglich: Im Rahmen der DKO-Wirtschaftsplattform der Digitalen Kompetenzoffensive Österreich stehen ab sofort rund 60 kostenlose Bildungsangebote mit mehr als 145 Kursen, Modulen und Lernspielen zur Verfügung. Insgesamt umfasst das erste Maßnahmenpaket laut Aussendung über 1.200 Stunden digitale Bildungsinhalte; mehr als 70 Prozent dieser Inhalte können online, zeit- und ortsunabhängig absolviert werden und sind zu 100 Prozent kostenlos für die gesamte österreichische Bevölkerung.
Digitalisierungsstaatssekretär Alexander Pröll präsentierte das Maßnahmenpaket gemeinsam mit hochrangigen Vertreterinnen und Vertretern der Wirtschaft bei einem Round Table im Bundeskanzleramt. Zugleich unterzeichneten die Teilnehmenden den DKO-Pakt für digitale Kompetenzen. In der Pressemitteilung heißt es: „Digitale Kompetenz entscheidet über gesellschaftliche Teilhabe, berufliche Chancen und die Wettbewerbsfähigkeit unseres Standorts. Mit der DKO-Wirtschaftsplattform stellen wir allen in Österreich digitale Bildung gratis zur Verfügung. Durch den Schulterschluss zwischen Staat und Wirtschaft machen wir deutlich, dass wir gemeinsam Verantwortung für die Zukunft des Standorts übernehmen“, so Pröll.
Das erste Paket der DKO-Wirtschaftsplattform umfasst laut Meldung rund 60 Bildungsangebote mit mehr als 145 Kursen, Modulen und Lernspielen und insgesamt über 1.200 Stunden digitaler Bildungsinhalte. Etwa 70 Prozent der Online-Angebote sind flexible Selbstlernkurse, die rund um die Uhr im eigenen Tempo absolviert werden können. Für einen Großteil der Online-Inhalte bestehe laut Aussendung keine Begrenzung der Teilnehmerzahl.
Die übrigen Angebote kombinieren digitale Inhalte mit Präsenzterminen oder finden direkt vor Ort statt, insbesondere dort, „wo persönlicher Kontakt zum Lernerfolg beiträgt, etwa bei Schul-Workshops und Berufsorientierung“. Ergänzend werden Live-Webinare, betreute Kurse, Präsenzangebote und Blended-Learning-Formate angeboten.
In der DKO-Wirtschaftsplattform arbeiten nach Angaben der Meldung 30 Unternehmen, Bundesministerien, Sozialpartner und Interessenvertretungen zusammen. Als Partner werden unter anderem genannt:
Die Meldung nennt außerdem, dass 15 Partner bereits konkrete Bildungsangebote in das erste Maßnahmenpaket eingebracht haben. Alle Angebote werden laut Aussendung zentral gebündelt unter: digitalaustria.gv.at/kompetenzen/wirtschaftsplattform.
Mit dem DKO-Pakt bekennen sich die Partner laut Aussendung zu drei gemeinsamen Zielen: erstens die digitalen Basiskompetenzen in der Bevölkerung zu steigern, zweitens mehr Menschen für IT-Ausbildungen und IT-Berufe zu gewinnen und drittens digitale Kompetenzen auf Basis gemeinsamer Standards vergleichbar und sichtbar zu machen.
Um diese Ziele zu erreichen, sollen Bildungsangebote breit zugänglich gemacht und praxisnahe Zugänge zu IT-Berufen geschaffen werden. Die Meldung nennt ausdrücklich, dass „insbesondere Frauen für Künstliche Intelligenz begeistert werden“ sollen. Alle Maßnahmen orientieren sich laut Aussendung am Nationalen Referenzrahmen Digitale Kompetenzen, am europäischen Kompetenzrahmen DigComp und am österreichischen KI-Basiscurriculum.
Das digitale Bildungsangebot bildet nach Aussage der Meldung den ersten von drei Umsetzungsschwerpunkten der DKO-Wirtschaftsplattform. Im September soll demnach ein zentraler Infopoint zu IT-Berufswegen folgen, der Informationen über IT-Berufe und Ausbildungen sowie Praxisangebote wie Schulbesuche, Praktika und berufspraktische Tage bündeln wird.
Für November sind laut Pressemitteilung österreichweite Aktionstage zu KI-Kompetenzen geplant. Vorgesehen seien Workshops, Open Company Days und weitere Praxisformate, „bei denen Bürgerinnen und Bürger Künstliche Intelligenz unmittelbar kennenlernen und ausprobieren können“. Zur Ausrichtung dieser drei Maßnahmen sagte Pröll: „Mit den digitalen Lernangeboten, dem Infopoint für IT-Berufswege und den KI-Aktionstagen bringen wir drei konkrete Maßnahmen auf den Weg. Die DKO-Wirtschaftsplattform ist damit nicht nur ein Bekenntnis, sondern eine gemeinsame Arbeits- und Umsetzungsplattform“.
In der Aussendung wird „digitale Kompetenz“ als entscheidend für gesellschaftliche Teilhabe, berufliche Chancen und Wettbewerbsfähigkeit bezeichnet. Der Begriff umfasst demnach verschiedene Fähigkeiten, die in den angebotenen Kursen und Modulen vermittelt werden, etwa Grundkenntnisse, IT- und Datenkompetenz sowie Fähigkeiten im Umgang mit Künstlicher Intelligenz und Cybersicherheit.
Die DKO-Wirtschaftsplattform ist laut Meldung ein Rahmen, in dem Wirtschaft, Verwaltung, Sozialpartner und Interessenvertretungen zusammenarbeiten. Die Digitale Kompetenzoffensive koordiniert diese Zusammenarbeit, bündelt die Angebote und unterstützt deren österreichweite Verbreitung.
Die Meldung nennt den Nationalen Referenzrahmen Digitale Kompetenzen als Orientierung für die Angebote. Dieser Rahmen wird zusammen mit dem europäischen Kompetenzrahmen DigComp und dem österreichischen KI-Basiscurriculum als Bezugsgröße genannt.
DigComp wird in der Aussendung als europäischer Kompetenzrahmen erwähnt, an dem sich die Maßnahmen orientieren. DigComp beschreibt demnach Kompetenzen, die in Europa als Bezugsgröße für digitale Fähigkeiten verwendet werden.
Blended-Learning-Formate verbindet laut Meldung digitale Inhalte mit Präsenzphasen. In der DKO-Initiative werden solche Formate insbesondere bei Schul-Workshops oder Berufsorientierungs-Angeboten eingesetzt, wo persönlicher Kontakt als Teil des didaktischen Konzepts genannt wird.
Die Angebote richten sich nach Angaben der Aussendung an Menschen aller Altersgruppen und Kompetenzstufen: von Schülerinnen und Schülern, Lehrkräften und Berufstätigen über IT-Fachkräfte und Frauen bis zu Seniorinnen und Senioren sowie Menschen mit Behinderungen oder Migrationshintergrund. Thematische Schwerpunkte sind Künstliche Intelligenz, Cybersicherheit, digitale Grundkompetenzen, Programmieren, IT und Datenkompetenz. Ergänzt werden diese Inhalte durch Module zu digitaler Barrierefreiheit, Finanzbildung und Nachhaltigkeit.
Beispielhaft werden in der Meldung Beiträge einzelner Partner genannt: A1 verweist auf das Angebot „A1 digital.campus“ sowie die A1 Seniorenakademie; IBM bietet über „IBM SkillsBuild“ kostenfreie Kurse zu KI, Cybersecurity und Datenkompetenz an; Google stellt laut Aussendung 2.000 Stipendien für Google Career Certificates via Female Factor; Dynatrace verweist auf Schulkooperationen, Praktika und ein Work & Study-Programm und Samsung nennt die Zuordnung ihrer Kurse zum Nationalen Referenzrahmen Digitale Kompetenzen.
Laut Meldung sind die Angebote „zu 100 Prozent kostenlos für die gesamte österreichische Bevölkerung“. Die Plattform richte sich an Menschen aller Altersgruppen und Kompetenzstufen, darunter Schülerinnen und Schüler, Lehrkräfte, Berufstätige, IT-Fachkräfte, Frauen, Seniorinnen und Senioren sowie Menschen mit Behinderungen oder Migrationshintergrund.
Das erste Maßnahmenpaket umfasst nach Angaben der Aussendung rund 60 kostenlose Bildungsangebote mit mehr als 145 Kursen, Modulen und Lernspielen und insgesamt über 1.200 Stunden digitaler Bildungsinhalte. Etwa 70 Prozent der Inhalte sind online und flexibel verfügbar.
Für einen Großteil der Online-Inhalte bestehe laut Meldung keine Begrenzung der Teilnehmerzahl. Einzelne Formate wie betreute Kurse oder Präsenz-Workshops können hingegen Präsenztermine oder Kapazitätsgrenzen haben, da sie persönlichen Kontakt und direkte Betreuung vorsehen.
Die Angebote konzentrieren sich auf digitale Schlüsselkompetenzen wie Künstliche Intelligenz, Cybersicherheit, digitale Grundkompetenzen, Programmieren sowie IT- und Datenkompetenz. Zusätzliche Inhalte behandeln digitale Barrierefreiheit, Finanzbildung und Nachhaltigkeit.
Die Wirtschaftspartner bringen laut Aussendung Bildungsprogramme, technologische Expertise und Praxiserfahrung ein. Damit entstehe ein Lernangebot, das von digitalen Grundkenntnissen bis zu spezialisierten Kompetenzen in Bereichen wie KI, IT, Daten und Cybersicherheit reicht.
Als nächste Schritte nennt die Meldung einen zentralen Infopoint zu IT-Berufswegen im September sowie österreichweite KI-Aktionstage im November, die Workshops, Open Company Days und Praxisformate vorsehen.
Alle Bildungsangebote der DKO-Wirtschaftsplattform sind laut Meldung zentral gebündelt unter: digitalaustria.gv.at/kompetenzen/wirtschaftsplattform. Bilder vom Termin stehen über das Fotoservice des Bundeskanzleramts zur Verfügung: https://fotoservice.bundeskanzleramt.at.
Kontakt (Pressesprecher des Staatssekretärs): Vincenz Kriegs-Au, Telefon: +43 1 53 115 - 0, E-Mail: vincenz.kriegs-au [at] bka.gv.at. Weitere Informationen: https://www.bundeskanzleramt.gv.at.