27 Schüler*innen des Gymnasiums Gmünd absolvierten mehrmonatige Ausbildung im Rahmen der Wetland-City-Vorbereitungen
Bei der Schulschlussfeier des BG/BRG Gmünd wurden 27 Jugendliche als Österreichs erste Moorbotschafter*innen zertifiziert. Projektpartner und Förderer sind genannt.
Bei der Schulschlussfeier des BG/BRG Gmünd erhielten 27 Schülerinnen und Schüler die Zertifikate als Österreichs erste Moorbotschafter*innen. Die Jugendlichen aus den Klassen 5A und 5B schlossen damit eine mehrmonatige Ausbildung ab, die im Rahmen einer Bildungskooperation und der Vorbereitungen zur "Wetland City Schrems" durchgeführt wurde.
Die Ausbildung war Teil eines Projekts, das Ende Juni 2026 abgeschlossen wurde. Träger und Umsetzer des Vorhabens waren die Stiftung COMÚN und das UnterWasserReich Naturpark Hochmoor Schrems; gefördert wurde das Projekt aus Mitteln des Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Klima- und Umweltschutz, Regionen und Wasserwirtschaft. Zum Abschluss gaben die nun zertifizierten Moorbotschafter*innen ihr Wissen an jüngere Schüler*innen in der Volksschule und der Neuen Mittelschule Schrems weiter.
Die Zertifikatsübergabe fand im Rahmen der Schulschlussfeier des BG/BRG Gmünd statt. Die Auszeichnung betrifft 27 Schülerinnen und Schüler der Klassen 5A und 5B, die eine mehrmonatige Ausbildung durchlaufen haben und sich im Anschluss Bildungsaufgaben in ihrer Gemeinde stellten.
Laut Aussendung wurden die Jugendlichen von Expert*innen der Universität Wien, der Universität für Weiterbildung Krems und dem UnterWasserReich Naturpark Hochmoor Schrems geschult. Inhalte der Ausbildung umfassten nach Angaben der Veranstalter Moore als Lebensräume, Moore als Wasserspeicher und Moore als Kohlenstoffsenke.
Die Bildungskooperation war Teil der Vorbereitungen der Stadtgemeinde Schrems zur Bewerbung als erste "Wetland City" im gesamten deutschsprachigen Raum. Die Umsetzung des Projekts erfolgte durch die Stiftung COMÚN und das UnterWasserReich Schrems; das Vorhaben lief bis Ende Juni 2026.
Nach Abschluss der Ausbildung haben die zertifizierten Jugendlichen ihr Wissen an jüngere Klassen weitergegeben: Sie unterrichteten Schülerinnen und Schüler in Klassen der Volksschule und der Neuen Mittelschule Schrems und setzten damit eine schulübergreifende Komponente um.
Umweltminister Norbert Totschnig wird in der Aussendung mit den Worten zitiert: "Moore sind natürliche Wasserspeicher und leisten einen wichtigen Beitrag zum Schutz unseres Wasserhaushalts. Gleichzeitig sind sie wertvolle Lebensräume und unverzichtbar für den Klimaschutz. Mit der Ausbildung der ersten Moorbotschafterinnen und Moorbotschafter vermitteln wir jungen Menschen, warum der Schutz dieser einzigartigen Ökosysteme so wichtig ist. Bewusstseinsbildung ist ein zentraler Schwerpunkt des Umweltministeriums. Mit unserer Jugendinitiative gen blue und Projekten wie diesem begeistern wir junge Menschen für den verantwortungsvollen Umgang mit Wasser und unserer Natur. Ich gratuliere allen Absolventinnen und Absolventen herzlich zu dieser besonderen Auszeichnung."
Der Schremser Bürgermeister David Süß betonte die Rolle der Ausbildung für die Gemeinde: "Mit den neuen Moorbotschaftern ist Schrems einmal mehr Vorreiter für moderne und innovative Bildungsprojekte. Diese Ausbildung hat auch weit über unsere Gemeindegrenzen hinweg für Interesse gesorgt. Die Moorbotschafter begleiten Schrems damit auf dem Weg zur Wetland City 2028. Ein herzliches Danke all jenen, die daran beteiligt waren."
Sebastian Bohrn Mena von der Stiftung COMÚN, Projektleiter und Initiator des Vorhabens "Wetland City Schrems 2028", wird mit folgendem Dank zitiert: "Ich möchte den großartigen Fachleuten der beiden Universitäten, des pädagogischen Teams des UnterWasserReich und besonders auch dem Gymnasium Gmünd danken. Mein besonderer Dank gilt aber den Schüler*innen, die sich in ihrer Freizeit auf diese Ausbildung eingelassen haben und jetzt völlig zurecht stolz auf ihre Leistungen sind. Mögen ihnen noch viele folgen".
Thomas Kainz, Geschäftsführer des UnterWasserReichs in Schrems und Koordinator des Wetland-City-Bewerbungsprozesses der Stadtgemeinde Schrems, ergänzte: "Nach Monaten der gemeinsamen Vorbereitung, der inhaltlichen Erarbeitung und der erfolgreichen Umsetzung der Workshops gratulieren wir den Gymnasiastinnen und Gymnasiasten herzlich zu ihrer großartigen Leistung. Sie dürfen sich nun als Österreichs erste Moorbotschafterinnen und Moorbotschafter bezeichnen!"
Ronald Binder, Leiter des BG/BRG Gmünd, beschrieb die Zusammenarbeit und die didaktische Umsetzung: "Dieses Projekt verbindet auf sehr gelungene Weise wissenschaftliche Begleitung, schulübergreifende Kooperation und das Thema Moor als wertvollen Natur- und Lebensraum. Besonders beeindruckt mich, wie erfolgreich das Lernen für alle Beteiligten funktionierte: Die älteren Schülerinnen und Schüler erhielten einen universitären Crashkurs, übernahmen in der Folge Verantwortung und vertieften ihr Wissen durch eine kreative didaktische Aufbereitung für die Jüngeren. Diese lernten dann mit großer Motivation und Freude mit den vorbereiteten Materialien und wurden dabei von den Älteren auf Augenhöhe gecoacht. Für mich ist das ein echtes Leuchtturmprojekt im Bildungsbereich. Mein besonderer Dank gilt allen Institutionen, die dieses Projekt unterstützt und begleitet haben".
Universität Wien: In der Aussendung werden Expert*innen der Universität Wien als eine der wissenschaftlichen Partnerinnen genannt, die an der inhaltlichen Ausbildung der Jugendlichen beteiligt waren.
Universität für Weiterbildung Krems: Ebenfalls als Partnerinstitution aufgeführt, beteiligte sich die Universität für Weiterbildung Krems mit Expert*innen an der Schulung der Jugendlichen.
UnterWasserReich Naturpark Hochmoor Schrems: Das UnterWasserReich wird in der Mitteilung sowohl als Schulungsort und -partner als auch als Koordinator des Wetland-City-Bewerbungsprozesses der Stadtgemeinde Schrems genannt. Thomas Kainz wird als Geschäftsführer und Koordinator zitiert.
Stiftung COMÚN: Die Stiftung COMÚN ist laut Aussendung Mitinitiantin und Mitumsetzerin des Projekts; Sebastian Bohrn Mena wird als Projektleiter und Initiator des Vorhabens "Wetland City Schrems 2028" genannt.
Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Klima- und Umweltschutz, Regionen und Wasserwirtschaft: Das Ministerium wird als Fördergeber des Projekts genannt; die Aussendung führt die vollständige Bezeichnung als Förderquelle an.
Nach Angaben der Veranstaltung umfasste die Ausbildung Fachschulungen zu Mooren als Lebensräumen, zu ihrer Funktion als Wasserspeicher und zu ihrer Rolle als Kohlenstoffsenken. Diese Inhalte wurden von Expert*innen aus den genannten Universitäten und dem UnterWasserReich vermittelt.
Im Anschluss an die fachliche Schulung haben die Jugendlichen das Gelernte didaktisch aufbereitet und in der Folge jüngeren Schülerinnen und Schülern weitergegeben – konkret in Klassen der Volksschule und der Neuen Mittelschule Schrems. Die Ausbildung und die Praxisphasen wurden vom Projektträger als mehrmonatiger Prozess beschrieben.
27 Schülerinnen und Schüler des BG/BRG Gmünd aus den Klassen 5A und 5B wurden laut Aussendung als Österreichs erste Moorbotschafter*innen zertifiziert.
Die Ausbildung wurde nach Angaben der Mitteilung von Expert*innen der Universität Wien, der Universität für Weiterbildung Krems und dem UnterWasserReich Naturpark Hochmoor Schrems durchgeführt.
Die Aussendung nennt explizit Inhalte zu Mooren als Lebensräume, zu Mooren als Wasserspeicher und zu Mooren als Kohlenstoffsenken. Diese Themen bildeten laut Projekt die fachliche Grundlage der Schulungen.
Die zertifizierten Jugendlichen gaben ihr Wissen in der Folge an jüngere Schüler*innen weiter: Sie arbeiteten mit Klassen der Volksschule und der Neuen Mittelschule Schrems und setzten damit eine schulübergreifende Praxisphase um.
Die Stiftung COMÚN und das UnterWasserReich Schrems setzten das Projekt im Zuge der Vorbereitungen der Stadtgemeinde Schrems zur Bewerbung als "Wetland City" um. Gefördert wurde das Vorhaben aus Mitteln des Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Klima- und Umweltschutz, Regionen und Wasserwirtschaft, so die Mitteilung.
Die Aussendung weist aus, dass das Projekt mit Ende Juni 2026 zu Ende ging.
Weitere Informationen zum Bewerbungsprozess und zur Bildungskooperation nennt die Mitteilung unter https://wetlandcityschrems.at. Angaben zum Kontakt: Stiftung COMÚN, Telefon: +436607038864, E-Mail: vorstand[at]comun.at.