PRESSEFEUER
StartseiteMeldungenFeaturesPreiseToolsDocs
Zurück zum Newsroom
Politik

Gasreserve-Chaos: ÖVP-Grüne Koalition streitet um 100 Millionen

3. April 2026
Teilen:

Während Wirtschaftsminister Wolfgang Hattmannsdorfer öffentlich die Verlängerung der strategischen Gasreserve feiert, tobt hinter den Kulissen ein erbitterter Streit zwischen ÖVP und Grünen um die ...

🔥 Pressefeuer auf Google als bevorzugte Nachrichtenquelle festlegenAktivieren

Die FPÖ-Energiesprecher und Abgeordneten zum Nationalrat Axel Kassegger und Paul Hammerl kritisieren die Ankündigungen von Wirtschaftsminister Wolfgang Hattmannsdorfer zur Verlängerung der strategischen Gasreserve. Sie werfen dem Minister vor, zwar viel anzukündigen, bei der Umsetzung jedoch Ergebnisse schuldig zu bleiben und sehen eine große Diskrepanz zwischen Versprechen und tatsächlicher Umsetzung.

Hattmannsdorfers PR-Offensive entlarvt: Keine Finanzierung gesichert

Der entsprechende Entwurf befinde sich lediglich in "koalitionsinterner Koordinierung", und zentrale Fragen – insbesondere zur Finanzierung – seien nach wie vor ungelöst, so Kassegger und Hammerl.

Die freiheitlichen Abgeordneten warnen vor den Folgen dieser Politik für den Wirtschaftsstandort Österreich und fordern Verlässlichkeit und Planungssicherheit statt Ankündigungen ohne Ergebnis.

100 Millionen Euro jährlich: Sind die Kosten gerechtfertigt?

Die freiheitlichen Energiesprecher kritisieren die hohen Kosten der strategischen Gasreserve, die nach ihren Angaben mittlerweile bei rund 100 Millionen Euro jährlich liegen – mit Tendenz steigend. Sie vertreten die Ansicht, dass ohne energiewirtschaftliche Expertise Kostensenkungen möglich wären. Außerdem fordern sie eine klare Trennung der Kostenpositionen, da die Reserve ausschließlich im Notfall genutzt werde und Kosten für die Ausspeicherung demnach nur im konkreten Entnahmefall verrechnet werden dürften.

Forderungen der Opposition: Verlängerung bis 2030

Die Freiheitlichen fordern eine Verlängerung der strategischen Gasreserve jedenfalls bis 2030, um ihrer Meinung nach langfristige Planungssicherheit zu gewährleisten. Weiterhin verlangen sie einheitliche Qualitätskriterien für alle Speicheranbieter, um Kostentransparenz und Vergleichbarkeit sicherzustellen.

Strategische Reserve stärkt auch Preisstabilität

Die FPÖ-Abgeordneten betonen die Rolle der strategischen Gasreserve für die Preisstabilität und verweisen auf die Erfahrungen während der Gaspreiskrise 2022, als Speicherstände in Europa auf einem äußerst niedrigen Niveau waren und die Preise stark anstiegen. Hohe und verlässliche Speicherstände würden preisdämpfend wirken und extreme Marktausschläge verhindern, so Kassegger und Hammerl.

Schlagworte

#FPÖ#Kassegger#Hammerl#Bundesregierung#Gas#Energiemarkt#Energie

Weitere Meldungen

OTS
Politik

FPÖ kritisiert Streichung des Altstadterhaltungsfonds 2027

15. Juli 2026
Lesen
OTS
Politik

Ernst Gödl zu Rosenkranz und Wehrdienst im PULS 24-Talk

15. Juli 2026
Lesen
OTS
Politik

FPÖ bringt Popularbeschwerde gegen Pig ein und bilanziert sechs Monate AUSTRIA FIRST

15. Juli 2026
Lesen
Alle Meldungen anzeigen
PRESSEFEUER

Deutschsprachige KI-PR-Software aus Österreich für den DACH-Raum.

Produkt

  • Features
  • Preise
  • API & Agents
  • Docs

Ressourcen

  • Kostenlose Tools
  • Tools-Doku
  • OTS Alternative
  • Glossar
  • MCP für Agenten
  • MCP Tool-Referenz
  • Agent Security
  • llms.txt
  • llms-full.txt
  • agents.txt

Unternehmen

  • Über uns
  • Kontakt

Rechtliches

  • Impressum
  • Datenschutz
  • AGB

© 2026 Pressefeuer.at. Powered by AdSimple.