Die Budgetpläne der österreichischen Bundesregierung sorgen weiterhin für politische Kontroversen. FPÖ-Fraktionsvorsitzender Christoph Steiner übte am Montag scharfe Kritik an den Finanzplänen von SPÖ-Finanzminister Marterbauer.
Die Budgetpläne der österreichischen Bundesregierung sorgen weiterhin für politische Kontroversen. FPÖ-Fraktionsvorsitzender Christoph Steiner übte am Montag scharfe Kritik an den Finanzplänen von SPÖ-Finanzminister Marterbauer und warf der Regierung vor, Steuermilliarden zu verschwenden, während die Bevölkerung mit neuen Belastungen rechnen müsse.
Im Rahmen der letzten inhaltlichen Sitzung des parlamentarischen Untersuchungsausschusses erhob Steiner schwere Vorwürfe gegen die Regierungspolitik. Der freiheitliche Politiker bezeichnete die aktuelle Finanzstrategie als "organisierten Verantwortungslosigkeit" und warnte vor weiteren Belastungspaketen für österreichische Steuerzahler.
Ein zentraler Kritikpunkt Steiners richtet sich gegen die staatliche Förderung von Nichtregierungsorganisationen. Der FPÖ-Politiker sieht hier erhebliches Einsparpotenzial und argumentiert, dass "Unsummen an Steuergeldern zu Zwecken ausgegeben werden, die nicht im Interesse der österreichischen Bevölkerung liegen".
Der Untersuchungsausschuss, der von der FPÖ initiiert wurde, sollte Aufschluss über die Verwendung von Steuergeldern geben. Steiner kritisierte die Abwesenheit mehrerer Regierungsmitglieder bei den Sitzungen, nannte dabei das Justizministerium von SPÖ-Ministerin Sporrer und das Außenministerium von NEOS-Ministerin Meinl-Reisinger.
Trotz der Abwesenheit der Minister werde die FPÖ ihre Kontrollarbeit gewissenhaft erledigen. "Der Abschluss der inhaltlichen Sitzungen des Ausschusses ist ein erstes wichtiges Etappenziel und sicherlich nicht das Ende. Jetzt gilt es dann, alle Informationen zu ordnen und in Form zu bringen. Wir arbeiten bereits an den nächsten Schritten und werden darüber frühzeitig informieren!", schloss Steiner.