Am heutigen Tag sorgte FPÖ-Energiesprecher Axel Kassegger im österreichischen Nationalrat mit deutlichen Worten für Aufsehen. In einer Aktuellen Stunde stellte er die gesamte Klimapolitik der Regie...
Am heutigen Tag sprach FPÖ-Energiesprecher NAbg. Axel Kassegger in einer Aktuellen Stunde im Nationalrat. Er richtete darin deutliche Forderungen an die Regierungsparteien und die grüne Fraktion und forderte eine 180-Grad-Wendung in der aktuellen Energie- und Klimapolitik.
Kassegger bezeichnete den Green Deal als einen „dramatischen Irrweg“ und sprach von einem „planwirtschaftlichen Monstrum“, das zu „ökonomisch dramatischen Fehlallokationen“ führe.
Er kritisierte weiters, dass die Regierung das Ziel habe, Klimaneutralität bereits 2040 und nicht erst 2050 zu erreichen, und warnte vor Problemen beim Netzausbau sowie vor hohen Kosten in den kommenden Jahren.
Kassegger behauptete, Photovoltaik, Wind und Wasserstoff seien „um ein Vielfaches teurer als Pipeline-Öl und Gas“ und sagte, auch LNG sei „um ein Vielfaches teurer“.
Er forderte, die CO2-Steuer sofort abzuschaffen und bezeichnete das Klimaschutzgesetz als ideologiegetrieben. Er argumentierte, dass eine verlässliche Energieversorgung und die Sicherung von Arbeitsplätzen zentrale Ziele seien.
Kassegger verlangte eine Energiepolitik „der Vernunft und des Pragmatismus“ und sagte, Österreich brauche eine günstige und verlässliche Energieversorgung. Er forderte außerdem, außenpolitische Maßnahmen wie die Russland-Sanktionen zurückzunehmen.
Er forderte eine Evaluierung des Windkraft- und Photovoltaikbereichs und sagte, man müsse einen vernünftigen Zugang zu fossilen Brennstoffen finden, da diese weiterhin benötigt würden.