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Mindesthaltbarkeitsdatum erklärt: Wenigermist.at klärt auf

Die Website www.wenigermist.at informiert über richtigen Umgang mit Lebensmitteln und Abfallvermeidung.

14. Juni 2026
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Die Stadt Wien weist auf www.wenigermist.at hin: MHD ist keine Wegwerf-Anweisung – Irrtümer führen zu Tonnen vermeidbarer Lebensmittelabfälle und hohen Kosten.

Ein Joghurt mit abgelaufenem Mindesthaltbarkeitsdatum (MHD) landet in vielen Haushalten automatisch im Mistkübel. Die Stadt Wien macht mit der Website www.wenigermist.at darauf aufmerksam, dass das MHD kein Wegwerfdatum ist, sondern eine Qualitätsgarantie der Hersteller*innen und deshalb oft falsch verstanden wird.

Studien weisen laut der Aussendung darauf hin, dass rund 10 % der Lebensmittelabfälle in Österreich auf das Mindesthaltbarkeitsdatum zurückgehen. In der Mitteilung zitiert die Stadt Wien den Wiener Klimastadtrat Jürgen Czernohorszky: „Wir werfen Lebensmittel weg, die noch völlig in Ordnung sind – nur weil das Mindesthaltbarkeitsdatum überschritten ist. Das ist nicht nur teuer für Haushalte, sondern auch eine enorme Belastung für das Klima und Ressourcenverschwendung“.

Die Initiative „natürlich weniger Mist“ der Stadt Wien im Überblick

Die Website www.wenigermist.at ist Teil der Initiative „natürlich weniger Mist“ der Stadt Wien. Laut Aussendung führt diese Initiative richtungsweisende und beispielhafte Projekte und Aktivitäten im Bereich der Abfallvermeidung durch, die zur Schonung wertvoller Ressourcen oder zu einer nachhaltigen Lebens- und Verhaltensweise beitragen.

Auf der genannten Website finden Interessierte Informationen und praktische Tipps zur Vermeidung von Abfall, darunter Hinweise zum richtigen Umgang mit dem Mindesthaltbarkeitsdatum und zur Lagerung von Lebensmitteln. Die Aussendung stellt die Seite als zentrale Anlaufstelle für Fragen rund ums MHD und Abfallvermeidung dar.

MHD ist nicht gleich „zu verbrauchen bis“

Ein zentraler Punkt der Aussendung ist die Unterscheidung zwischen zwei auf Verpackungen auftauchenden Datumsangaben. Viele Irrtümer entstehen, weil das Mindesthaltbarkeitsdatum mit dem Verbrauchsdatum verwechselt wird.

  • „Mindestens haltbar bis“ heißt: Das Produkt kann auch danach noch gut sein.
  • „Zu verbrauchen bis“ bedeutet: Dieses Datum sollte strikt eingehalten werden, weil es sich um leicht verderbliche Lebensmittel wie frischen Fisch oder Fleisch handelt.

Die Mitteilung betont, dass das MHD den Tag zeigt, bis zu dem die Hersteller*innen die optimale Qualität garantieren. Viele Lebensmittel, insbesondere trockene Produkte wie Nudeln, Reis oder lang haltbare Konserven, können demnach weit über dieses Datum hinaus genießbar sein, sofern sie ungeöffnet und richtig gelagert wurden.

Mindesthaltbarkeitsdatum, Verbrauchsdatum und Kühlkette erklärt

Mindestens haltbar bis (MHD): Das MHD zeigt laut Aussendung den Tag, bis zu dem die Hersteller*innen die optimale Qualität garantieren. Es ist eine Qualitätsangabe und kein automatisches Verfallsdatum.

Zu verbrauchen bis: Dieses Datum bezieht sich auf leicht verderbliche Waren und sollte strikt beachtet werden, weil es sich um Produkte handelt, die aus Sicherheitsgründen nicht nach Ablauf konsumiert werden sollten, etwa frischer Fisch oder Fleisch.

Honig und gesetzliche Vorgaben: In der Aussendung wird darauf hingewiesen, dass selbst Honig ein Mindesthaltbarkeitsdatum trägt, obwohl er praktisch unbegrenzt haltbar ist; das Datum ist hier gesetzlich vorgeschrieben.

Kühlkette: Bei verderblichen Produkten empfiehlt die Stadt Wien, die Kühlkette möglichst nicht zu unterbrechen. Als praktischer Hinweis wird vorgeschlagen, beim Einkauf eine Kühltasche mitzunehmen, um die Temperaturstabilität bis zur Lagerung zuhause zu unterstützen.

Lagerung und Schutz vor Verunreinigungen: Wichtig sei es, Lebensmittel vor Verunreinigungen zu schützen und in gut verschlossenen Behältern aufzubewahren, um das Eindringen von Schädlingen zu verhindern. Diese Hinweise finden sich als praktische Ratschläge auf wenigermist.at.

Alle Sinne einsetzen

Die Aussendung empfiehlt, beim Umgang mit dem MHD die eigenen Sinne zu nutzen: anschauen, riechen, kosten und erst dann entscheiden, ob ein Lebensmittel noch verzehrt werden kann oder in den Mistkübel gehört. Diese Vorgehensweise wird als Entscheidungshilfe für Produkte mit überschrittenem MHD genannt.

Insbesondere bei lang haltbaren Produkten wird in der Mitteilung darauf verwiesen, dass sich die Prüfung mit den Sinnen oft lohnt, weil diese Artikel häufig noch lange nach Ablauf des MHDs einwandfrei sind.

Erschreckende Zahlen zu Lebensmittelabfällen in Österreich

  • Rund 10 % der Lebensmittelabfälle in Österreich gehen laut Aussendung auf das Mindesthaltbarkeitsdatum zurück.
  • Über zwei Drittel der Österreicher*innen glauben, dass Lebensmittel nach Ablauf des MHD nicht mehr bedenkenlos genießbar sind.
  • In Österreich landen pro Jahr rund 415.000 Tonnen Lebensmittel im Müll, die vermeidbar gewesen wären.
  • Pro Haushalt und Jahr werden Lebensmittel im Wert von bis zu 800 Ꞓ weggeworfen, das entspricht laut Aussendung rund zwei Monatseinkäufen.

Die genannten Zahlen dienen in der Mitteilung als Begründung dafür, warum es aus Sicht der Stadt Wien gute Informationen zum Umgang mit dem MHD braucht, um Abfälle zu vermeiden. Die Website wenigermist.at wird als eine Quelle für solche Informationen dargestellt.

Was die Website wenigermist.at bietet

Die Aussendung verweist explizit auf die Seite www.wenigermist.at/mindestens-haltbar-bis-oder-doch-viel-laenger als Einstieg in Informationen rund ums MHD. Dort sollen demnach Tipps zum MHD und zur Lagerung von Lebensmitteln zu finden sein.

Zusätzlich nennt die Mitteilung die Broschüre „Ist das noch gut“ der Tafel Österreich als weiterführendes Informationsmaterial zur Haltbarkeit von Lebensmitteln und verlinkt auf die PDF-Datei der Broschüre.

FAQ zum Mindesthaltbarkeitsdatum und zur Initiative

Was bedeutet „mindestens haltbar bis“ konkret?

Das Mindesthaltbarkeitsdatum gibt laut Aussendung an, bis zu welchem Tag die Hersteller*innen die optimale Qualität eines Produkts garantieren. Es handelt sich dabei um eine Qualitätsangabe und nicht um eine rechtlich obligatorische Verbrauchsfrist, wie sie beim „zu verbrauchen bis“-Datum vorliegt.

Ist ein Produkt nach Ablauf des MHD automatisch ungenießbar?

Nein. In der Mitteilung heißt es, dass viele Lebensmittel auch weit über das MHD hinaus genießbar sind, insbesondere trockene Produkte wie Nudeln, Reis oder lang haltbare Konserven, sofern sie ungeöffnet und richtig gelagert wurden. Die Aussendung empfiehlt, Produkte vor Verzehr mit den Sinnen zu prüfen.

Welche Lebensmittel erfordern besondere Vorsicht?

Die Mitteilung unterscheidet zwischen MHD und Verbrauchsdatum: Beim „zu verbrauchen bis“-Datum, das für leicht verderbliche Ware wie frischen Fisch oder Fleisch genannt wird, sollte dieses Datum strikt eingehalten werden. Solche Produkte sind aus Sicherheitsgründen anders zu behandeln als lang haltbare Lebensmittel.

Welche praktischen Maßnahmen empfiehlt die Stadt Wien?

Im Text werden mehrere praktische Hinweise genannt: Lebensmittel vor Verunreinigungen schützen, in gut verschlossenen Behältern aufbewahren, Schädlinge fernhalten und die Kühlkette möglichst nicht unterbrechen. Für den Einkauf wird als einfacher Schritt die Mitnahme einer Kühltasche erwähnt.

Welche Informationsangebote werden genannt?

Die Aussendung verweist auf die Website www.wenigermist.at sowie auf die Unterseite zur Frage „mindestens haltbar bis oder doch viel länger“ für praktische Tipps. Außerdem wird die Broschüre „Ist das noch gut“ der Tafel Österreich als ergänzende Quelle zur Haltbarkeit empfohlen.

Warum ist das Thema aus Sicht der Stadt Wien relevant?

Die Mitteilung stellt Zahlen zu Lebensmittelabfällen und zum Verständnis des MHD gegenüber und zitiert Klimastadtrat Jürgen Czernohorszky mit der Feststellung, dass falsch verstandene Datumsangaben zu vermeidbarer Verschwendung, hohen Kosten für Haushalte und einer Belastung für das Klima führen können. Vor diesem Hintergrund wird die Informationsarbeit auf wenigermist.at als Bestandteil der Abfallvermeidungsstrategie genannt.

Quellen und Kontakt

Die in diesem Artikel verwendeten Angaben stammen aus der Aussendung der Stadt Wien – Kommunikation und Medien (KOM) und den auf der Seite genannten Informationsangeboten: www.wenigermist.at und die MHD-Seite www.wenigermist.at/mindestens-haltbar-bis-oder-doch-viel-laenger. Weiterführende Informationen zur Haltbarkeit liefert die Broschüre der Tafel Österreich: „Ist das noch gut“ (PDF).

Kontakt laut Originalaussendung: DIE UMWELTBERATUNG, Sabine Seidl, Telefon: +43 699 189 174 65, E-Mail: sabine.seidl [at] umweltberatung.at, Website: https://www.umweltberatung.at.

Schlagworte

#Mindesthaltbarkeitsdatum#Lebensmittelverschwendung#wenigermist.at#Abfallvermeidung#Jürgen Czernohorszky#Klima#Abfall#Lebensmittel#Czernohorszky

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