SMATRICS EnBW baut Ultraschnellladenetz in Österreich aus
60 neue Ultraschnellladepunkte bringen das Netz auf 743 Ladepunkte – Schwerpunkt Wien, Ausbau bei Handel und entlang von Autobahnen
SMATRICS EnBW meldet 60 neue Ladepunkte an zehn Standorten; das Netz umfasst nun 743 Ladepunkte, Strom stammt zu 100 % aus erneuerbarer Energie vom VERBUND.
SMATRICS EnBW hat sein österreichweites Ultraschnellladenetz im zweiten Quartal 2026 weiter ausgebaut: Mit 60 neuen Ladepunkten an zehn Standorten betreibt das Unternehmen nun 743 Ladepunkte im eigenen Netz. Die Erweiterung erfolgte rechtzeitig zum Start der Urlaubssaison und konzentrierte sich auf Standorte in Wien sowie entlang von Autobahnen und beim Handel.
Der Ausbau umfasst eine Vielzahl unterschiedlicher Standorte und Services. Laut Aussendung stehen neben zusätzlichen Hochleistungs-Ladepunkten auch sogenannte Convenience-Services an mehreren Ladeparks zur Verfügung. SMATRICS EnBW betont, dass der im Netz verwendete Strom zu 100 Prozent aus erneuerbarer Energie vom VERBUND stammt.
Ausbau des Ultraschnellladenetzes in Österreich im Überblick
Die jüngste Erweiterung brachte 60 neue Ultraschnellladepunkte an zehn Standorten. Insgesamt betreibt SMATRICS EnBW damit 743 Ladepunkte in Österreich. Ein Drittel der aktuellen Erweiterung entfällt mit 20 neuen Ladepunkten auf Wien.
In Tirol und der Steiermark wurden die Angebote ebenfalls deutlich ausgebaut: In beiden Bundesländern entstehen an jeweils zwei Standorten insgesamt zwölf neue Ladepunkte; für Tirol bedeutet das ein Plus von 30 Prozent. Je einen neuen Standort mit vier Ladepunkten nahm SMATRICS EnBW in Niederösterreich und Salzburg in Betrieb. In Oberösterreich kam ein weiterer Standort mit acht Ladepunkten hinzu.
Ideale Bedingungen für den Pendler- und Reiseverkehr
SMATRICS EnBW beschreibt die Netzanordnung als für längere Fahrten relevant: Nach Angaben der Aussendung liegen 80 Prozent aller Ladestandorte entlang von Autobahnen, Schnellstraßen oder Bundesstraßen. Das Unternehmen sieht darin eine Grundlage für den Einsatz von E-Autos auch bei längeren Reisen in den Ferien.
Thomas Landsbek, Geschäftsführer bei SMATRICS EnBW, wird in der Aussendung mit den Worten zitiert: „Für E-Mobilist:innen zählt vor allem eines: eine gut erreichbare Ladeinfrastruktur. Unser dichtes Netz an sorgfältig gewählten Standorten mit guter Anfahrbarkeit macht Laden einfach und ohne Umwege möglich.“
Fokus auf Convenience-Services
SMATRICS EnBW nennt in der Aussendung den Ausbau sogenannter Convenience-Services als einen weiteren Schritt für die Entwicklung der Ladeinfrastruktur. Damit sind zusätzliche Annehmlichkeiten an Ladestandorten gemeint, die über reine Ladeinfrastruktur hinausgehen.
Thomas Landsbek sagt dazu wörtlich: „Laden kann nicht isoliert betrachtet werden, es braucht gerade bei Ladeparks ohne direkt angebundene Einkaufsmöglichkeiten weitere Convenience-Service-Infrastruktur“. Gelistet werden bereits vorhandene Leistungen wie Sitzgruppen, elektrische Mülleimer, Bedachungen mit Photovoltaikanlagen, Pylonen zur besseren Auffindbarkeit und Getränkeautomaten.
Konkrete Standortmaßnahmen nennt die Aussendung: Die Standorte in Pinggau und Gralla (Steiermark) erhalten im Laufe des Sommers eine Überdachung. Der Standort in Altlengbach (Niederösterreich), der mit zwölf HPC-Ladepunkten mit 400 Kilowatt Leistung im Sommer in Betrieb geht, wird laut Mitteilung der erste mit einer selbstreinigenden Toilette sein.
Beliebt im Alltag: Ladestandorte beim Handel
SMATRICS EnBW berichtet von einem starken Ausbau bei Ladestandorten in der Nähe von Supermärkten, Einkaufszentren und Baumärkten: Dort entstanden 40 neue Ladepunkte. Nach Angaben der Aussendung hat sich das Angebot an diesen Standorten in den vergangenen zweieinhalb Jahren nahezu verfünffacht.
In der Mitteilung heißt es weiter: „Laden muss möglichst schnell und unkompliziert in den Alltag integrierbar sein, das gewährleisten wir durch die Erweiterung unserer Standortkooperationen mit Handelspartnern“, erklärt Landsbek. Die neuen Ultraschnelllader verfügen über eine Leistung von bis zu 400 Kilowatt.
Die Aussendung nennt eine konkrete Leistungsangabe zur Ladezeit: Unter optimalen Bedingungen lässt sich mit Ladepunkten von bis zu 400 Kilowatt in 15 Minuten Strom für bis zu 400 Kilometer Reichweite laden. Damit wird das Laden explizit als kombinierbar mit alltäglichen Erledigungen, etwa dem Einkauf, beschrieben.
Energieversorgung und Ausblick bis Ende 2026
Unabhängig vom Standort oder der Anzahl verfügbarer Ladesäulen bezieht SMATRICS EnBW nach eigenen Angaben den Strom für den Betrieb zu 100 Prozent aus erneuerbarer Energie vom VERBUND. Die Aussendung nennt zudem eine erwartete Netzentwicklung: Bis Ende 2026 werden voraussichtlich mehr als 900 Ultraschnellladepunkte im SMATRICS EnBW Netz zur Verfügung stehen.
Im Firmenporträt am Ende der Aussendung heißt es außerdem, dass 2026 250 weitere Schnellladepunkte in ganz Österreich hinzukommen. SMATRICS EnBW wird dort als Gemeinschaftsunternehmen von SMATRICS aus Österreich und der EnBW Energie Baden-Württemberg AG aus Deutschland beschrieben.
Begriffe und Zusammenhänge erklärt
Ultraschnellladepunkt / HPC: In der Aussendung werden Hochleistungs-Ladepunkte (HPC) mit konkreten Leistungsangaben genannt, etwa 400 Kilowatt. Solche Ladepunkte sind technisch für sehr hohe Ladeleistungen ausgelegt und werden in der Mitteilung zur schnellen Wiederaufladung auf Langstreckenfahrten genannt.
Ladepunkt: Als Ladepunkt versteht die Aussendung einzelne Ladeanschlüsse innerhalb des SMATRICS EnBW Netzes. Die Mitteilung zählt die Anzahl der Ladepunkte pro Standort und die Gesamtsumme im Netz (743 nach dem aktuellen Ausbau).
Convenience-Services: Damit bezeichnet SMATRICS EnBW zusätzliche Angebote an Ladestandorten, die über die reine Lademöglichkeit hinausgehen, etwa Sitzgruppen, überdachte Bereiche, Getränkeautomaten oder andere Dienste, die Ladepausen für den Fahrer ergänzen.
VERBUND: In der Aussendung wird VERBUND als Lieferant der erneuerbaren Energie genannt, aus der SMATRICS EnBW den Betrieb seiner Ladestandorte finanziert. Der Strom soll demnach zu 100 Prozent aus erneuerbaren Quellen des VERBUND stammen.
Standortkooperationen mit Handelspartnern: SMATRICS EnBW beschreibt Kooperationen mit Supermärkten, Einkaufszentren und Baumärkten, um Ladepunkte dort zu platzieren, wo Fahrende ihre alltäglichen Wege erledigen. Die Mitteilung nennt eine nahezu verfünffachte Anzahl solcher Standorte innerhalb von zweieinhalb Jahren.
Was Fahrer konkret vorfinden können
- 743 Ladepunkte im SMATRICS EnBW Netz nach dem Ausbau im zweiten Quartal 2026.
- 20 neue Ladepunkte in Wien; in Tirol und der Steiermark je zwei neue Standorte mit insgesamt zwölf Ladepunkten.
- Ein Standort in Niederösterreich und ein Standort in Salzburg mit je vier Ladepunkten; ein Standort in Oberösterreich mit acht Ladepunkten.
- Convenience-Services an einzelnen Standorten: Sitzgruppen, Mülleimer, Bedachungen mit Photovoltaik, Pylonen, Getränkeautomaten; Pinggau und Gralla erhalten eine Überdachung.
- Altlengbach (Niederösterreich) wird laut Mitteilung mit zwölf HPC-Ladepunkten (400 kW) in Betrieb gehen und der erste Standort mit einer selbstreinigenden Toilette sein.
Die Angaben zur Ladeleistung und zu Ladezeiten stammen direkt aus der Aussendung. SMATRICS EnBW verbindet die Erweiterung des Netzes in der Mitteilung mit der Verfügbarkeit erneuerbarer Energie vom VERBUND.
FAQ zur SMATRICS EnBW-Ausbaumeldung
Wie viele neue Ladepunkte wurden angekündigt?
Die Aussendung nennt 60 neue Ultraschnellladepunkte an zehn Standorten, wodurch das SMATRICS EnBW Netz auf 743 Ladepunkte anwuchs. Diese Zahl wird als Stand nach Abschluss des zweiten Quartals 2026 angegeben.
Wo lagen die Schwerpunkte des Ausbaus?
Laut Mitteilung lag der Schwerpunkt in Wien mit 20 neuen Ladepunkten. Daneben wurden in Tirol und der Steiermark jeweils zwei Standorte mit insgesamt zwölf neuen Ladepunkten ausgebaut; Niederösterreich und Salzburg bekamen je einen Standort mit vier Ladepunkten, Oberösterreich einen mit acht Ladepunkten.
Was sind Convenience-Services und wo werden sie angeboten?
In der Aussendung werden Convenience-Services als zusätzliche Annehmlichkeiten an Ladestandorten beschrieben, etwa Sitzgruppen, elektrische Mülleimer, Bedachungen mit Photovoltaikanlagen, Pylonen und Getränkeautomaten. Konkrete Maßnahmen wie Überdachungen sind für Pinggau und Gralla (Steiermark) im Laufe des Sommers angekündigt.
Welche Ladeleistung wird genannt und wie schnell ist Laden möglich?
SMATRICS EnBW nennt Ultraschnelllader mit einer Leistung von bis zu 400 Kilowatt. In der Aussendung heißt es, dass unter optimalen Bedingungen in 15 Minuten Strom für bis zu 400 Kilometer Reichweite geladen werden könne.
Woher stammt der Strom für das Netz?
Die Mitteilung gibt an, dass der Strom im SMATRICS EnBW Netz zu 100 Prozent aus erneuerbarer Energie vom VERBUND stammt. Diese Angabe gilt laut Aussendung unabhängig vom Standort oder der Anzahl der Ladesäulen.
Wie viele Ladepunkte sind bis Ende 2026 geplant?
Die Aussendung nennt zwei Angaben zur weiteren Entwicklung: Einerseits wird angegeben, dass bis Ende 2026 voraussichtlich mehr als 900 Ultraschnellladepunkte im SMATRICS EnBW Netz zur Verfügung stehen werden. Andererseits heißt es im Firmenporträt, dass 2026 250 weitere Schnellladepunkte in ganz Österreich hinzukommen.
Quellen und Kontakt
Quellen: SMATRICS EnBW (Aussendung). Weitere Informationen auf smatrics-enbw.com.
Kontakt SMATRICS: Mag. Brunhild Gabriel, Tel: +43 664 883 62 811, E-Mail: brunhild.gabriel[at]smatrics.com
PR-Kontakt Himmelhoch PR: Katharina Schüller, MA, Tel: +43 676 4409970, E-Mail: katharina.schueller[at]himmelhoch.at
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