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FH Wiener Neustadt: Quantenforschung macht Österreich zu Europas Tech-Hub

6. April 2026 um 04:16
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Die Zukunft der Technologie beginnt im Mikrokosmos: An der Fachhochschule Wiener Neustadt arbeiten Forscherinnen und Forscher an Quantensensoren, die einzelne Photonen und Elektronen aufspüren könn...

Die Zukunft der Technologie beginnt im Mikrokosmos: An der Fachhochschule Wiener Neustadt arbeiten Forscherinnen und Forscher an Quantensensoren, die einzelne Photonen und Elektronen aufspüren können. Doch die ambitionierten Pläne der Hochschule stehen vor einer entscheidenden Herausforderung: der langfristigen Finanzierung von Spitzenforschung.

Revolution in der Sensortechnologie

Sensoren, die einzelne Photonen registrieren können, werden in Projekten an der FH Wiener Neustadt und ihrer Forschungstochter FOTEC thematisiert. Die Technologie beruht auf Prinzipien der Quantenmechanik, die das Verhalten von Materie und Energie auf atomarer und subatomarer Ebene beschreibt.

"An unserer Hochschule wird Forschung in Bereichen wie hochpräziser Sensorik und moderner Halbleitertechnologie konsequent vorangetrieben und in konkrete Anwendungen überführt", betonen Axel Schneeberger und Violeta Kaličanin, Geschäftsführer der FH Wiener Neustadt.

Das Kompetenzzentrum

Das Kompetenzzentrum für Custom Semiconductor Technology (CSCT) in Wiener Neustadt vereint Entwicklung, Fertigung und Charakterisierung maßgeschneiderter Halbleiter- und Sensorsysteme am Standort Wiener Neustadt.

Internationale Vernetzung

Im vom FWF geförderten Projekt Scies4Free, das gemeinsam mit der TU Wien umgesetzt wird, arbeiten derzeit fünf PhD-Studierende an Quantensensoren zur Detektion einzelner Photonen und Elektronen mit Anwendungen von der Grundlagenphysik bis hin zur quantenbasierten Sensorik zur Detektion kleinster Magnetfelder. Weitere Doktoratsstudierende arbeiten in EU-geförderten Projekten im Rahmen des Marie Skłodowska-Curie Programmes sowie in ESA-geförderten Projekten an der Entwicklung neuartiger Detektoren für die Beobachtung von Exoplaneten sowie an der Integration von Gravitationssensoren zur Entdeckung von Bodenschätzen.

Forschungsstruktur und Finanzierung

Die bestehenden Doktoratsprojekte zeigen, dass die notwendigen Strukturen für Forschung am Standort vorhanden sind. Um diese Entwicklung langfristig abzusichern, ist insbesondere eine tragfähige und zukunftssichere Forschungsfinanzierung entscheidend. Die FH Wiener Neustadt setzt daher weiterhin auf den Ausbau ihrer Forschungsaktivitäten und die gezielte Förderung wissenschaftlichen Nachwuchses.

Die Wissenschaftler

Am CSCT arbeiten unter anderem die Wissenschaftler Wolfgang Treberspurg und Christian Koller an der Entwicklung und Umsetzung hochpräziser Halbleiter- und Sensorsysteme, wobei physikalische Fragestellungen mit mikroelektronischem Design, Simulation und praktischer Umsetzung verknüpft werden.

Fazit

Die FH Wiener Neustadt betreibt Forschung in Bereichen wie hochpräziser Sensorik und Halbleitertechnologie und ist in nationale und internationale Projekte eingebunden. Entscheidend für die Fortführung dieser Arbeit ist die Sicherstellung stabiler und planbarer Rahmenbedingungen für Forschung sowie die Möglichkeit, Nachwuchswissenschaftliche zu fördern.

Weitere Informationen auf fhwn.ac.at

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