Die Vorbereitungen für den Eurovision Song Contest 2026 in Wien nehmen konkrete Formen an – und das nicht nur in der Arena, sondern auch in den Wohnzimmern der österreichischen Hauptstadt. Mit einer besonderen Initiative bringt der ORF gemeinsam mit der Stadt Wien das internationale Musik-Spektakel direkt zu Menschen, die normalerweise nicht vor Ort dabei sein können.
Der Eurovision Song Contest 2026 wird heuer nicht nur auf der großen Bühne gefeiert, sondern kommt als besonderer Side-Event auch direkt zu den Menschen. Etwa mit speziellen Song-Contest-SingAlongs mit Sängerin und Vocalcoach Monika Ballwein, moderiert von Eva Pölzl. Damit ist das Format eines von zahlreichen Side-Events, mit denen ORF und Stadt Wien den Eurovision Song Contest für unterschiedliche Zielgruppen erlebbar machen.
In den „Häusern zum Leben“ wird gemeinsam gesungen, gelacht und in Erinnerungen geschwelgt. Insgesamt drei Termine stehen auf dem Programm: Am 14. April im Haus Leopoldau, am 15. April im Haus Augarten und am 24. April im Haus Hetzendorf. Die SingAlongs schaffen Momente der Begegnung und sollen die Lebensfreude unmittelbar in den Alltag der Bewohnerinnen und Bewohner bringen.
Ein musikalisches Highlight ist ein Udo-Jürgens-Special mit Klassikern wie „Merci, Chérie“, „Aber bitte mit Sahne“, „Griechischer Wein“ und „Mit 66 Jahren“. „Mir ist wichtig, dass es Songs sind, die die Menschen kennen, die noch immer Hits sind und die das Publikum mitsingen kann“, sagt Monika Ballwein. „Die Menschen sollen die Kraft der Stimme und des gemeinsamen Singens erleben.“
Die „Häuser zum Leben“ betreiben 30 Pensionisten-Wohnhäuser in 21 Wiener Gemeindebezirken und sind damit Österreichs größter Anbieter im Bereich der Betreuung von Seniorinnen und Senioren. Neben Pflege- und Wohnplätzen betreiben sie auch die auf ganz Wien verteilten Pensionistinnen- und Pensionistenklubs für die Stadt Wien. Die „Häuser zum Leben“ werden vom Fonds Soziales Wien (FSW) aus Mitteln der Stadt Wien gefördert.
Michael Krön, Executive Producer des Eurovision Song Contest 2026, betont: „Wir wollen mit dem Song Contest alle Menschen in Österreich erreichen. Deshalb sind genau diese Veranstaltungen so wichtig – wir sind ein ORF für alle, und es ist ein Song Contest für alle.“
Auch die Stadt Wien unterstützt den Ansatz: „Der Eurovision Song Contest steht für Vielfalt und die verbindende Kraft der Musik. Es ist uns ein Anliegen, dieses Gefühl auch jenen Menschen zugänglich zu machen, die nicht selbst an den großen Veranstaltungen teilnehmen können oder wollen“, so Peter Hacker, Stadtrat für Soziales, Gesundheit und Sport sowie Präsident der „Häuser zum Leben“.
Christian Hennefeind, Geschäftsführer der „Häuser zum Leben“, ergänzt: „Unsere Häuser sind Orte des Lebens, der Begegnung und des Miteinanders. Mit den ESC-SingAlongs holen wir ein internationales Großereignis direkt zu unseren Bewohnerinnen und Bewohnern und schaffen Momente, die verbinden und lange nachwirken.“