Am 5. Juni um 21.20 Uhr in ORF 2 und auf ORF ON
Die ORF-Reportage begleitet Teams in USA, Kanada und Mexiko vor der Fußball-WM und dokumentiert politische, wirtschaftliche und soziale Spannungen.
Am 11. Juni beginnt die Fußball-WM live in ORF 1. Zum ersten Mal in der Geschichte wird das Turnier von drei Ländern gemeinsam ausgetragen: USA, Kanada und Mexiko; gespielt wird an insgesamt 16 Orten, die über die drei Staaten verteilt sind. Die ORF-Reportage „USA, Kanada, Mexiko: Lokalaugenschein vor der WM“ zeigt am Freitag, dem 5. Juni 2026, um 21.20 Uhr in ORF 2 und auf ORF ON, wie sich politische und wirtschaftliche Spannungen neben dem großen Sportereignis darstellen.
Die „WeltWeit“-Reporterinnen und Reporter schauen laut Ankündigung „im Vorfeld des großen Sport-Spektakels an, ob der Fußball einen kann, was Trump mit seiner Zoll-, Wirtschafts- und Einwanderungspolitik so konsequent zerstört hat.“ Die Sendung verspricht lokale Beispiele aus Grenzregionen, Großstädten und ländlichen Gegenden in allen drei Gastgeberländern.
Die Reportage läuft am 5. Juni 2026 um 21.20 Uhr in ORF 2 und ist zusätzlich auf ORF ON verfügbar. Im Beitrag sind mehrere Reporterteams des ORF im Einsatz: Benedict Feichtner berichtet entlang der kanadisch-US-amerikanischen Grenze, Isabella Purkart berichtet aus Mexiko, und Markus Müller ist in den USA, unter anderem in Los Angeles, unterwegs.
Im Mittelpunkt der Sendung steht laut Ankündigung nicht nur das sportliche Ereignis, sondern der Blick auf politische und wirtschaftliche Zusammenhänge: Die Frage, ob „der Fußball einen kann, was Trump mit seiner Zoll-, Wirtschafts- und Einwanderungspolitik so konsequent zerstört hat“, bildet dabei den roten Faden der Reportage.
Die Reportage dokumentiert in Kanada eine Stimmung, die im Text als Emanzipationsbestreben gegenüber den USA beschrieben wird: „Buy Canadian“ sei längst mehr als ein Slogan. Auf einem Roadtrip entlang der Grenze trifft Benedict Feichtner Menschen, für die sich das Verhältnis zum Nachbarn spürbar verändert hat.
In der kanadischen Autostadt Windsor, direkt gegenüber von Detroit, erzählt Unternehmer Stephen Hargreaves laut Mitteilung, dass er statt wie früher dreimal pro Woche jetzt nur noch dreimal im Jahr in die USA fährt. Die Bar-Inhaberin Nicole Sekela habe „aus Protest alle US-Produkte aus ihren Regalen verbannt.“
Die Aussendung nennt außerdem das Beispiel des Schneepflug-Herstellers „Arctic Snowplows“: Donald Trumps „feindliche Zollpolitik“ mache es dem Unternehmen unmöglich, seine Produkte auf dem amerikanischen Markt konkurrenzfähig anzubieten. Diese Szenen dienen in der Reportage dem Blick auf wirtschaftliche Verwerfungen in Grenzregionen.
In Mexiko stellt die Reportage den Widerspruch zwischen der Idee von „Sport als verbindendem Element“ und den realen Folgen politischer Entscheidungen heraus. Isabella Purkart berichtet, wie stark das Land laut Ankündigung die Folgen der harten US-Immigrationspolitik zu spüren bekommt: Seit dem Amtsantritt von Trump seien etwa 150.000 Mexikanerinnen und Mexikaner deportiert worden.
Die Sendung schildert, dass viele Familien in Dörfern die finanzielle Unterstützung durch Angehörige in den USA verloren hätten und Rückkehrer in der Heimat keine Arbeit fänden. Zudem schildert die Reportage die wirtschaftliche Verflechtung mit den USA: Mexiko produziere vorrangig für den US-Markt und sei seinerseits beim Erdgas stark auf Lieferungen aus den USA angewiesen.
In den Vereinigten Staaten ist Markus Müller in Los Angeles unterwegs. Die Mitteilung betont, dass in keiner anderen amerikanischen Großstadt Fußball so präsent sei wie dort, „mit seinen großen Zuwanderer-Communities.“ Müller besucht den Fußballklub „Downtown Soccer LA“, in dem es ein spezielles Programm zur Förderung von Latinas gibt.
Die Reportage dokumentiert zudem, wie immer wieder Beamte von ICE auftauchen, um den Aufenthaltsstatus der Eltern der Spielerinnen zu prüfen. In Long Beach trifft Markus Müller laut Ankündigung den ehemaligen Fußballspieler Alan Johnson, der den alten Industrie-Fischereihafen zu einem großen Freizeitzentrum umbaut. Bis zum Start der WM soll der erste Teil der Anlage fertig sein — mit einer großen Fanzone, um dort die Spiele schauen zu können, „ohne horrende Summen ausgeben zu müssen.“
Die Sendung weist außerdem auf eine juristische Auseinandersetzung hin: „Inzwischen geht die US-Justiz gegen die Preispolitik der FIFA vor, denn schon die billigsten Tickets für die interessanten Spiele kosten mehrere tausend Dollar.“
Deportation: In der Aussendung heißt es, „etwa 150.000 Mexikanerinnen und Mexikaner deportiert worden“ seien. Deportation bezeichnet allgemein die behördliche Rückführung von Menschen in ihr Herkunftsland; die Reportage dokumentiert laut Ankündigung lokale Folgen dieser Praxis.
Zollpolitik: Die Mitteilung spricht von „feindlicher Zollpolitik“ gegenüber Kanada. Zollpolitik umfasst staatliche Maßnahmen wie Zölle oder Einfuhrbeschränkungen, mit denen wirtschaftliche Beziehungen und Wettbewerbsbedingungen zwischen Ländern beeinflusst werden.
ICE: In der Reportage tauchen laut Text Beamte von ICE auf. ICE ist eine US-Behörde, die unter anderem für Einwanderungs- und Durchsetzungsaufgaben zuständig ist; die Sendung zeigt Situationen, in denen Aufenthaltsstatus geprüft werden.
Fanzone: Der Begriff wird in Zusammenhang mit Long Beach verwendet. Eine Fanzone ist ein Bereich für Zuschauerinnen und Zuschauer, in dem Spiele gemeinsam auf Großbildschirmen verfolgt werden können; in der Ankündigung ist die Fanzone als Teil der angepeilten Freizeitanlage beschrieben.
FIFA-Ticketpreise: Die Aussendung nennt, dass schon „die billigsten Tickets für die interessanten Spiele mehrere tausend Dollar“ kosten und verweist auf juristische Schritte der US-Justiz gegen die Preispolitik der FIFA.
Diese Szenen dienen laut Ankündigung dem Ziel, die Differenz zwischen der Inszenierung eines geeinten Nordamerikas durch die WM und den lokalen politischen, wirtschaftlichen und sozialen Spannungen zu zeigen.
Wann läuft die Reportage? Die „WeltWeit“-Reportage „USA, Kanada, Mexiko: Lokalaugenschein vor der WM“ wird am Freitag, dem 5. Juni 2026, um 21.20 Uhr in ORF 2 ausgestrahlt und ist außerdem auf ORF ON verfügbar, so die Aussendung.
Wann beginnt die Fußball-WM im ORF? Laut Mitteilung beginnt die Fußball-WM am 11. Juni und wird live in ORF 1 übertragen. Die Sendung erinnert an den WM-Start in den drei Gastgeberländern USA, Kanada und Mexiko.
Welche Regionen und Orte werden in der Reportage gezeigt? Die Aussendung nennt unter anderem die kanadische Autostadt Windsor (gegenüber Detroit), verschiedene mexikanische Dörfer, Los Angeles und Long Beach in den USA. Außerdem werden an der WM insgesamt 16 Spielorte über die drei Länder verteilt.
Welche Themen behandelt die Reportage? Die Ankündigung führt politische, wirtschaftliche und soziale Themen auf: Zoll-, Wirtschafts- und Einwanderungspolitik der USA, lokale ökonomische Folgen an der Grenze, Deportationen in Mexiko, die Rolle von Fußballvereinen in Los Angeles und Diskussionen über FIFA-Ticketpreise.
Welche Personen und Beispiele werden genannt? Die Mitteilung nennt mehrere namentlich: Unternehmer Stephen Hargreaves und Bar-Inhaberin Nicole Sekela in Windsor; den Hersteller „Arctic Snowplows“; die Reporterinnen und Reporter Benedict Feichtner, Isabella Purkart und Markus Müller; sowie Alan Johnson in Long Beach.
Wie nähert sich die Reportage dem Thema? Laut Ankündigung nähert sich die Sendung dem Thema durch Lokalaugenscheine: Reporterinnen und Reporter treffen Menschen vor Ort, dokumentieren konkrete Beispiele und verknüpfen diese mit dem größeren Rahmen der WM und den politischen Maßnahmen, die in der Aussendung genannt werden.
Herausgeber der Ankündigung ist der ORF. Weiterführende Informationen und Pressekontakte bietet der ORF über die Pressewebseite: http://presse.ORF.at