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Wirtschaft

Einkaufsverhalten in Europa: Chancen für Handel und Marken

4. Dezember 2025 um 06:44
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Am 4. Dezember 2025 wurde in Wien eine wegweisende Studie vorgestellt, die das Einkaufsverhalten in Europa unter die Lupe nimmt und damit neue Chancen für den Handel und Marken eröffnet. Der Geschäftsführer von ShopFully, Oliver Olschewski, und Otto Koller, Herausgeber des MedienManager, diskutierte

Am 4. Dezember 2025 wurde in Wien eine wegweisende Studie vorgestellt, die das Einkaufsverhalten in Europa unter die Lupe nimmt und damit neue Chancen für den Handel und Marken eröffnet. Der Geschäftsführer von ShopFully, Oliver Olschewski, und Otto Koller, Herausgeber des MedienManager, diskutierten im Rahmen eines Video-Interviews die Ergebnisse der Studie 'The State of Shopping 2024'. Diese Untersuchung bietet spannende Einblicke in das Kaufverhalten von Konsument:innen, das sich zunehmend zwischen Online-Recherche und stationärem Einkauf abspielt.

Veränderungen im Einkaufsverhalten

Die Studie zeigt, dass Konsument:innen heute flexibler sind als je zuvor. Sie wechseln nahtlos zwischen Online- und Offline-Kanälen, um das beste Einkaufserlebnis zu finden. Ein 'Hybrid Shopper' ist jemand, der sowohl online recherchiert als auch im Geschäft einkauft. Diese Gruppe wächst stetig und beeinflusst den Handel maßgeblich.

Historische Entwicklung des Einkaufsverhaltens

Historisch gesehen hat sich das Einkaufsverhalten in den letzten Jahrzehnten drastisch verändert. Während früher der stationäre Handel dominierte, hat das Aufkommen des Internets in den 1990er Jahren eine Verschiebung hin zum Online-Shopping ausgelöst. In den letzten Jahren hat sich jedoch ein hybrides Modell etabliert, bei dem Konsument:innen die Vorteile beider Welten nutzen. Diese Entwicklung ist besonders in Österreich und anderen europäischen Ländern wie Deutschland und der Schweiz zu beobachten.

Vergleich mit anderen Ländern

In Österreich ist der Trend zum Hybrid Shopping besonders stark ausgeprägt, ähnlich wie in Deutschland. In der Schweiz hingegen ist der stationäre Handel nach wie vor dominanter. Italien und Spanien zeigen eine ähnliche Entwicklung wie Österreich, während Osteuropa noch stärker im stationären Handel verwurzelt ist.

Auswirkungen auf Bürger:innen

Für die Bürger:innen bedeutet dies eine größere Flexibilität und eine breitere Auswahl an Einkaufsmöglichkeiten. Beispielsweise kann ein Konsument in Wien ein Produkt online recherchieren, um die besten Angebote zu finden, und es dann im lokalen Geschäft kaufen, um Versandkosten zu sparen. Diese Verhaltensweise beeinflusst auch die lokale Wirtschaft, da Händler ihre Strategien anpassen müssen, um sowohl online als auch offline präsent zu sein.

Zahlen und Fakten

Laut der Studie 'The State of Shopping 2024' nutzen über 70% der Konsument:innen in Österreich sowohl Online- als auch Offline-Kanäle. Die Conversion-Rate, also der Anteil der Besucher:innen, die tatsächlich einen Kauf tätigen, ist bei Hybrid Shoppern um 20% höher als bei reinen Online-Shoppern. Diese Zahlen verdeutlichen, wie wichtig es für Händler ist, eine nahtlose Integration beider Kanäle zu gewährleisten.

Zukunftsperspektive

Die Zukunft des Handels liegt in der weiteren Integration von Online- und Offline-Kanälen. Händler müssen innovative Lösungen entwickeln, um den sich wandelnden Bedürfnissen der Konsument:innen gerecht zu werden. Technologien wie Augmented Reality und personalisierte Angebote könnten dabei eine zentrale Rolle spielen, um das Einkaufserlebnis weiter zu verbessern.

Fazit und Ausblick

Zusammenfassend zeigt die Studie, dass der Handel in Europa vor einer spannenden Zukunft steht. Die Anpassung an das veränderte Einkaufsverhalten der Konsument:innen ist entscheidend für den Erfolg von Händlern und Marken. Weitere Informationen zu diesem Thema finden Interessierte auf der Webseite des MedienManager.

Schlagworte

#Einkaufsverhalten#Handel#Hybrid Shopper#Konsument:innen#Marken#Online-Recherche#Österreich#stationärer Einkauf#Studie

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