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Bundesheer ehrt Wintersportler: 36 Medaillen bei Olympia, WM

27. Mai 2026
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Am 27. Mai ehrte Verteidigungsministerin Klaudia Tanner in Wien die erfolgreichsten Wintersportler des Bundesheeres. Die Athleten gewannen in der vergangenen Saison bei Olympischen und Paralympisch...

Am 27. Mai ehrte Verteidigungsministerin Klaudia Tanner in Wien die erfolgreichsten Wintersportler des Bundesheeres. Die Athleten gewannen in der vergangenen Saison bei Olympischen und Paralympischen Spielen sowie Europa- und Weltmeisterschaften insgesamt 36 Medaillen.

Bundesheer und Heeressportler im Fokus

Verteidigungsministerin Klaudia Tanner: „Die Erfolge unserer Heeressportlerinnen und Heeressportler sind beeindruckend und ebenso ein Beweis für das hohe Niveau des Heeresleistungssports. Mit ihrer Disziplin, ihrem Talent, ihrem Teamgeist und ihrer Fairness stellen sie Vorbilder dar und inspirieren Menschen weit über die Grenzen des Sports hinaus. Ihre Leistungen sind eine wertvolle Bereicherung für den Sport in Österreich und ein hervorragendes Beispiel für die Unterstützung des Leistungssports durch das Österreichische Bundesheer.“

Ergebnisse von Großereignissen

  • Insgesamt 36 Medaillen bei Olympischen, Paralympischen sowie Europa- und Weltmeisterschaften.
  • Olympische Spiele: 12 Medaillen (3x Gold, 6x Silber, 3x Bronze).
  • Paralympische Spiele in Mailand/Cortina: 4 Medaillen (3x Gold, 1x Bronze).
  • Goldmedaillen: Zugsführer Janine Flock (Skeleton), Zugsführer Alessandro Hämmerle (Snowboard-Cross), Korporal Jan Hörl (Super-Team im Skispringen).
  • Silber in der Mixed-Teamstaffel Rennrodeln: Zugsführer Jonas Müller, Korporal Selina Egle, Korporal Lara Kipp, Zugsführer Thomas Steu und Zugsführer Wolfgang Kindl.
  • Gefreiter Johannes Lamparter: zwei Silbermedaillen in der Nordischen Kombination (Normal- und Großschanze) und Gesamtsieg im Weltcup der Nordischen Kombination.
  • Paralympics: Korporal Johannes Aigner mit Guide Gefreiter Nico Haberl: drei Goldmedaillen (Abfahrt, Super-G, Riesentorlauf), Bronze in der Alpinen Kombination; zudem Gesamtweltcup und Disziplinenwertungen (Abfahrt, Super-G, Riesentorlauf, Slalom).
  • Rodelsport: Korporal Selina Egle und Korporal Lara Kipp gewannen Teamstaffel und Gesamtweltcup im Doppelsitzer; Herrenteam (Korporal Juri Gatt, Korporal Riccardo Schöpf, Zugsführer Wolfgang Kindl, Zugsführer Thomas Steu) gewann Gesamtweltcup in der Teamstaffel.
  • Weitere Erfolge: Bronze für Korporal Matĕj Švancer (Big Air Freeski), Bronze im Rennrodel-Doppelsitzer für Korporal Selina Egle und Korporal Lara Kipp, sowie Bronze im Team-Sprint der Nordischen Kombination für Gefreiter Johannes Lamparter und Korporal Stefan Rettenegger.
  • Weltmeister im Parachute-Ski: Korporal Sophie Grill und Zugsführer Sebastian Graser; gemeinsam mit Zugsführer Joachim Knauss zusätzlich Sieger im Teambewerb.

Heeressportzentrum und Förderung

Das Heeressportzentrum fördert seit 1962 mit elf Heeres-Leistungssportzentren den österreichischen Leistungssport. Jährlich unterstützt das Bundesheer bis zu 495 Sportler, darunter 30 im Behindertensport. Traditionell stellt der Heeressport zahlreiche Teilnehmer bei Großereignissen wie den Olympischen Spielen sowie Europa- und Weltmeisterschaften.

Quelle: Bundesministerium für Landesverteidigung (Originalmeldung: OTS).

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