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Bauern-Demo Wien: Bio Austria fordert EU-Reform für Landwirtschaft

2. April 2026 um 10:37
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Die gestrige Demonstration in Wien ist vor allem eines, ein Warnruf: Der Schuh drückt, und zwar an vielen Stellen gleichzeitig. „Das Bewusstsein für den akuten Handlungsbedarf wird geschärft, wenn friedlich und konstruktiv auf die brennenden Probleme hingewiesen wird. Damit die notwendige Transformation zu einer gleichermaßen ökonomisch, ökologisch und sozial nachhaltigen Landwirtschaft gelingen kann, müssen viele Hebel gleichzeitig in Bewegung gesetzt werden. Allen voran gilt es die neue gemeinsame Agrarpolitik entsprechend auszurichten", sagt BIO AUSTRIA Obfrau Barbara Riegler.

Die gestrige Demonstration in Wien ist vor allem eines, ein Warnruf: Der Schuh drückt, und zwar an vielen Stellen gleichzeitig. „Das Bewusstsein für den akuten Handlungsbedarf wird geschärft, wenn friedlich und konstruktiv auf die brennenden Probleme hingewiesen wird. Damit die notwendige Transformation zu einer gleichermaßen ökonomisch, ökologisch und sozial nachhaltigen Landwirtschaft gelingen kann, müssen viele Hebel gleichzeitig in Bewegung gesetzt werden. Allen voran gilt es die neue gemeinsame Agrarpolitik entsprechend auszurichten", sagt BIO AUSTRIA Obfrau Barbara Riegler.

Leistungen der Bauern für Gesellschaft honorieren

Die gemeinsame Agrarpolitik der EU und deren Umsetzung in Österreich ist das zentrale politische Instrument, um Bäuerinnen und Bauern zu unterstützten. Die Vorschläge der Europäischen Kommission für die Periode ab 2028 werden den Anforderungen aus der Praxis nicht gerecht. Neben der Absicherung der Finanzierung fehlt allen voran eine Zweckwidmung von Mitteln für die Abgeltung der Leistungen für die Gesellschaft durch Agrar-Umweltmaßnahmen. Ohne eine solche Mindestdotierung droht ein Unterbietungswettbewerb, der zulasten der österreichischen, auf Qualität ausgerichteten Landwirtschaft gehen würde. Dabei gilt es jedenfalls alle Bestimmungen inhaltlich nachvollziehbar und praxistauglich zu gestalten und unverhältnismäßige Bürokratie abzubauen.

Herkunftskennzeichnung und verpflichtende Bio-Zertifizierung: Transparenz ist überfällig

BIO AUSTRIA fordert weiters seit Jahren sowohl eine verpflichtende Herkunftskennzeichnung als auch eine verpflichtende Bio-Zertifizierung für die Gastronomie. Ohne klare Herkunfts- und Qualitätskennzeichnung geraten unsere Landwirt:innen in einen unfairen Wettbewerb mit Billigimporten, deren Produktionsbedingungen nicht den österreichischen Standards entsprechen. Transparenz darf sich nicht auf die geografische Herkunft alleine beschränken, sondern muss auch die Produktionsweise mit beinhalten. Auch Konsument:innen wollen nicht nur wissen wo, sondern auch wie ihre Lebensmittel erzeugt werden.

„Unsere Biobäuerinnen und Biobauern werden seit Jahrzehnten jährlich kontrolliert. Das schaffen die Gastronom:innen auch. Wo Bio draufsteht, muss auch Bio drinnen sein", betont Barbara Riegler.

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