VGT: Baustart in Hernals — Abschnitt Schottenhof soll bis August fertig sein, Hanslteich folgt
Der VGT berichtet über den Baustart eines Tunnelleitsystems am Schottenhof. Finanzierung durch die Bezirke Penzing und Hernals, zweite Bauphase am Hanslteich geplant.
Der Verein gegen Tierfabriken (VGT) meldet den Beginn der Bauarbeiten für ein Tunnelleitsystem am Schottenhof in Wien. Laut Aussendung des VGT begannen die Arbeiten diese Woche; der Abschnitt am Schottenhof soll bis August fertiggestellt sein, eine zweite Bauphase am Hanslteich ist anschließend vorgesehen.
Das Projekt wird in der Mitteilung als gemeinsames Vorhaben bezeichnet, das von den Bezirken Penzing und Hernals finanziert wird. Der VGT weist darauf hin, dass der größere Teil des Bauvorhabens in Hernals liegt und hebt die Rolle ehrenamtlicher Helferinnen und Helfer hervor, die die Strecke über Jahre betreut haben.
Nach Angaben des VGT sind die Bauarbeiten für das Tunnelleitsystem in dieser Woche angelaufen. Die Aussendung nennt als konkreten Zeitplan, dass der Abschnitt am Schottenhof bis August fertiggestellt werden soll; im Anschluss sei eine zweite Bauphase für den Bereich Hanslteich geplant.
Die Mitteilung des VGT beschreibt das Vorhaben als „Tunnelleitsystem“ und führt aus, dass dieses System nach Ansicht des VGT nicht nur Amphibien, sondern auch Kleinsäugern und Reptilien zugutekommen soll. Diese Formulierung wird im Artikel jeweils als Darstellung des VGT ausgewiesen.
Das Projekt betrifft laut VGT zwei eng benachbarte Abschnitte an der Grenze zwischen den Wiener Bezirken Hernals und Penzing. Der Schottenhof ist als erster Abschnitt Gegenstand der laufenden Bauarbeiten; der Bereich Hanslteich soll in einer zweiten Bauphase folgen.
In der Aussendung wird zudem auf bisherige Schutzaktivitäten entlang dieser Strecke verwiesen: An der Stelle Schottenhof habe es bereits einen Tunnel gegeben, dennoch seien weitere Maßnahmen nach Darstellung des VGT dringend notwendig, weil in diesem Abschnitt des Wienerwalds jährlich „tausende Tiere“ überfahren würden.
Für die Finanzierung des Vorhabens nennt die Aussendung die beiden Bezirke Penzing und Hernals. Dem VGT zufolge tragen beide Bezirke das Projekt; der größere Teil des Bauvorhabens liege dabei in Hernals.
Die Pressemitteilung enthält keine detaillierten Angaben zur finanziellen Aufteilung oder zu konkreten Beträgen; die Mitteilung beschränkt sich auf die Nennung der beteiligten Bezirksverwaltungen.
Der VGT berichtet, dass sich die Organisation seit rund zehn Jahren für bessere Schutzbedingungen der Amphibien in Hernals an der Grenze zu Penzing einsetzt. In der Mitteilung heißt es, dass in den vergangenen Jahren eine Gruppe selbst organisierter ehrenamtlicher Helferinnen und Helfer die betreffende Strecke betreut habe und der Naturschutzbund ebenfalls Unterstützung geleistet habe.
Außerdem führt die Aussendung aus, dass der VGT gemeinsam mit einer Gruppe von knapp 100 Freiwilligen zwischen Hanslteich und Marswiese über einen Zeitraum von sieben Jahren „tausende streng geschützte Frösche, Kröten und Molche“ vor dem Überfahren gerettet habe. Diese Angabe stammt direkt aus der Pressemitteilung.
Als Projektleiterin wird in der Aussendung Mag.a Heidi Lacroix genannt, die vor Ort gewesen sei, um den Fortschritt der Bauarbeiten zu begutachten. Die Pressemitteilung zitiert sie ausführlich und benennt dies als Stellungnahme der Projektleitung.
In dem zitierten Statement dankt Lacroix der Stadt Wien – Umwelt sowie den Bezirksvorstehungen Hernals und Penzing für deren Unterstützung und äußert den Wunsch nach vergleichbarem Engagement an anderen Orten in Österreich. Die Äußerungen zur gesetzlichen Verpflichtung zum Erhalt geschützter Arten und zu den möglichen Folgen des Artensterbens sind in der Mitteilung als Einschätzung der Projektleitung aufgeführt.
In der Aussendung verwendet der VGT den Begriff „Tunnelleitsystem“, um die geplante bauliche Maßnahme zu beschreiben. Solche Systeme werden in der Mitteilung als bauliche Elemente dargestellt, die Tiere entlang einer Verkehrsachse leiten sollen — im vorliegenden Fall nennt der VGT explizit Amphibien sowie Kleinsäuger und Reptilien.
In der Pressemitteilung werden Amphibien namentlich als Frösche, Kröten und Molche genannt. Der VGT bezeichnet diese Tiere als „streng geschützt“ und bezieht sich auf Rettungsaktionen, die über Jahre durchgeführt worden seien.
Der VGT ist Herausgeber der Aussendung und tritt als Organisation auf, die das Projekt begleitet und die bisherigen ehrenamtlichen Rettungsaktivitäten organisiert hat. In der Mitteilung nennt der VGT eine Projektleiterin und verweist auf die langjährige Initiative der Organisation in Hernals.
Die Pressemitteilung macht deutlich, dass die Bezirke Penzing und Hernals die Finanzierung des Bauprojekts übernehmen. Die Mitteilung betont, dass der größere Teil der Baumaßnahmen laut VGT in Hernals liege.
Der Naturschutzbund wird in der Aussendung als unterstützende Organisation genannt: Er habe die ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer in der Vergangenheit unterstützt. Konkrete Unterstützungsformen oder Vereinbarungen werden in der Mitteilung nicht detailliert beschrieben.
Die Pressemitteilung informiert über den Baubeginn und verweist auf jahrelange, ehrenamtliche Schutzarbeit sowie die Mitfinanzierung durch die Bezirke. Zahlreiche Aussagen in der Mitteilung spiegeln die Sichtweise des VGT und seiner Projektleitung wider, etwa zur Dringlichkeit weiterer Maßnahmen und zur Bedeutung des Vorhabens für den Artenschutz, wie es der VGT bewertet.
Die Mitteilung enthält außerdem einen Appell des VGT an politische Akteurinnen und Akteure, vergleichbare Bereitschaft und Engagement auch an anderen Orten in Österreich zu zeigen. Konkrete Zusagen über weitergehende Maßnahmen außerhalb der genannten Bauphasen nennt die Pressemitteilung nicht.
Die Pressemitteilung liefert diese zeitlichen und organisatorischen Eckdaten, belässt aber andere Details, etwa zur technischen Ausgestaltung des Tunnelleitsystems oder zur exakten Aufteilung der Finanzierung, offen.
Die Pressemitteilung nennt keine ausführende Baufirma, sondern berichtet aus Sicht des VGT über den Baubeginn. Als kommunizierende Organisation der Aussendung tritt der VGT auf; die Mitteilung nennt als Finanzierungspartner die Bezirke Penzing und Hernals.
Benannt werden in der Mitteilung der Abschnitt am Schottenhof und der Bereich zwischen Hanslteich und Marswiese. Der Schottenhof ist demnach der erste, aktuell in Bau befindliche Abschnitt; der Hanslteich soll in einer zweiten Bauphase folgen.
Der VGT gibt an, dass der Abschnitt am Schottenhof bis August fertiggestellt sein soll. Für den Abschnitt am Hanslteich nennt die Pressemitteilung keinen konkreten Fertigstellungstermin, sondern lediglich, dass dieser in einer zweiten Bauphase umgesetzt wird.
Die Mitteilung berichtet, dass in den vergangenen Jahren eine Gruppe selbst organisierter ehrenamtlicher Helferinnen und Helfer die Strecke betreut hat und der Naturschutzbund unterstützt hat. Darüber hinaus führt der VGT an, dass er mit knapp 100 Freiwilligen zwischen Hanslteich und Marswiese sieben Jahre lang Rettungsaktionen durchgeführt hat.
In der Aussendung werden „tausende Tiere“ genannt, die jährlich in dem betreffenden Abschnitt des Wienerwalds überfahren würden. Namentlich erwähnt sind „streng geschützte Frösche, Kröten und Molche“; die Mitteilung führt zudem aus, dass das Tunnelleitsystem auch Kleinsäuger und Reptilien betreffen soll.
Die Pressemitteilung verweist auf eine Projektseite des VGT sowie auf bereitgestellte Pressefotos. In den Quellenangaben am Ende dieses Artikels sind die vom VGT genannten weiterführenden Links und die Kontaktinformationen zusammengefasst.
Quellenangaben in diesem Artikel basieren ausschließlich auf der Pressemitteilung des VGT – VEREIN GEGEN TIERFABRIKEN. Weitere Informationen zum Projekt nennt der VGT auf der Projektseite: https://vgt.at/de/aktuelles/detailseite/8570/amphibienschutzprojekt-hanslteich.html
Pressefotos stellt der VGT in der Mitteilung über bereitgestellte Links zur Verfügung: https://cloud.vgt.at/s/Tp5t9aC2NLGAKNL (Pressefotos) und https://cloud.vgt.at/s/acqBNTETSgmp2R7 (Pressefotos Amphibien).
Kontakt laut Pressemitteilung:
VGT - VEREIN GEGEN TIERFABRIKEN, Mag.a Heidi Lacroix, Handy: 0699 160 91 829, Büro: 01 929 14 98, E-Mail: medien [at] vgt.at, Website: https://vgt.at